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Schlagwort »Architektur«
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Rezension »Haus Tugendhat« ein Film von Dieter Reifahrt

»Wir erhalten, in dem wir Verändern. Dies ist ein Grund-wiederspruch, den wir nicht überwinden können.« Ivo Hammer

Mit »Haus Tugendhat« ist kürzlich ein Film in ausgewählte Kinos gekommen, der sich auf die Suche nach den Prinzipen der Architektur Mies van der Rohes, seiner Leitsätze und Vorgehensweise sowie seiner Auftraggeber macht. Exemplarisch verhandelt der Regisseur Dieter Reifarth dies am Haus Tugendhat in Brno (ehemals Brünn) und der gleichnamigen Familie, die durch Krieg und Verfolgung über die ganze Welt zerstreut wurde.
Das Haus Tugendhat ist unbestritten eine, wenn nicht die Ikone moderner Architektur, an der die Grundprinzipien des modernen Bauens abgelesen werden können. Mies van der Rohe verdichtete in ihm seine ganze Erfahrung sowie seinen sozialutopischen Anspruch, den er versuchte über eine fließende Raumanordnung und kommunikative Strukturen zu materialisieren.

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Haus Tugendhat – ca. 1930/1931 – Foto: Rudolf de Sandalo © strandfilm, Pandora Film Verleih

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Kunst & Kultur →

Strukturen, Schichtungen und Staffelungen. Thomas Florschuetz im Museum Wiesbaden

Thomas Florschuetz ist einer jener Fotokünstler in Deutschland, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich die Fotokunst da befindet, wo sie schon seit einigen Jahren angekommen ist. Seine expressiven Tableaus fragmentarischer Körperbilder – entstanden schon in den 80er Jahren – sind heute veritable Klassiker. Wie anders sind dagegen die neueren Arbeiten des Berliners, dem jetzt das Museum Wiesbaden eine große Ausstellung mit dem Titel „Assembly“ widmet. Eine neue Offenheit beschwört Direktor Alexander Klar seitdem er in Wiesbaden ist – stärker nun möchte das Haus auch die Fotografie als Kunstform präsentieren.

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Thomas Florschuetz: Ohne Titel (Palast) 33, 2006/08
© Courtesy Galerie m, Bochum

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Moderne Geisterstädte

Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag „Moderne Geisterstädte“ beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten über die Reihe und über den Vortrag).

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In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den „Besitzern“ einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.

Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier, den Flyer bekommt ihr hier

Städtebau & Architektur →

Skateboarding VS. Architecture

Ein interessante, rund 15-minütige Kurzdoku über das Verhältnis von Skateboardern zu Architektur und dem öffentlichen Raum, in dem sie skaten. Skateboarding ist quasi per se eine urbane Sportart, so dass es nur konsequent ist, dass Skater eine dezidierte Meinung zum öffentlichen Raum haben. Sie thematisieren daher u.a. dass Stadtmöbel durch das Skateboarden kaputt gemacht werden, zugleich aber, wie unsinnig Skate-Stops sind und wie lächerlich dadurch die von Designern und Architekten gestalteten öffentliche Räume aussehen. Aber auch, wie sich mit verändertem Materialeinsatz für den Bodenbelag die Skate-Eigenschaften verändern. Und nicht zuletzt, dass öffentlich angelegte Skateparks zwar eine nette Geste und Anerkennung seitens der öffentlichen Hand sind, aber eigentlich auch Ausdruck dessen, dass dort das Wesen des Skateboarding nicht verstanden wurde: Die Stadt als Spielplatz nutzen.

As Skateboarders we worship and adore architecture, but not in a way that anyone in public would or as an architect would.

Kunst & Kultur →

Architektur, die es nicht gibt…

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.. die man aber zumindest manchmal gerne hätte. Der belgische Fotograf und Künstler Filip Dujardin erstellt nämlich wunderbare Bilder, die so echt wirken, dass man einen kurzen Moment zweifelt, ob solch ein Gebäude nicht doch tatsächlich gebaut wurde.

dujardin’s photomontages are a collection of impossible structures created using a digital collaging technique from photographs of real buildings in and around ghent, belgium.

Weitere tolle Bilder gibt es auf designboom und der Seite des Künstlers.

[Dank an Peter für Hinweis].

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