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Schlagwort »Ausstellung«
Video, Film & Fotografie →

Filmabend von László Moholy-Nagy im Martin-Gropius-Bau

Seit Anfang der 20er Jahre beschäftigte sich László Moholy-Nagy auch mit dem Medium Film und eröffnete damit neue Perspektiven zur Betrachtung von Architektur und Stadt. Der Martin-Gropius-Bau widmet ihm im Rahmen der Ausstellung László Moholy-Nagy. Kunst des Lichts (bis 16.1.2011) einen Filmabend.

Programm: „Kurzfilme von László Moholy-Nagy“

Impressionen vom alten Marseiller Hafen, 1929

9 min. Stummfilm, schwarz-weiss, Regie: László Moholy-Nagy

Dokumentarfilm, der versucht, Handel und Wandel und die damit einhergehende ständige Betriebsamkeit in einem der Häfen von Frankreichs größter und beliebtester Hafenstadt Marseille einzufangen.

Berliner Stilleben, 1931

9 min. Stummfilm, schwarz-weiss, Regie: László Moholy-Nagy

Der Dokumentarfilm ist überwiegend in den Arbeitervierteln Berlins gedreht: Ein Porträt der großen deutschen Metropole zwischen beiden Weltkriegen, welches das wirtschaftliche und soziale Klima dieser Zeit wiedergibt.

Ein Lichtspiel schwarz-weiss-grau, 1930

6 min. Film mit Musik, Regie: László Moholy-Nagy

In Zusammenarbeit mit Stefan Seboek in Berlin entstandener Experimentalfilm, in dem Moholy-Nagy mit der Wirkung von Licht und Schatten seines Licht-Raum-Modulators spielt, einem Lichtrequisit für eine Elektrische Bühne (1922-1930). Die Moholy-Nagy-Stiftung hat 2007 die Tonspur hinzugefügt und ist damit der dokumentierten Intention des Künstlers gefolgt, den Film musikalisch zu unterlegen.

Großstadtzigeuner, 1932

11 min. Tonfilm, schwarz-weiss, Regie: László Moholy-Nagy

Ein Dokumentarfilm über den Alltag der Zigeuner (Roma) in den Außenbezirken von Berlin. Die Moholy-Nagy-Stiftung hat 2007 die Tonspur hinzugefügt und ist damit der dokumentier-ten Intention des Künstlers gefolgt, den Film musikalisch zu unterlegen.

Architects Congress, 1933

29 min. Stummfilm, schwarz-weiss, Regie: László Moholy-Nagy

Dokumentarfilm über die Reise der Teilnehmer am Internationalen Kongress Moderner Architektur (CIAM, Congrès International dArchitecture Moderne) im August 1933. Die Sitzun-gen, aus denen die berühmte Charta von Athen hervorging, wurden an Bord einer Yacht abgehalten. Die Yacht überquerte von Marseille aus Mittelmeer und Ägäis und nahm Kurs auf Athen. An Bord waren unter anderem Le Corbusier, Sigfried Giedion und Josep Lluís Sert.

Kurze Pause

Dokumentation über László Moholy-Nagy

Das permanente Experiment: László Moholy-Nagy und das Bauhaus

ARTE / BR 1996, 56 Min., Regie: Jens Schmohl

Der Regisseur Jens Schmohl wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Ausstellung „László Moholy-Nagy. Kunst des Lichts“ (bis 16.1.2011)

Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstr. 7

10963 Berlin

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit


Logo Realstadt

Die gewaltige Turbinenhalle des in den 1960er Jahren errichteten Kraftwerks Mitte ist Schauplatz der großen Stadtausstellung „Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit„, die am Freitag, den 01.10.2010 um 19 Uhr eröffnet wird.

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Kunst & Kultur →

Ausstellung und Aktionen: „Die Stadt als Bühne“ im Amerika-Haus

Vor kurzem berichtete urbanophil von der spannenden Theatergruppe „Oper Dynamo West“, die an besonderen Orten in Berlin Stücke inszeniert, immer spielt dabei der Ort und die Begegnung mit den Bewohnern und Nutzern des Ortes eine wichtige Rolle – zuletzt wurde die Rosa Röhre im Tiergarten bespielt. Zur Rezension geht´s hier.

Vom 2. bis 10. Oktober ist eine Ausstellung zu den Musiktheater-Projekten von „Oper Dynamo West“ zu sehen. Das kreative Kollektiv nistet sich im Amerika-Haus ein – täglich zu bewundern von von 17 – 22 Uhr.

Ort: Amerika-Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin
Zeit: 2. bis 10. Oktober, täglich 17 – 22 Uhr

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„Sozialpalast“ von Christian Frantzen

"Sozialpalast" von Christian Frantzen (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Halle ist derzeit am Hansering eine Ausstellung von Kunst auf Plakatwänden zu sehen. Besonders interessant aus urbanophiler Sicht ist das Gemälde „Sozialpalast“ des Luxemburger Künstlers Christian Frantzen, auf dem das Pallasseum in Schöneberg auf das Brandenburger Tor montiert wurde.

Weitere Informationen :
http://www.halle.de/index.asp?MenuID=887&NewsID=24961
http://www.halleforum.de/article.php?sid=27258
urbanophil Halle-Fotos

Kunst & Kultur →

MERIDIAN | URBAN – Call for Proposals

Nachdem sich das Haus der Kulturen der Welt mit dem Projektaufruf „überlebenskunst“ bereits an Akteure im urbanen Raum gewandt hat, lädt es nun Nachwuchskuratoren ein, Vorschläge für ortsspezifische Kunstprojekte im Rahmen von Meridian | Urban. Curatorial Projects on Health einzureichen.

Kuratoren sind aufgefordert, Kunstprojekte für das Stadtzentrum Berlins vorzuschlagen. Es werden Projekte gesucht, die sich mit dem Verhältnis von Kunst und Gesundheit auseinandersetzen, seine Bedeutung für das zeitgenössische urbane Leben ansprechen und bestehende Menschenbilder hinterfragen. (HKW)

Hier werden vielleicht neue Projekte für den Urban Intervention Award der Zukunft geboren. Die gesamte Beschreibung des Call for proposals findet ihr hier. Annahmeschluß ist der 17. September 2010.

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