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Schlagwort »Augmented Reality«
Städtebau & Architektur →

Der öffentliche Raum auf dem Dach

Urbanophil war vergangene Woche dank Hewlett Packard zum HP and BIG launch in Kopenhagen eingeladen, auf dem das aktuelle Projekt 8 House von Bjarke Ingels präsentiert wurde, welches nun kurz vor seiner Vollendung steht. Das schon etwas ältere  Video erklärt auf wunderbare Weise die Idee hinter dem Projekt. Durch Verschmelzung von Videotechnik und Augmented Reality kommen der reale Mensch, der sein Projekt erklärt, und Animationen in eindrucksvoller Weise zusammen.

Das spannende am dem Konzept ist der öffentlich zugänglihce Weg, der sich einmal entlang des Hauses bis anch oben zeit und damit den öffentlichen Raum bis in die 3. Dimension bringt und eine wunderbare Aussicht ermögicht. Man darf gespannt sein, in wie weit dieses kommunikationsfördernde Element von den Bewohnern angenommen wird.

So sieht es nun aktuell dort aus (via archimag.de).

Interessant war zudem die Anwesendheit weiterer Blogger aus dem Bereich Architektur und Stadtplanung, so z.B. architekturvideo.de, popupcity.net, archdaily.com, archimag und plataformaarqitectura.

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QR Codes statt Werbetafeln

Die Fassaden in Großstädten werden mehr und mehr von Werbetafeln zugepflastert. Durch immer neuere Anzeigetechnologien wird das Stadtbild zunehmend unruhig und verwirrend. Die Architektur der Fassaden kann kaum noch wahrgenommen werden.
Diese Entwicklung haben teradadesign und Qosmo zum Anlass genommen, in Tokio die Fassade des Geschäftshauses »N Building« als einen einzigen, großen QR-Code zu gestalten. Sobald ein Passant mit seinem internetfähigen Handy ein Foto von der Fassade schießt, erhält er alle Informationen zu den Geschäften im Gebäude. Mehr noch: In Echtzeit werden die Twitter-Tweets der Personen im Gebäude per Augmented Reality auf dem Display des Handy an der passenden Stelle der Fassade anzeigt.

Digitale Stadt →

The Augmented City

YouTube Preview Image

Augmented Reality ist immer stärker im Kommen (siehe z. B. hier). Unser Verhalten als Touristen wird sich womöglich bereits in ein paar Jahren grundlegend geändert haben. Man zeigt einfach mit der Kamera des eigenen Smartphones auf einen Straßenzug, ein Gebäude oder ein Denkmal und es sagt einem, was es ist, öffnet den Wikipedia-Artikel und sucht Fotos von Flickr & Co. zusammen.
Keiichi Matsuda stellt sich in diesem Video (in 3D) eine Welt vor, in der sich zukünftig die ganze Stadt und Umwelt nach den Wünschen der Nutzer anpassen lässt. Auf dem Weg zu Bahnhof, um eine Freundin abzuholen, passt man noch schnell den Bautyp, die Fassadenfarbe, die Street-Art-Motive und die Straßenbegrünung nach dem eigenen Geschmack an.

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Street View & Augmented Reality

Google wird im Laufe diesen Jahres Street View auch in Deutschland anbieten. Der 3D-Modus von Microsoft Bing Maps geht da noch einen Schritt weiter: Die Kombination von Street View mit Augmented Reality soll es ermöglichen, über die Handykameras von Freunden ein Live-Bild der Umgebung auf die Karte zu projizieren. Auch werden die über Dienste wie Flickr bereitgestellten Fotos von Orten in die 3D-Ansicht perspektivisch eingepasst, so dass Ansichten desselben Ortes an verschiedenen Tageszeiten oder Situationen möglich ist. Des Weiteren werden die Orte nicht nur per Auto abfotografiert, sondern auch per pedes mit einem Kamerarucksack.

Ob das erstrebenswert ist, muss sich jeder selbst überlegen.

Aber Achtung: Die 3D-Funktion der Bingmaps funktioniert nur mit einem Windows-PC. Ist ja auch schließlich ein Dienst von Microsoft…

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Echt? Virtuell? 3D-Visualisierungen heute

Digitale 3D-Visualisierungen werden immer detailreicher und realer. Als Augmented Reality kann das zu beeindruckenden und sinnvollen Präsentationsformen führen, so lange klar ist, was real und was virtuell ist. Anders hingegen beim obigen Video, in dem die digitale Visualisierung so real erscheint, dass “reale” Personen darin kaum noch auffallen. Faszinierend, wie weit die Visualisierungstechniken inzwischen sind.

Wir müssen nur aufpassen, dass uns uns nicht irgendwann die echte Welt “irgendwie komisch” und “unwirklich” vorkommt.

[via: digital urban]

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