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Schlagwort »Architektur der DDR«
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Call for Papers: Von Platten und Ideen

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Ein Workshop am Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) lädt junge Wissenschaftler*innen ein, die Raumproduktion in der DDR zu hinterfragen. Anhand von Kurzbeiträgen aus der eigenen aktuellen Forschung sollen die Teilnehmer*innen diskutieren, wie sich die heutige Gesellschaft ihrer DDR Vergangenheit bemächtigt, wie sie sie aneignen und deuten kann. Gewünscht werden daher Beiträge, die sich der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit dem räumlichen und dem immateriellen Erbe der DDR widmen und insbesondere Strategien analysieren, wie DDR Geschichte erzählend konstruiert wird.

Näheres zu Inhalt und Bewerbung in dieser pdf: cfp_von-platten-und-ideen.

Städtebau & Architektur →

Alte Mitte – neue Liebe? Dialogprozess startet am Samstag.

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte - neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte – neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Kommendes Wochenende startet das lange angekündigte und intensiv vorbereitete Dialogverfahren zum Umgang mit dem Platz unter dem Fernsehturm in der historischen Mitte Berlins.

Unter dem Titel „Alte Mitte – neue Liebe?“ ruft die Senatsverwaltung für Stadtenwicklung und Umwelt die Bürger_innen auf, sich für die Zukunft dieses Ortes einzubringen. Längst steht hier nicht mehr nur die eher unkritische Rekonstruktion verlorener baulicher Strukturen in Form von Town Houses auf dem Plan, vielmehr engagieren sich mittlerweile viele Institutionen mit unterschiedlichen Vorschlägen und Anregungen für die Gestaltung und Nutzung dieses Stadtplatzes. Vom Tisch aber ist der historisierende Vorschlag nicht und es fehlen immer noch eine schlüssige Idee für die Zukunft oder eine Lobby für den Bestand.

Am 18. April 2015, 13-18 Uhr findet im bcc eine Auftaktveranstaltung statt, bei der Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und Kuratorium den Dialogprozess eröffnen. Anschließend findet eine „Living Library“ statt, in der Experten zum Thema zu einem Vier-Augen-Gespräch „ausgeliehen“ werden können. Unter diesen lebendigen Büchern ist auch Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Außerdem gibt es ein „Mitte Café“, wo Ideen für die Gestaltung des Ortes gesammelt werden und Spaziergänge durch die historische Mitte. Weitere Informationen, ein Link zur Anmeldung und die Möglichkeit, vorab einen Beitrag in die Diskussion einzubringen gibt es auf der Internetseite stadtdebatte.berlin.de

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urbanoFILMS#12: „Für den Schwung sind Sie zuständig“

08.04.2010, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Eintritt 3 Euro

Zum Auftakt der 5-wöchigen Veranstaltungsreihe zeigt urbanophil den Film „Für den Schwung sind sie zuständig“ von Margarete Fuchs über den Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007). Eines seiner bekanntesten Werke, die im Jahr 2000 abgerissene Gaststätte „Ahornblatt“ auf der Berliner Fischerinsel, ist ebenso wie viele anderer seiner Bauten durch spektakuläre, meist schwungvolle Dachkonstruktionen gekennzeichnet. Diese experimentellen Schalenbauten machen seine Gebäude zu charakteristischen Solitären, die leider in vielen Fällen vom Verfall bedroht sind. Nicht nur in der DDR, auch in Wolfsburg, Helsinki und Tripolis entstanden Müthers Bauten, die ihn zu einem Ausnahmefall ostdeutscher Ingenieure werden ließen. Der Film zeigt viele seiner Bauten, die Ulrich Müther und drei seiner Bauarbeiter beschreiben und gleichzeitig von den Erfahrungen im Ausland, der Aufbruchstimmung in den 1960er Jahren und den Veränderungen durch die Wende erzählen.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Margarete Fuchs und der Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Tanja Seeböck, die sich intensiv mit dem Werk Müthers und seiner Rezeption auseinander gesetzt hat, widmet sich den Besonderheiten von Müthers Bauten und ihrer Bedeutung im Kontext der Architekturgeschichte der DDR und darüber hinaus. Diskutiert werden auch der Umgang mit den Bauten Müthers in der heutigen Zeit und die verworrenen Umstände des Abriss des Ahornblatts.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Schonungslos Retro – urbanophil im Bierpinsel„.

Veranstaltungsort:
Schlossturm (Bierpinsel) – Schloßstraße 17, 12163 Berlin-Steglitz, U-Bhf Schloßstraße (U9)

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