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Schlagwort »Ausstellungen«
Städtebau & Architektur →

Die Geschichte der Kirche im Wandel

Ausstellungsteil Orth Korbach

Abb. G. Ballewski

Am vergangenen Donnerstag, dem Tag der Deutschen Einheit, eröffnete eine Ausstellung in der Himmelfahrtkirche an der Gustav-Meyer-Allee im Brunnenviertel Berlin. Es ist eine Dokumentation über die Kirchengemeinde und der Kirche im Wandel der Zeit und insbesondere des sich verändernden Berliner Stadtteils Wedding.  Am Montag, den 7. und 8. Oktober wird die Kirche Veranstaltungsort der Tagung „Stadt_Kirche“ von urbanophil sein.

Die Ausstellung ist in den Kirchenräumen integriert. So wird euch die Architektur des Nachkriegsarchitekten Otto Bartning während des Rundgangs erlebbar:

Im Brautgang wird der Kirchenbau des Baumeisters Otto Bartning gezeigt, der 1956 diese Kirche als Bau der Moderne errichtete. Weiter durch den Inneneingang betritt man den Kirchenraum mit seinem großen Fenster und 11 Tafeln an den Wänden, die jeweils die Kiezgeschichte von 1888 bis heute und die Gemeindegeschichte der Himmelfahrtkirche von 1893-2013 zeigen. Am Ende der Ausstellung  werden in der Winterkirche, dem Vorraum, die Biographie und das architektonische Schaffen von dem Architekten August Orth, der die ursprüngliche Himmelfahrtskirche entworfen hat, dargestellt.

Interessant ist insbesondere die Geschichte der Himmelfahrtkirche innerhalb der verschiedenen turbulenten Ereignisse der deutschen Geschichte. Dazu gehören Umzug und Neubau der Kirche, Veränderung der Gemeindestruktur und der Zusammenhalt der Gemeinde der Himmelfahrtkirche. Die Ausstellung stellt deswegen nicht nur die Bedeutung der Kirchenarchitektur dar, sondern präsentiert auch Gemeindegeschichte als einen wichtiger Faktor.

Am 7. und 8. Oktober bei der Tagung „Stadt_Kirche“ werden wir das Thema tiefgründiger diskutieren mit den Fragen: was ist das Verhältnis zwischen Stadt und Kirche – damals und heute? Und wie nutzen wir die Räumlichkeiten der Kirchen um, wenn sie in ihrer ursprünglichen Funktion nicht mehr genutzt werden? Wir laden euch herzlich ein mit uns zu diskutieren.

Autorin: Sofie Krogh Christensen, urbanophil

Kunst & Kultur →

Strukturen, Schichtungen und Staffelungen. Thomas Florschuetz im Museum Wiesbaden

Thomas Florschuetz ist einer jener Fotokünstler in Deutschland, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich die Fotokunst da befindet, wo sie schon seit einigen Jahren angekommen ist. Seine expressiven Tableaus fragmentarischer Körperbilder – entstanden schon in den 80er Jahren – sind heute veritable Klassiker. Wie anders sind dagegen die neueren Arbeiten des Berliners, dem jetzt das Museum Wiesbaden eine große Ausstellung mit dem Titel „Assembly“ widmet. Eine neue Offenheit beschwört Direktor Alexander Klar seitdem er in Wiesbaden ist – stärker nun möchte das Haus auch die Fotografie als Kunstform präsentieren.

palast_33

Thomas Florschuetz: Ohne Titel (Palast) 33, 2006/08
© Courtesy Galerie m, Bochum

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Städtebau & Architektur →

IBA 87 – 25 Jahre danach

Eckgebäude

Eines der bekanntesten Bauwerke der IBA: Ballers Eckgebäude an der Admiralbrücke. Foto: Christian Kloss

Vor 25 Jahren fand in West-Berlin die Internationale Bauaustellung statt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es in der TU Berlin noch bis zum 17. November 2012 die Ausstellung „RE-VISION-IBA’87 – Themen für die Stadt als Wohnort“ zu sehen. In der Rückschau auf die Themen, Ziele und Strategien der Bauaustellung wird deutlich, welche Aktualität die damals aufgeworfenen Fragen nach einer sozial gerechten und partizipativen Stadtentwicklung und die Schaffung von Wohnraum in der Innenstadt auch heute haben.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung findet am 15.11. anlässlich der Präsentation des Buches „25 Jahre Internationale Bauausstellung Berlin 1987. Ein Wendepunkt des europäischen Städtebaus“ ein Symposium statt.

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Symposium findet ihr in unserem Terminkalender.

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Ausstellung Moderne Geisterstädte

Am 24. Mai findet um 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung Moderne Geisterstädte in der Galerie des Architekturmuseums der TU Berlin statt. Die von der Bauwelt initiierte und Brigitte Schultz kuratierte Ausstellung geht bis zum 16. August 2012 der Frage nach, was Menschen dazu bringt, ihre Stadt zu verlassen und knüpft an die Ausgabe 188 der Stadtbauwelt sowie den Themenabend des vergangenen Jahres an. Die Ausstellung „liefert einen tieferen Einblick in das Schicksal von sechs Siedlungen, die alle auf ihre Art über sich hinausweisen“.

  • Zentrum von Kangbashi / Ordos (Innere Monogolei)
  • die japanische Inselstadt Hashima, Projektionsfläche für urbane Mythen
  • die aserbaidschanische Inselstadt Neft Dashlari, die erste Ölplattform der Welt
  • Pripjat, ehemalige Musterstadt der Arbeiter bei Tschernobyl
  • Varosha auf Zypern, einst Urlaubsparadies, seit 1974 Faustpfand des Zypernkonflikts
  • die chinesische Stadt Ordos, boomende Geisterstadt am Rande der Wüste Gobi

Ergänzt werden diese modernen Ruinen durch das historische Groß-Angkor, eine ehemals hochentwickelte Millionenstadt, die maßgeblich durch einen Klimawandel zu Fall gebracht wurde. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Blick in die Zukunft, in dem sowohl geläufige Bedrohungsszenarien heutiger Metropolen einer kritischen Überprüfung unterzogen werden, als auch weitgehend unbekannte, fundamental bedrohte urbane Lebensräume vorgestellt werden.

Während der Ausstellung wird der Dokumentarfilm Oil Rocks von Marc Wolfensberger gezeigt, der von der aserbaidschanischen Inselstadt Neft Dashlari handelt.

Urbane Mobilität →

Berlin fährt Rad?!


Bild via SenStadtUm

„Berlin ist eine fahrradfreundliche Stadt und soll sich in dieser Hinsicht weiter qualifizieren.“ (SenStadtUm)

Der Frühling ist da und das zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern auf Berlins Straßen. So wie in den letzten Jahren das Thema „urban gardening“ einen wahnsinnigen Niederschlag in Tagespresse, Magazinen, Reportagen und Ausstellungen fand, scheint dieses Jahr das Thema Radvekehr, mehr als in den Jahren zuvor, zum Leitthema des Frühlings zu werden. Den Anfang machte vielleicht die Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ in den nordischen Botschaften, in der die Fahrradkultur in der dänischen Hauptstadt und die Möglichkeiten zur Förderung des Radverkehrs gezeigt und diskutiert wurden. Nun zieht Berlin hinterher und zeigt noch bis 30.03.2012 in einer kleinen Ausstellung „Fahrrad fahren in Berlin“, dass Fahrradfahren nicht nur der Umwelt hilft, sondern als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel der heutigen Zeit gesehen wird. Warum dann die Mittel für den Ausbau und die Sanierung von Radverkehrsanlagen weiter gekürzt werden, kann man dahingehend nicht so ganz verstehen.

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