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Schlagwort »Ausstellung«
Kunst & Kultur →

Tadashi Kawamata: Berliner Baumhäuser

Der japanische Künstler Tadashi Kawamata schafft mit seiner Installation „Berliner Baumhäuser“, die aus dem Haus in die Bäume des Parks ausgreifen, Nester zivilen Ungehorsams. Seine Konstrukte verkörpern das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Individualität. Er hat bereits den urbanen Ort wie Madison Square Garden in New York mit seinen tree huts bespielt. Seine Baumhäuser stehen für das Gegenteil standardisierter Architekturen und so eignet er sich die modernistische Kongresshalle vom Haus der Kulturen der Welt an. Seine „sozialen Plastiken“ waren sowohl auf der Documenta 8 und 9 als auch auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Sein Projekt stellt Fragen danach, wie trotz Geschwindigkeiten ein Zuhause hergestellt werden kann.

Jeden Sonntag 15 Uhr Führungen durch die Ausstellung.
Ausstellung bis 10.1.2010 bzw. bis 31.1.2010 im Außenbereich

Weitere Informationen unter www.hkw.de.

Städtebau & Architektur →

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres „Recht aus Stadt“ zur „Gesellschaftlichen Produktion von Raum“ soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung „Die gefährdete Moderne“ ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

Video, Film & Fotografie →

Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche Faszination ausüben. Amüsant ist die Sammlung von Ansichtskarten mit dem ICC.
Eintritt frei
Di-Fr 10-17
So 11-17

Schloßstraße 69 in Charlottenburg, gegenüber Schloss Charlottenburg

Kunst & Kultur →

Ausstellung: MAGIC BLOCKS – Szenarien für die Kollektivwohnungen aus der sozialistischen Zeit in Bukarest

Die Ausstellung MAGIC BLOCKS von AedesLand setzt sich mit rumänischer Architektur auseinander.
Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt durch die Häuserblöcke aus der sozialistischen Zeit, zumeist in den 1970er und 1980er Jahren errichtet – etwa 70 % der Bewohner Bukarests leben in ihnen. Die Initiative von Archis Interventions in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Architekturinitiativen und -büros setzt sich mit Szenarien für die zukünftige Qualifizierung der ehemaligen Kollektivbauten auseinander. Die Ausstellung stellt diese Konzeption vor, ergänzt um Informationen zur Stadtentwicklung in Bukarest.
‚Magic Blocks‘ eröffnet ein neues Feld für die Architekturdiskussion: die wenig bekannten negativen Auswirkungen der Privatisierung der ehemaligen Kollektivwohnungen und die Frage, wie dieser Entwicklung eine andere Perspektive entgegengesetzt werden kann.

noch bis Donnerstag, 29.10.2009!!

Ort: AedesLand, Else-Ury-Bogen 600-601, am Savigny-Platz, Berlin-Charlottenhof
Öffnungszeiten: Mo-So 10.00 – 20.00 Uhr

Kunst & Kultur →

hörGEHschichten aus Neukölln

Die hörGEHschichten sind eine Straßenführung, mit der Geschichten über die Karl-Marx-Straße und ihre Seitenstraßen erzählt werden. Mit einem Routenplan und mp3- oder CD-Player im Gepäck entdeckt man selbst die Straße und die Stationen der Führung. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Die hörGEHschichten entstehen aus den historischen und gegenwärtigen Geschichten und Anekdoten der Karl-Marx-Straße und ihrer Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter, Zeitgenossen…

Vorführung der HörGEHschichten um 20 Uhr
Alte Post, Karl-Marx-Straße 97 – 99

Ausstellung bis 24.10., 15 bis 21 Uhr

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