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Schlagwort »Architektur«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Moderne Geisterstädte

Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag „Moderne Geisterstädte“ beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten über die Reihe und über den Vortrag).

Architekturwoche_2013

In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den „Besitzern“ einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.

Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier, den Flyer bekommt ihr hier

Städtebau & Architektur →

Skateboarding VS. Architecture

Ein interessante, rund 15-minütige Kurzdoku über das Verhältnis von Skateboardern zu Architektur und dem öffentlichen Raum, in dem sie skaten. Skateboarding ist quasi per se eine urbane Sportart, so dass es nur konsequent ist, dass Skater eine dezidierte Meinung zum öffentlichen Raum haben. Sie thematisieren daher u.a. dass Stadtmöbel durch das Skateboarden kaputt gemacht werden, zugleich aber, wie unsinnig Skate-Stops sind und wie lächerlich dadurch die von Designern und Architekten gestalteten öffentliche Räume aussehen. Aber auch, wie sich mit verändertem Materialeinsatz für den Bodenbelag die Skate-Eigenschaften verändern. Und nicht zuletzt, dass öffentlich angelegte Skateparks zwar eine nette Geste und Anerkennung seitens der öffentlichen Hand sind, aber eigentlich auch Ausdruck dessen, dass dort das Wesen des Skateboarding nicht verstanden wurde: Die Stadt als Spielplatz nutzen.

As Skateboarders we worship and adore architecture, but not in a way that anyone in public would or as an architect would.

Kunst & Kultur →

Architektur, die es nicht gibt…

filip_dujardin_03

.. die man aber zumindest manchmal gerne hätte. Der belgische Fotograf und Künstler Filip Dujardin erstellt nämlich wunderbare Bilder, die so echt wirken, dass man einen kurzen Moment zweifelt, ob solch ein Gebäude nicht doch tatsächlich gebaut wurde.

dujardin’s photomontages are a collection of impossible structures created using a digital collaging technique from photographs of real buildings in and around ghent, belgium.

Weitere tolle Bilder gibt es auf designboom und der Seite des Künstlers.

[Dank an Peter für Hinweis].

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | Das kleine ABC der Architekten

Zum Wochenstart ein toll gemachtes Video von Andrea Stinga und Federico Gonzalez, das für jeden Buchstaben des Alphabets den jeweils bekanntesten Architekten und sein wichtigstes Gebäude zeigt. Viel Spaß und guten Start in die Woche!

Kunst & Kultur →

Die rosa Röhren von Berlin // Pink pipes of Berlin

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Kürzlich machte ein schöner Blog- und Foto-Beitrag die Runde durch die Social Media-Welt der urbanen Stadt- und Berlin-Liebhaber: The fancy pipes of Berlin. Unveiling a mystery [Aktualisierung Okt. 2016: Sowohl Beitrag, als auch Blog sind mittlerweile leider nicht mehr auffindbar]. Inhalt des Beitrages und Hauptdarsteller der schönen Fotoserie waren die rosa Röhren, die die meisten Berlin-Bewohner (und wohl auch viele Besucher) aus dem Berliner Straßenbild kennen.

Und als wenn das nicht schon genug wäre, hat Berlin sogar ein architektonisches Highlight in Form einer richtig dicken rosa Röhre zu bieten. Aber dazu mehr am Ende des Artikels.

Über die rosa Röhren im Straßenbild wurde bislang jedenfalls noch nicht so viel geschrieben und auch Gesprächsthema sind die Röhren – zumindest aus subjektiver Sicht – eher selten gewesen. Das ist ab nun anders, denn der Autor schreibt:

Some say Berlin is young, hip and artsy. I say it’s funny because it’s got pink pipes.

Der Autor des Blog-Beitrags hat nicht nur schöne Fotos von den Röhren gemacht (die man auch kaufen kann), sondern auch deren Funktion recherchiert und vor allem per Google Earth deren Lagerstätte identifiziert [Anmerkung Okt 2016: auch dieser Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar, vielleicht wird es Zeit, dass jemand nochmals intensiver recherchiert?].

Rosa Röhe (C) Andy Tarrant

Rosa Röhre (C) Andy Tarrant

Baustellen als Grund für die rosa Röhren

Mit den Röhren wird übrigens Wasser in die Spree geleitet, in der Regel sind Baustellen der Grund. Eigentlich sind sie aber eine Dauereinrichtung, da in Berlin eigentlich immer irgendwo zehntausend Baustellen sind und diese auch noch sehr lange dauern oder auch niemals enden – man möche jetzt gar nicht den Berliner Flughafen oder die S-Bahn erwähnen, denn da wird ja schon genug drüber geschrieben [Anmerkung Okt 2016: Es ist schon lustig und traurig gleichzeitig zu lesen und immer wieder zu realisieren, WIE langsam sich die Dinge in Berlin verändern. Vielleicht wird es Zeit, die Berliner Situation als Normalzustand zu begreifen? „…immer zu werden und niemals sein…“ – da gab es doch so ein Zitat…]

Die richtig dicke rosa Röhre der TU Berlin: der TUB Umlaufkanal, ein architektonisches Highlight

Wenn man dann erst einmal angefangen hat, über rosa Röhren nachzudenken, dann fällt es einem quasi wie Schuppen von den Augen: Berlin hat nämlich noch eine weitere rosa Röhre

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