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Schlagwort »Architekturbiennale«
Städtebau & Architektur →

Statistik: Wie viele Architekten gibt es pro Einwohner?

© monditalia

© monditalia (Klick für größere Version)

Monditalia, eine von drei Ausstellungen bei der diesjährigen Architekturbiennale im November in Venedig, hat diese interessante Grafik zusammengestellt: Auf wie viele Einwohner kommt ein Architekt?

China bildet das Schlusslicht, was angesichts der Gesamteinwohnerzahl nicht weiter überrascht. Wobei hier sicher noch der Vergleich interessant wäre, wie viele ausländische Architekten in China arbeiten, denn eigentlich hat ja so ziemlich jedes namenhafte Architekturunternehmen mittlerweile eine Dependance in China.
Deutschland liegt mit 1 Architekt auf rund 800 Einwohner auf Platz 7 dieses Vergleichs. Damit wäre auch der Mythos entkräftet, dass es in Deutschland mehr Architekten als Ärzte gibt, der von der ungebrochen hohen Studienanfängerzahlen in der Architektur genährt wird. Von denen gibt es nämlich fast drei Mal so viele. Wobei in manchen ländlichen Regionen…

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Der Stadtigel

Für die 4. Internationale Architekturbiennale Rotterdam 2009 hat die Forschungsgruppe KAISERSROT der ETH Zürich den Stadtigel entwickelt: Eine Stadt ohne Beginn; eine Stadt, die sich nicht auf einem 2D-Plan darstellen lässt.

It is a city on a sphere, but not necessarily a global city, maybe a city globe: endless – or better – beginningless. There is neither periphery nor center. The city’s openness is simultaneously based on its seclusion. Once within one can never leave again.

Entstanden ist der mit dem PappPlot-Verfahren hergestellte Stadtigel durch ein computergestütztes Trial-and-Error-Verfahren, das durch die interaktive Erstellung von tausenden von Varianten ein mehrstufiges Optimierungsverfahren durchläuft, bevor das endgültige Produkt entsteht.

Zu sehen ist der Stadtigel noch bis zum 16. Juli 2010 in der Ausstellung „Präzision des Zufalls – Architekturautomaten“ im newtechclub in Zürich.

via UrbanTick

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Architektur-Biennale 2006 – im Radio

Zwei Beiträge (über m.e.s.s und exyzt) erwähnten bereits die Architekturbiennale in Venedig, die dieses Jahr – mit dem eher stadtplanerischen Fokus auf Megacities und Stadtentwicklung im globalen Zusammenhang – stattfindet. Und weil nicht jederhinfliegen kann, werden hier eine Reihe von Beiträgen zur Biennale in Venedig zusammengefasst, die man als Audio on demand auf der Homepage von Deutschlandfunk und -radio anhören und herunterladen kann. Und dies lohnt sich, denn auf der Biennale werden nicht nur wichtige Themen unserer globalen Zukunft be- und vehandelt, sondern auch eine Neuorietierung der Architektur angestebt. So „verhandelt die Biennale die Krise der Architektur„, indem nicht architektonische Entwürfe, sondern wirtschaftliche, soziale und ökologische Prozesse im Vordergrund stehen. Und weil 2050 mehr als 8 Mio. Menschen in Städten leben werden, wie es auf der Homepage der Biennale programmatisch heisst, werden insbesondere Megacities thematisiert, da sie die Entwicklung der Zukunft bestimmen werden. Gilt damit die Aussage der „Stadt als Impulsgeber der Gesellschaft“?

Die Beiträge versammeln interessante Beiträge und Interviews – z.B. mit dem Kurator Richard Burdett – und beleuchten kritisch die nationalen Beiträge. Der deutsche Beitrag Convertible City – von den Architekten Grüntuch Ernst konzeptioniert und durchgeführt – beschäftigt sich mit der Innenentwicklung und den Chancen eines Stadtumbaus mittels Verdichtung und Urbanisierung.

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