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Schlagwort »Ausstellungen«
Städtebau & Architektur →

Ausstellung: Zlín – Modellstadt der Moderne

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Quelle: google

Ausstellung in der PINAKOTHEK DER MODERNE in München

Die Entwicklung der im Osten Tschechiens gelegenen Stadt Zlín im 20. Jahrhundert ist eng mit der Schuhfabrik Bat’a verbunden. Der Unternehmer Tomás Bat’a und sein Stiefbruder Jan Antonín ließen den kleinen Ort von 1923 bis 1938 wie ein riesiges Labor für gemeinschaftliches Leben und Arbeiten ausbauen. Nach Plänen von Frantisek Lydie Gahura entstand über einem Gebäuderaster von 6,15 m x 6,15 m eine Stadt im Grünen mit weitläufigen Fabrikanlagen, Wohngebäuden sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die Bat’as vereinten geschicktes Unternehmertum, fordistische Schuh-Serienproduktion und soziales Experiment. In der von Vladimír Karfík, einem ehemaligen Mitarbeiter Le Corbusiers, errichteten Konzernzentrale ¬ª21¬´ ließ sich Bat’a ein Büro in Form eines zimmergroßen Aufzugs konstruieren, von dem aus er mit der ganzen Welt kommunizieren und gleichzeitig seine Arbeiter überwachen konnte. Die weltweit einzige, streng nach funktionalistischen Prinzipien errichtete Stadt wurde von vielen Politikern und modernen Architekten studiert und bewundert.
In der Ausstellung werden die architektonische Entwicklung und der sozialgeschichtliche Hintergrund Zlíns mit Modellen, Plänen, Fotografien und Filmen vorgestellt. Ergänzend werden die selbst in Fachkreisen kaum bekannten Planungen Le Corbusiers für Bat’a – Stadterweiterung von Zlín, weltweite Schuhläden, eine Fabrikanlage und ein Bat’a-Pavillon für die Weltausstellung in Paris 1937 – mit Originalzeichnungen und einem Modell präsentiert.

Die Ausstellung ist bis zum 21.2.2010 in München zu sehen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Ausstellung: Nachnutzung TXL

Der Flughafen Tegel soll geschlossen werden – und das schon im Jahr 2011. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um schlüssige und umsetzbare Konzepte für das 450 ha (fast genauso groß wie das Tempelhofer Feld) große Areal vorzubereiten. Erste Konzepte und Ideen für die zukünftige Nutzung des Flughafen Tegels werden jetzt in einer Ausstellung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Köllnischen Park gezeigt.

Zeit: 11.12.2009 bis 15.01.2010
Ort: im Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin

mehr Infos unter: Zukunftsraum Tegel

Kunst & Kultur →

Tadashi Kawamata: Berliner Baumhäuser

Der japanische Künstler Tadashi Kawamata schafft mit seiner Installation „Berliner Baumhäuser“, die aus dem Haus in die Bäume des Parks ausgreifen, Nester zivilen Ungehorsams. Seine Konstrukte verkörpern das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Individualität. Er hat bereits den urbanen Ort wie Madison Square Garden in New York mit seinen tree huts bespielt. Seine Baumhäuser stehen für das Gegenteil standardisierter Architekturen und so eignet er sich die modernistische Kongresshalle vom Haus der Kulturen der Welt an. Seine „sozialen Plastiken“ waren sowohl auf der Documenta 8 und 9 als auch auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Sein Projekt stellt Fragen danach, wie trotz Geschwindigkeiten ein Zuhause hergestellt werden kann.

Jeden Sonntag 15 Uhr Führungen durch die Ausstellung.
Ausstellung bis 10.1.2010 bzw. bis 31.1.2010 im Außenbereich

Weitere Informationen unter www.hkw.de.

Städtebau & Architektur →

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres „Recht aus Stadt“ zur „Gesellschaftlichen Produktion von Raum“ soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung „Die gefährdete Moderne“ ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

Video, Film & Fotografie →

Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche Faszination ausüben. Amüsant ist die Sammlung von Ansichtskarten mit dem ICC.
Eintritt frei
Di-Fr 10-17
So 11-17

Schloßstraße 69 in Charlottenburg, gegenüber Schloss Charlottenburg

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