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Schlagwort »Ausstellungen«
Städtebau & Architektur →

Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre – Ausstellung in der BG

Die Berlinische Galerie zeigt seit Ende Mai eine neue Schau mit dem Titel „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“. Das Berlin der 1960er-Jahre war hinsichtlich der Architektur und des Städtebaus geprägt vom Wettkampf der Systeme zwischen Ost und West. Nach vollbrachtem Wiederaufbau der dinglichsten Bauten folgte eine Phase der Visionen, die oftmals von einem ausgesprochen optimistischen Zukunftsbild motiviert war. Viele der Bauten sind heute noch erhalten und prägen weiterhin Berlins Stadtbild. Und auch einige Bauten, die erst weitaus später realisiert wurden, wurden in den 60er-Jahren angestoßen, so auch das ICC.

Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Blog sowie eine feine App für iOS und Android, die der App Archimapa in Warschau ähnlich ist. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2015.

Kunst & Kultur →

Ausstellung „Schmuck als urbaner Prozess“

Vom 08. November 2014 bis 25. Januar 2015 zeigt das Stadtmuseum Düsseldorf die Ausstellung „Schmuck als urbaner Prozess“, in der die Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojekts und des Symposiums (wir berichteten) der FH Düsseldorf gezeigt werden.

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„Studierende untersuchten angeleitet von den Professorinnen Elisabeth Holder und Gabi Schillig in Seminaren und Kursen verschiedene Erscheinungsformen von Schmuck im urbanen Raum. Gestalterische und künstlerische Experimente haben zu neuen, die gewohnten Definitionen von Schmuck überschreitenden, auf den Stadtraum bezogenen Objekten, performativen Systemen, Aktionen, temporären oder permanenten Installationen und Interventionen geführt. Die konzeptionelle Struktur der Ausstellung bildet ein breites und vielfältiges Spektrum der entwickelten künstlerischen Prozesse ab, die den Stadtraum auf unterschiedliche Weise transformieren.“

Ausstellungseröffnung ist am 07. November um 19.30 Uhr. Die Ausstellung ist vom 08. November 2014 bis 25. Januar 2015 im Stadtmuseum Düsseldorf (Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf) zu sehen.

Im Rahmen der Ausstellung wird es ein umfangreiches Begleitprogramm geben, das auf der Projektseite eingesehen werden kann oder hier (Begleitprogramm SauP) zum Download bereit steht.

Stadtmuseum Düsseldorf II FH Düsseldorf II Webseite Schmuck als urbaner Prozess

Städtebau & Architektur →

Die Stadt durch Kinderaugen wahrnehmen

Am 13. April eröffnet im Labyrinth Kindermuseum die interaktive Bauausstellung „Platz da! Kinder machen Stadt“. Die Ausstellung wurde mit dem Ziel konzipiert, Kinder für die Themen Architektur, Baukultur und Stadtplanung zu begeistern. Die jungen Besucher werden dazu ermutigt, ihr Lebensumfeld Stadt nicht nur bewusst wahrzunehmen, sondern auch aktiv mitzugestalten.

Dabei entsteht in der Montagehalle der ehemaligen Zündholzmaschinenfabrik in der Osloer Straße, die seit 1997 Heimat des Kindermuseums ist, ein urbaner Mikrokosmos. Verteilt über verschiedene Stationen erstreckt sich eine Stadt zum Mitmachen, Ausmalen und Umplanen. Die Kleinen finden einen typischen Berliner Hinterhof, ungenutzte Brachflächen und bunte Altbau-Fassaden, die nur darauf warten, von kreativen Kinderhänden verschönert zu werden. Auch zwei von Berliner Kindern entworfene Häuser des schwedischen Projekts „Building Blocks“ stehen zum Entdecken bereit.

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Im Gegensatz zu klassischen Museen geht es in einem Kindermuseum weniger um die Exponate, sondern um das, was die Besucher damit machen. Im Labyrinth verschreibt man sich der Devise „Learning by Doing“: Anfassen, Umräumen, Ausprobieren und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht, sagt Geschäftsführerin Ursula Pischel. In der neuen Ausstellung können Kinder zum Beispiel Wände ausmalen, ein flexibles Straßensystem immer neu gestalten oder an den Leuchttischen im Planungsbüro ihre eigenen Ideen zu Papier bringen. Die Großen entdecken dabei staunend neue, spannende Perspektiven und Ansätze, auf die sie wohl selbst nie gekommen wären.

Längst ist es an der Zeit, die Stadt auch mit Kinderaugen zu betrachten. Ein Besuch im Labyrinth ist dafür ein guter Anfang.

„Platz da! Kinder machen Stadt“
ab 13. April 2014
für Kinder von 3 bis 11 Jahren

Labyrinth Kindermuseum Berlin
Osloer Straße 12
13359 Berlin

Preise und Öffnungszeiten:
www.labyrinth-kindermuseum.de

Der Beitrag wurde verfasst von Alexandra Resch

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Urban Transcripts Berlin // Open Call 2014

Nach Ausstellungen und Events in Athen, Rom und London, gastiert Urban Transcripts 2014 in Berlin. Das diesjährige Programm soll mittels verschiedener Projekte, quer durch unterschiedliche Disziplinen und Medien, eine interdisziplinäre Erzählung über die zeitgenössische Stadt Berlin entwickeln, die im Herbst diesen Jahres in einer Ausstellung mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe präsentiert und in einer nachfolgenden Publikation veröffentlicht wird.

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OPEN CALL

Urban Transcripts hat diese Woche einen offenen Call herausgegeben und lädt gemeinsam mit Partnern und Unterstützern ein, Berlin zu erforschen, (neu) zu entdecken und gemeinsam unter dem Stichwort – berlin unlimited – eine Geschichte dieser unbegrenzten Stadt zu entwerfen. Denn als grenzenlose Hauptstadt hat Berlin den Ruf einer Stadt in der alles möglich ist, deren Narben und Leerräume zu einem Spielfeld der Kreativität und des Experimentierens werden: von Kunst bis hin zu Politik, von Architektur bis hin zu Philosophie.

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Städtebau & Architektur →

Die Geschichte der Kirche im Wandel

Ausstellungsteil Orth Korbach

Abb. G. Ballewski

Am vergangenen Donnerstag, dem Tag der Deutschen Einheit, eröffnete eine Ausstellung in der Himmelfahrtkirche an der Gustav-Meyer-Allee im Brunnenviertel Berlin. Es ist eine Dokumentation über die Kirchengemeinde und der Kirche im Wandel der Zeit und insbesondere des sich verändernden Berliner Stadtteils Wedding.  Am Montag, den 7. und 8. Oktober wird die Kirche Veranstaltungsort der Tagung „Stadt_Kirche“ von urbanophil sein.

Die Ausstellung ist in den Kirchenräumen integriert. So wird euch die Architektur des Nachkriegsarchitekten Otto Bartning während des Rundgangs erlebbar:

Im Brautgang wird der Kirchenbau des Baumeisters Otto Bartning gezeigt, der 1956 diese Kirche als Bau der Moderne errichtete. Weiter durch den Inneneingang betritt man den Kirchenraum mit seinem großen Fenster und 11 Tafeln an den Wänden, die jeweils die Kiezgeschichte von 1888 bis heute und die Gemeindegeschichte der Himmelfahrtkirche von 1893-2013 zeigen. Am Ende der Ausstellung  werden in der Winterkirche, dem Vorraum, die Biographie und das architektonische Schaffen von dem Architekten August Orth, der die ursprüngliche Himmelfahrtskirche entworfen hat, dargestellt.

Interessant ist insbesondere die Geschichte der Himmelfahrtkirche innerhalb der verschiedenen turbulenten Ereignisse der deutschen Geschichte. Dazu gehören Umzug und Neubau der Kirche, Veränderung der Gemeindestruktur und der Zusammenhalt der Gemeinde der Himmelfahrtkirche. Die Ausstellung stellt deswegen nicht nur die Bedeutung der Kirchenarchitektur dar, sondern präsentiert auch Gemeindegeschichte als einen wichtiger Faktor.

Am 7. und 8. Oktober bei der Tagung „Stadt_Kirche“ werden wir das Thema tiefgründiger diskutieren mit den Fragen: was ist das Verhältnis zwischen Stadt und Kirche – damals und heute? Und wie nutzen wir die Räumlichkeiten der Kirchen um, wenn sie in ihrer ursprünglichen Funktion nicht mehr genutzt werden? Wir laden euch herzlich ein mit uns zu diskutieren.

Autorin: Sofie Krogh Christensen, urbanophil

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