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Städtebau & Architektur →

Das geschlossene Berufsfeld

Die Universität von Arkansas brachte dieser Tage mit „APPX“ eine neue architekturbezogene Zeitschrift heraus, mit dem Ziel einen „schwarzen Architekturdiskurs“ zu fördern. Die Artikel sind leider nicht online zu lesen, aber da das Interesse an Inhalten dieses Diskurses besteht, stießen wir auf der Suche nach verfügbaren Quellen auf die Konferenz „2020: A Diversity Conference for Design Professionals“ aus dem Jahr 2003 in Boston. Neben vielen Beiträgen findet sich hier auch einer des Redakteurs von APPX, Darrell Fields.

(Cover der ersten Ausgabe von APPX)

Er bezieht sich in seinem Text auf die Unterrepräsentation der Afro-Amerikaner an Architekturschulen des Landes, die 1% beträgt in Relation zu 12,1% in der Gesamtbevölkerung. Falls jedoch eine größtmögliche ethnische in intellektueller Diversität mündet und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Berufes erhöht (was gemeinhin nicht bezweifelt wird), so können einige Probleme der Architektur deutlicher gesehen werden. Die Homogenität des Berufsfeldes macht es immun gegenüber den sozio-politischen Diskurs außerhalb der Disziplin und schließlich bedeutungsloser in der Sicht der Allgemeinheit. Und der außer akademische Bedeutungsverlust wird ja allgemein anerkannt.

Falls wir auf Daten und Texte der hiesigen Zusammensetzung der Architektenwelt stoßen, lassen wir es wissen. Vielleicht wäre die Thematik auch für die am Freitag sich gründende Stiftung Baukultur interessant, die sich der Kommunikation innerhalb und außerhalb des Berufsfeldes widmen will.

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