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Schlagwort »Ausstellung«
Städtebau & Architektur →

IBA 87 – 25 Jahre danach

Eckgebäude

Eines der bekanntesten Bauwerke der IBA: Ballers Eckgebäude an der Admiralbrücke. Foto: Christian Kloss

Vor 25 Jahren fand in West-Berlin die Internationale Bauaustellung statt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es in der TU Berlin noch bis zum 17. November 2012 die Ausstellung „RE-VISION-IBA’87 – Themen für die Stadt als Wohnort“ zu sehen. In der Rückschau auf die Themen, Ziele und Strategien der Bauaustellung wird deutlich, welche Aktualität die damals aufgeworfenen Fragen nach einer sozial gerechten und partizipativen Stadtentwicklung und die Schaffung von Wohnraum in der Innenstadt auch heute haben.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung findet am 15.11. anlässlich der Präsentation des Buches „25 Jahre Internationale Bauausstellung Berlin 1987. Ein Wendepunkt des europäischen Städtebaus“ ein Symposium statt.

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Symposium findet ihr in unserem Terminkalender.

Städtebau & Architektur →

Ausstellung Moderne Geisterstädte

Am 24. Mai findet um 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung Moderne Geisterstädte in der Galerie des Architekturmuseums der TU Berlin statt. Die von der Bauwelt initiierte und Brigitte Schultz kuratierte Ausstellung geht bis zum 16. August 2012 der Frage nach, was Menschen dazu bringt, ihre Stadt zu verlassen und knüpft an die Ausgabe 188 der Stadtbauwelt sowie den Themenabend des vergangenen Jahres an. Die Ausstellung „liefert einen tieferen Einblick in das Schicksal von sechs Siedlungen, die alle auf ihre Art über sich hinausweisen“.

  • Zentrum von Kangbashi / Ordos (Innere Monogolei)
  • die japanische Inselstadt Hashima, Projektionsfläche für urbane Mythen
  • die aserbaidschanische Inselstadt Neft Dashlari, die erste Ölplattform der Welt
  • Pripjat, ehemalige Musterstadt der Arbeiter bei Tschernobyl
  • Varosha auf Zypern, einst Urlaubsparadies, seit 1974 Faustpfand des Zypernkonflikts
  • die chinesische Stadt Ordos, boomende Geisterstadt am Rande der Wüste Gobi

Ergänzt werden diese modernen Ruinen durch das historische Groß-Angkor, eine ehemals hochentwickelte Millionenstadt, die maßgeblich durch einen Klimawandel zu Fall gebracht wurde. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Blick in die Zukunft, in dem sowohl geläufige Bedrohungsszenarien heutiger Metropolen einer kritischen Überprüfung unterzogen werden, als auch weitgehend unbekannte, fundamental bedrohte urbane Lebensräume vorgestellt werden.

Während der Ausstellung wird der Dokumentarfilm Oil Rocks von Marc Wolfensberger gezeigt, der von der aserbaidschanischen Inselstadt Neft Dashlari handelt.

Urbane Mobilität →

Berlin fährt Rad?!


Bild via SenStadtUm

„Berlin ist eine fahrradfreundliche Stadt und soll sich in dieser Hinsicht weiter qualifizieren.“ (SenStadtUm)

Der Frühling ist da und das zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern auf Berlins Straßen. So wie in den letzten Jahren das Thema „urban gardening“ einen wahnsinnigen Niederschlag in Tagespresse, Magazinen, Reportagen und Ausstellungen fand, scheint dieses Jahr das Thema Radvekehr, mehr als in den Jahren zuvor, zum Leitthema des Frühlings zu werden. Den Anfang machte vielleicht die Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ in den nordischen Botschaften, in der die Fahrradkultur in der dänischen Hauptstadt und die Möglichkeiten zur Förderung des Radverkehrs gezeigt und diskutiert wurden. Nun zieht Berlin hinterher und zeigt noch bis 30.03.2012 in einer kleinen Ausstellung „Fahrrad fahren in Berlin“, dass Fahrradfahren nicht nur der Umwelt hilft, sondern als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel der heutigen Zeit gesehen wird. Warum dann die Mittel für den Ausbau und die Sanierung von Radverkehrsanlagen weiter gekürzt werden, kann man dahingehend nicht so ganz verstehen.

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Kunst & Kultur →

Architektur + Kaffee

Unsere Städte sind voll von Architektur. Architektur ist dabei nicht immer selbsterklärend. Hoch gelobt oder starkt umstritten wird das ein oder andere Bauwerk auch einmal Gegenstand eines Zeitungsartikels oder sogar einer ganzen Ausstellung. Das Deutsche Architekturmuseum ist derzeit mit seiner WOHA-Ausstellung sehr präsent in den Feuilleton-Teilen vieler Tages- und Wochenzeitungen. Damit leistet das DAM einen Beitrag, das Thema Architektur auch über das Fachpublikum hinaus bekannter und begreifbarer zu machen. Aber nicht nur Ausstellungen und Zeitungsartikel gehören zur „Vermittlungsarbeit“ des DAM. Ab April 2012 startet eine neue interessante Workshop-Reihe, die sich treffenderweise „Architektur + Kaffee“ nennt und sich an solche Menschen richtet,

die nicht vom Fach sind, sich aber gern mit Fragen der Architektur beschäftigen und das ebenso gern praktisch tun. (DAM)

Zu Kaffee (und selbstmitgebrachtem) Kuchen wird das Freihandzeichnen geübt, Proportionen und Formen einstudiert, Gebäude durch den Fotoapparat in Szene gesetzt und Architektur begreifbar gemacht. Das Programm Architektur + Kaffee bietet einen Perspektivenwechsel in und auf das DAM und die Architektur.

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Kubus oder Kuppel

Die Ausstellung „Kubus oder Kuppel. Moscheen – Perspektive einer Baukultur“ in der ifa-Galerie in Stuttgart analysiert in anregender Art und Weise die Geschichte und die Problematik des heutigen Moscheenbaus. Eine laut der Süddeutschen Zeitung  „mutige Ausstellung“, die sich einerseits mit den Grundtypen verschiedener Moscheenbauten auseinandersetzt, das intensive Erlebnis von Architektur in den prinzipiell leeren Räumen zeigt, aber auch auf die „Tarnarchitektur“ eingeht und solche Strategien vorstellt, mit denen Planer und Architekten durch künstlerische Interventionen beispielsweise die strengen Minarett-Verbote in der Schweiz umgehen. Bis 01.04.2012 in der ifa-Galerie Stuttgart, vom 27. Juli bis 30 September in der ifa-Galerie in Berlin.

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