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Schlagwort »Architektur«
Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | Das kleine ABC der Architekten

Zum Wochenstart ein toll gemachtes Video von Andrea Stinga und Federico Gonzalez, das für jeden Buchstaben des Alphabets den jeweils bekanntesten Architekten und sein wichtigstes Gebäude zeigt. Viel Spaß und guten Start in die Woche!

Kunst & Kultur →

Die rosa Röhren von Berlin // Pink pipes of Berlin

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Kürzlich machte ein schöner Blog- und Foto-Beitrag die Runde durch die Social Media-Welt der urbanen Stadt- und Berlin-Liebhaber: The fancy pipes of Berlin. Unveiling a mystery [Aktualisierung Okt. 2016: Sowohl Beitrag, als auch Blog sind mittlerweile leider nicht mehr auffindbar]. Inhalt des Beitrages und Hauptdarsteller der schönen Fotoserie waren die rosa Röhren, die die meisten Berlin-Bewohner (und wohl auch viele Besucher) aus dem Berliner Straßenbild kennen.

Und als wenn das nicht schon genug wäre, hat Berlin sogar ein architektonisches Highlight in Form einer richtig dicken rosa Röhre zu bieten. Aber dazu mehr am Ende des Artikels.

Über die rosa Röhren im Straßenbild wurde bislang jedenfalls noch nicht so viel geschrieben und auch Gesprächsthema sind die Röhren – zumindest aus subjektiver Sicht – eher selten gewesen. Das ist ab nun anders, denn der Autor schreibt:

Some say Berlin is young, hip and artsy. I say it’s funny because it’s got pink pipes.

Der Autor des Blog-Beitrags hat nicht nur schöne Fotos von den Röhren gemacht (die man auch kaufen kann), sondern auch deren Funktion recherchiert und vor allem per Google Earth deren Lagerstätte identifiziert [Anmerkung Okt 2016: auch dieser Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar, vielleicht wird es Zeit, dass jemand nochmals intensiver recherchiert?].

Rosa Röhe (C) Andy Tarrant

Rosa Röhre (C) Andy Tarrant

Baustellen als Grund für die rosa Röhren

Mit den Röhren wird übrigens Wasser in die Spree geleitet, in der Regel sind Baustellen der Grund. Eigentlich sind sie aber eine Dauereinrichtung, da in Berlin eigentlich immer irgendwo zehntausend Baustellen sind und diese auch noch sehr lange dauern oder auch niemals enden – man möche jetzt gar nicht den Berliner Flughafen oder die S-Bahn erwähnen, denn da wird ja schon genug drüber geschrieben [Anmerkung Okt 2016: Es ist schon lustig und traurig gleichzeitig zu lesen und immer wieder zu realisieren, WIE langsam sich die Dinge in Berlin verändern. Vielleicht wird es Zeit, die Berliner Situation als Normalzustand zu begreifen? „…immer zu werden und niemals sein…“ – da gab es doch so ein Zitat…]

Die richtig dicke rosa Röhre der TU Berlin: der TUB Umlaufkanal, ein architektonisches Highlight

Wenn man dann erst einmal angefangen hat, über rosa Röhren nachzudenken, dann fällt es einem quasi wie Schuppen von den Augen: Berlin hat nämlich noch eine weitere rosa Röhre

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Städtebau & Architektur →

Building Blocks Berlin – Kinder und Jugendliche entwerfen die Stadt mit

Was passiert, wenn Kinder zu Bauherren werden? Wenn Jugendliche direkt bestimmen können, wie sie leben wollen?

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – das wird beim Projekt der Schwedischen Botschaft „Building Blocks Berlin“ praktiziert. Das Projekt, was junge Menschen und Architekten zusammenführt, bietet dazu noch ein großes Rahmenprogramm mit Workshops, Führungen und einer Konferenz zum Thema „Mit Kindern im Dialog – Partizipative Stadtentwicklung“.

„Bei Building Blocks geht es um die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Bau- und Stadtplanungsprozessen: Sie schlüpfen hier in die Rolle der Bauherren und entwerfen zusammen mit Berliner Architekten fantasievolle Gebäude, die dann in großem Maßstab ausgestellt werden.“

Im Frühjahr haben Kinder von 5 Berliner Schulen angefangen mit 5 verschiedenen Architekturbüros als Bauherren ihre eigenen Häuser zu planen. Viele Ideen, Visionen und Träume wurden gesammelt, in architektonische Entwürfe umgesetzt und diese Häuser dann gebaut. Herausgekommen sind verschiedenste Häuser, die den Bedürfnissen der Kinder entsprechen und entweder ein Clubhaus, eine Box für alle, ein Haus mit 1000 Ebenen, eine Plattform zum Liegen und ein buntes Schneckenhaus. Ein Teil der Häuser soll auch realisiert werden.

Richtfest der Building Blocks (Bilder: Luise Flade)

Das Programm bis 4.November 2012:
– 9.September ab 11 Uhr Eröffnungsfest
– ab 9.September: verschiedene Workshops (auch für Erwachsene) und Führungen
– 29./30. Oktober: Fachkonferenz „Mit Kindern im Dialog – Partizipative Stadtentwicklung“
– bis 4.November: Ausstellung der Häuser im Felleshus der Nordischen Botschaften

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Partizipation und Architektur oder: Wie man Lebensräume baut.

Vor Kurzem ging es im Berliner „Citizen Art Days – Spot“ um „kooperative Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum“. Der Abkömmling der „Citizen Art Days“, die im Februar des Jahres stattfanden, bot denn auch die Möglichkeit zu Diskussionen, Mitgestaltungen, Workshops und Kunstaktionen. Unter dem Titel „Vertraute Fremdkörper“ fand auch eine Exkursion in das Einkaufszentrum „Alexa“ am Alexanderplatz statt.

Karsten Michael Drohsel führte rund ein Dutzend angehende Flaneure in den Konsumtempel und gab ihnen auf den Weg, vor allem die Überlagerung von öffentlichen und privaten Räumen und Zonen auf sich wirken zu lassen. Getragen war sein Sensibilisierungsversuch von der Sorge, dass eine Kontrolltendenz sich in Gebäude überträgt, die vermehrt im öffentlichen Raum auftritt. Und tatsächlich ist es schon erstaunlich, wie viele Kameras den Alexanderplatz mittlerweile überwachen und auch, wie wenige Passanten sich dafür interessieren, was ein Hotel, ein Elektronikwarenhaus oder eine Bank mit ihren Filmaufnahmen so alles anstellen. Ebenfalls nicht gerade ein Stein des Anstoßes scheint es für die Masse der Einkäufer zu sein, dass Einkaufszentren nur für eine gefilterte Öffentlichkeit bestimmt sind. Der Zweck, nämlich etwas (und sei es eine Tasse Kaffee) zu konsumieren, wird in der Regel vom Centermanagement erwartet. Vor diesem Hintergrund müsste der klassische Flaneur eine Persona ingrata sein, ist ihm doch der Zweck quasi professionell abhanden gekommen.

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Klötze und Plätze – Tagungsrückblick

Das Rathaus Reutlingen (Fotografin Rose Hajdu, www.rosehajdu.de)

Bauten und Plätze der 1960er und 1970er Jahre prägen vielerorts unsere Städte oder setzen markante Akzente. Die heute oft als Klötze gescholtenen Großbauten sind in die Jahre gekommen: Sie bedürfen daher der Pflege und ganz besonders der Vermittlung ihrer Qualitäten an die breite Öffentlichkeit. (BHU)

Die Tagung „Klötze und Plätze – Wege zu einem neuen Bewusstsein für Großbauten der 1960er und 1070er Jahre“ im Reutlinger Rathaus war auch für urbanophil und die jungen Initiativen wie z.B die Werkstatt Baukultur Bonn ein großer Erfolg – wurden Sie doch als wichtige Partner und Akteure vor Ort zur Vermittlung von baukulturellen Werten angesehen. Das vielseitige und ambitionierte Programm weckte hohe Erwartungen, die von Veranstaltern und Vortragenden in aller Form erfüllt wurden.

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