Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »Architektur«
Städtebau & Architektur →

Als Städtebau olympisch war

Eine Silbermedaille in Architektur: Alfréd Hajós; Dezsö Lauber (1936): Plan for a stadium.

Eine Silbermedaille in Architektur: Alfréd Hajós; Dezsö Lauber (1936): Plan for a stadium.

Die olympischen Spiele sind in vollem Gange, es wurde schon viel über den Sport selbst, über weiße Elefanten und die soziale Lage in Brasilien geschrieben. Nur ein Aspekt – ein ziemlich urbanophiler Aspekt! – blieb bislang unbeachtet: 36 Jahre lang war Architektur eine olympische Disziplin, die olympische Kategorie Städtebau gab es 20 Jahre lang.

Städtebau & Architektur →

Olympia in Ruinen

olympic village berlin

Olympisches Schwimmstadion, Berlin

Auch wenn vorab oft kritisch über die Olympischen Spiele berichtet wird, sind die Spiele erst einmal eröffnet, stehen die Probleme weit im Hintergrund, die sich Städte mit dem Ausrichten der Olympischen Sommer- wie Winterspiele einhandeln. Neben dem fragwürdigen finanziellen Nutzen für die Ausrichter (z.B. Montreal 1976), der Einschränkung von Bürgerrechten und dem härteren Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Street Art (z.B. London) taucht ein Problem immer und immer wieder auf: white elephants – weiße Elefanten – Geschenke, die zur Belastung werden (mit dem Unterschied, dass die Städte sie auch noch selbst bezahlt haben). Die unklare Nachnutzung der Spielstätten spielte auch bei der Hamburger Ablehnung einer Olympia-Bewerbung eine Rolle, selbst viele Wissenschaftler warnten vor einer Bewerbung.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Verlosung – Baukultur in Palästina

 PalaestinaDass Architektur und Stadtentwicklung in Palästina ein relevantes und vor allem auch politisches Thema sind, zeigte schon Eyal Weizmann mit seinem Buch Sperrzonen, das „die Rolle von Architektur und Planung bei der Kolonisierung Palästinas enthüllt.“ Gleichzeitig wird auf palästinänsischer Seite tagtäglich gebaut, geplant und bewahrt – und das unter schweren Bedingungen, wie Zerstörung, Militärpräsenz und knappen Ressourcen.

Wie arbeiten palästinensische Denkmalschützer, Architekten und Stadtplaner unter solchen Umständen? Was bedeutet Baukultur für die Menschen in dem Krisengebiet? Bauwelt stellt Planer vor, die Projekte im Westjordanland realisieren – vom ökologischen Erdhaus bis zum Großprojekt einer Stadtneugründung.

Diesen Fragen widmet sich nun die Vortragsreihe „Baustelle Palästina“, die am 07.09. in München stattfindet (weitere Infos).  Hierbei wird die nächste Ausgabe der Bauwelt mit dem Thema „Baukultur in Palästina“ vorgestellt, wovon wir 5 Ausgaben verlosen. Bitte einfach eine Mail mit dem Betreff „Bauwelt Palästina“ an s.hoeffken (at) urbanophil.net senden. Die Gewinner werden ausgelost.

Städtebau & Architektur →

In den Himmel bauen – Veranstaltung und Ausstellung zu Otto Kohtz

Otto Kohtz

Vielen dürfte der Architekt und Architekturkritiker Otto Kohtz nicht mehr bekannt sein, weshalb die Veranstaltung „In den Himmel bauen“, zu der der Berliner JOVIS Verlag und das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin am kommenden Freitag laden, eine echte Neuentdeckung bieten dürfte.

Kohtz, der nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Charlottenburg (heute TU Berlin) u.a. in Berlin mehrere stilprägende Gebäude gebaut hat, ist vor allem auf Grund seiner Haltung gegenüber dem Hochhausbau und seiner architektonischen Utopien interessant.

Im letzten Herbst erschien im Jovis Verlag das Buch „In den Himmel bauen – Hochhausprojekte von Otto Kohtz (1880–1956)“ in dem eine Fülle von Zeichnungen aus Kohtz Nachlass erstmals zusammengestellt und kommentiert werden. Im Kontext mit seinen realisierten Bauten gelingt so eine neue Sicht auf die städtebaulichen Konzepte und architektonischen Intentionen und macht eine Neubewertung seiner Bedeutung für die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts möglich.

Die Veranstaltung am Freitag, den 26. Juni 2015 beginnt um 19.00 Uhr

Ort: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 154, Raum A53, 10623 Berlin

Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass Anlässlich der Veranstaltung einige Originalzeichnungen von Otto Kohtz ausgestellt werden. Brigitte Jacob, David Pessier und Wolfgang Schäche werden Kurzvorträge halten.

Um Anmeldung wird gebeten: bornholdt@jovis.de

Die Einladung findet ihr hier weitere Informationen hier

Digitale Stadt →

Archimapa – Interaktive Architekturführer-App für Warschau

© 1944.pl

© 1944.pl

Das Museum des Warschauer Aufstandes bietet die kostenlose Smartphone-App „Archimapa“ an, die in sieben spannenden Kategorien zu interaktiven Architekturführungen durch Warschau einlädt:

  • Das jüdische Erbe Warschaus
  • Architektur im Warschau der Zwischenkriegsjahre (1918-1939)
  • Das nie gebaute Warschau (1944)
  • Warschaus Sozialistischer Klassizismus (1949-1956)
  • Umgang mit dem Architekturerbe (1945-1989)
  • Mosaike in Warschau
  • Warschau für Kinder

Zu über 400 Gebäuden gibt es interessante Kurzbeschreibungen von Architekturexperten und Historikern, zu vielen gibt es historische Fotoaufnahmen und dank Geolokalisierung kann man mithilfe der App zielgenau das Gebäude in Warschau finden. Aber die App lohnt sich auch vom heimischen Sofa aus, denn sie ist sehr gut gemacht und bietet viele spannende Informationen.

The Archimap presents seven of the most interesting – and hitherto often unaddressed – topics connected to the architecture of 20th century Warsaw, each of which offers a thematic proposal for sightseeing in Poland’s capital. Thanks to the application, users can plan their own personalised route (for sightseeing trips, excursions and walks) and not only read up on the architecture, architects and history of over four hundred buildings, but also check their accessibility.

Kostenloser Download der App:

nach oben ↑
Themen