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Schlagwort »Ausstellungen«
Urbane Mobilität →

Berlin fährt Rad?!


Bild via SenStadtUm

„Berlin ist eine fahrradfreundliche Stadt und soll sich in dieser Hinsicht weiter qualifizieren.“ (SenStadtUm)

Der Frühling ist da und das zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern auf Berlins Straßen. So wie in den letzten Jahren das Thema „urban gardening“ einen wahnsinnigen Niederschlag in Tagespresse, Magazinen, Reportagen und Ausstellungen fand, scheint dieses Jahr das Thema Radvekehr, mehr als in den Jahren zuvor, zum Leitthema des Frühlings zu werden. Den Anfang machte vielleicht die Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ in den nordischen Botschaften, in der die Fahrradkultur in der dänischen Hauptstadt und die Möglichkeiten zur Förderung des Radverkehrs gezeigt und diskutiert wurden. Nun zieht Berlin hinterher und zeigt noch bis 30.03.2012 in einer kleinen Ausstellung „Fahrrad fahren in Berlin“, dass Fahrradfahren nicht nur der Umwelt hilft, sondern als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel der heutigen Zeit gesehen wird. Warum dann die Mittel für den Ausbau und die Sanierung von Radverkehrsanlagen weiter gekürzt werden, kann man dahingehend nicht so ganz verstehen.

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Städtebau & Architektur →

Kubus oder Kuppel

Die Ausstellung „Kubus oder Kuppel. Moscheen – Perspektive einer Baukultur“ in der ifa-Galerie in Stuttgart analysiert in anregender Art und Weise die Geschichte und die Problematik des heutigen Moscheenbaus. Eine laut der Süddeutschen Zeitung  „mutige Ausstellung“, die sich einerseits mit den Grundtypen verschiedener Moscheenbauten auseinandersetzt, das intensive Erlebnis von Architektur in den prinzipiell leeren Räumen zeigt, aber auch auf die „Tarnarchitektur“ eingeht und solche Strategien vorstellt, mit denen Planer und Architekten durch künstlerische Interventionen beispielsweise die strengen Minarett-Verbote in der Schweiz umgehen. Bis 01.04.2012 in der ifa-Galerie Stuttgart, vom 27. Juli bis 30 September in der ifa-Galerie in Berlin.

Kunst & Kultur →

Ortsgespräche im Kreuzberg Museum

Ortsgespräche. Kreuzberg Museum ab 29. Januar 2011

Ortsgespräche. Kreuzberg Museum ab 29. Januar 2011

Das Kreuzberg Museum am Kottbusser Tor eröffnet heute, am 28. Januar ab 18 Uhr seine neue Daueraustellung. Zusätzlich zur ständigen Ausstellung „Geschichte wird gemacht! Protestbewegung und Stadtsanierung in Kreuzberg SO36“ ist damit ab morgen die Ausstellung „ortsgespräche“ zu sehen, die die bisherige Repräsentation der Bezirksgeschichte erweitern und ergänzen wird.

In der Ausstellung „ortsgespräche“ kommen ganz unterschiedliche Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg zu Wort, auch jene, deren Stimmen oft überhört werden.  Sie erzählen persönliche Geschichten von kleinen und großen Orten, ihrer Gegenwart und Vergangenheit: von den Auseinandersetzungen um den Görlitzer Park, dort, wo früher ein Bahnhof war; von der Oberbaum-City, wo das Narva-Werk bis in die 1990er Jahre Glühlampen produzierte; von der ersten eigenen Wohnung in Berlin, vom Lieblingscafé, von besetzten Häusern, politischen Treffpunkten und Orten, die Menschen ohne Aufenthaltsstatus verwehrt sind.

Frauke Miera und Lorraine Bluche haben die Ausstellung gemeinsam mit einem Beirat aus Fachleuten und engagierten Bewohnern kuratiert. Sechs Orte in Kreuzberg und ihre Geschichte werden in der zweiten Etage des Museums vorgestellt, in der dritten Etage kann der Besucher auf einem begehbaren Stadtplan per Audio-Guide persönliche Kiezgeschichten anhören. Das Ausstellungsteam hat sich in Kreuzberg auf die Suche nach Menschen und Geschichten begeben, die dem Bezirk sein alltäglich besonderes Gesicht verleihen. Wen sie dabei getroffen haben und welche bislang unbekannten Aspekte des Kreuzberger Lebens sie dabei aufgedeckt haben, davon darf man sich ab heute Abend überraschen lassen.

Ab 18 Uhr ist geöffnet, um 20 Uhr führt das Xberg-Tag-Team durch die Ausstellung. Danach kann bei Skarabäus, OrientalSka aus Kreuzberg und ab 22.30 Uhr bei DJ Zigan Aldi, Balkan-Beats-Orient-Latin-Mix getanzt werden.

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 31. Dezember 2013. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Eröffnungsfeier sind auf den Seiten des Kreuzbergmuseums zu lesen.

 

Grüne Stadt →

Ausstellungseröffnung: WOHA. Architektur atmet.

Die Durchdringung der Städte mit landschaftlichen Elementen ist keine neue Idee, aber immer wieder aktuell. So erinnern die Bauten der Architekten WOHA an Szenarien der Zukunft in denen sich die Natur die verlassenen, von Menschenhand überformten Gebiete zurück erobert. Der Unterschied zu dieser Vision: In den von WOHA entworfenen Gebäuden leben und arbeiten Menschen, sie sind keinesfalls verlassen und zeigen, dass natürliche Belichtung, Solarmodule sowie Brauch- und Regenwasseraufbereitung zum Standardrepertoire beim Entwerfen von Gebäuden gehören können.

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Video, Film & Fotografie →

How to be postmodern

Die Postmoderne ist wohl eine der umstrittensten Architektur- und Kunstepochen aller Zeiten. Für das Victoria and Albert Museum in London war das der Anlass sich in der noch bis Mitte Januar 2012 laufenden Ausstellung
mit dem Titel »Postmodernism: Style and Subversion 1970-1990« intensiv dieser Epoche zu widmen. Passend zu unserem ersten urbanoQUIZchen, behandelt dieses kurze Video – das eine Art Trailer zur Ausstellung ist – die Frage, wie die Postmoderne entstand und was es bedeutet, „postmodern“ zu sein. Es kommen Architekten wie Charles Jencks, Terry Farrell oder Robert A M Stern zu Wort, aber auch Künstler, Grafiker und Bildhauer.

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