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Schlagwort »Baukultur«
Städtebau & Architektur →

Werkstatt@ – Baukultur in Bonn

Veranstaltungsflyer

Ans Herz legen möchten wir allen Bonnerinnen und Bonnern die Veranstaltungsreihe „Werkstatt@“, die sich baukulturellen Fragestellungen in der ehemaligen Hauptstadt widmet und dabei immer aktuelle Diskussionen um umstrittene Bauten aufgreift. Am 03.04. erwacht die Werkstatt@ aus ihrer Winterpause und geht an einen allseits bekannten und beliebten Ort: In das Café Blau, im Foyer des ehemaligen Viktoriabades. Zur Diskussion steht das Filetgrundstück bestehend aus Viktoriabad, Café Blau und kleinteiligen Geschäften, welches einem Einkaufszentrum weichen soll. Ein Stück Gechichte ginge hier verloren, sind doch Generationen von Schulklassen im Viktoriabad zum Schwimmen gewesen oder haben sie hier ihren ersten Milchkaffee getrunken! Und das gerade jetzt, wo der Frühling kommt!

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Werkstatt Baukultur Bonn

Flyer via Werkstatt Baukultur Bonn

Die Nachkriegsmoderne und die Bauten der darauf folgenden Jahren bleiben weiterhin Gegenstand vielfältiger Diskussionen in ganz Deutschland. Durch verschiedene (Bürger-)Initiativen konnten vielerorts wertvolle Bauten jener Zeit vor einem Abriss gerettet werden. Der Initiative Beethovenhalle ist es beispielsweise gelungen, durch ehrenamtliches Engagement die bedeutende Bonner Stadthalle zu erhalten; sie wurde dafür 2010 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet. Darauf aufbauend hat sich Anfang 2011 am Kunsthistorischen Institut der Bonner Universität die studentische Gruppe „Werkstatt Baukultur Bonn“ gegründet,

die sich nun weiteren aktuellen baukulturellen Fragestellungen im Raum Bonn widmet, um das Thema Architektur der Nachkriegszeit und Baukultur in Bonn thematisch am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn zu etablieren.

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Städtebau & Architektur →

Ein letzter Blick auf ein Stück gebaute Utopie

„Hofseite, Zustand im November 2010“. Bild: Stephan Becker“
Straßenseite, Zustand im November 2010 (Bild: Stephan Becker)

Während in Berlin wieder von einer neuen IBA gesprochen wird, schreitet der Abriss eines ersten Projekts der IBA 1987 weiter voran. Trotz öffentlicher Proteste wurde der hintere Teil von Oswald Mathias Ungers’ Wohnbebauung am Lützowplatz inzwischen abgetragen. Denn mit seiner eigenwilligen Verknüpfung von großzügigem Wohnen, gelassener Gemeinschaftlichkeit und halböffentlichen Grünräumen hielt der Bau den Verwertungsinteressen der neuen Besitzerin, der notorischen Münchner DIBAG, nicht stand. Berlin verliert damit einen Bau, der nicht nur als Stadtvilla im sozialen Wohnungsbau sondern auch als ein realisiertes Element von Ungers’ städtebaulichem Konzept des „Grünen Stadtarchipels“ verstanden werden kann, das er zusammen mit Hans Kollhoff und Rem Koolhaas 1977 formulierte. Den Torso der Anlage sollte man sich nochmals ansehen, bevor es zu spät ist…

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Diskussion: BAUKULTUR_IM_DIALOG – Großer Bahnhof für die Baukultur?

„Eine Debatte über den Städtebau am Berliner Hauptbahnhof

Vor über vier Jahren wurde der neue Hauptbahnhof in Berlin eröffnet und an die Entwicklung seiner Umgebung als neuen zentralen Eingang zur Stadt waren hohe Erwartungen geknüpft. Nach der Realisierung des ersten Gebäudes herrscht Ernüchterung. In Fachkreisen wird vor der „Verramschung“ eines der öffentlichsten Orte der Bundeshauptstadt gewarnt, wovon die Berliner jedoch kaum Notiz zu nehmen scheinen. Dies nimmt die Bundesstiftung Baukultur zum Anlass, die Debatte um die Qualität des Bahnhofsquartiers neu zu beleben.
Die Bundesstiftung Baukultur möchte eine öffentlich geführte Debatte anstoßen und moderieren, um das Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen eines gestalterisch anspruchvollen und gemischten Bahnhofsquartiers mit urbanen Qualitäten zu fördern. Im Gespräch mit der öffentlichen Bauherrin, mit Planenden, Entwicklern und der interessierten Öffentlichkeit führt sie verschiedene Positionen zusammen. Damit will die Bundesstiftung die Suche nach städtebaulichen Konzepten unterstützen, die für diesen zentralen Ort der Hauptstadt und Mitte Berlins eine angemessene Lösung darstellen.
Die Entwicklung des Bahnhofsquartiers steht exemplarisch für Möglichkeiten der öffentlichen Hand, die räumliche Qualität im Sinne des Gemeinwohls zu sichern. Die Herausforderungen an eine verantwortungsvolle Prozessgestaltung, die baukulturelle Aspekte berücksichtigt, sind hier beispielhaft zu diskutieren und auf andere innerstädtische Entwicklungen in Deutschland übertragbar.

— Welche Visionen gibt es für das Bahnhofsquartier?
— Welche Vorstellungen von Stadt sollen sich hier in den nächsten Jahren entwickeln?
— Wie ist an diesem zentralen Ort die Verantwortung für Baukultur verteilt?
— Inwiefern werden die Bedürfnisse der Bürger in die Planungsprozesse einbezogen?
— Wie kann hier ein identitätsstiftender Ort der Baukultur des 21. Jahrhunderts entstehen?

PROGRAMM
BEGRÜSSUNG
„Wie zieht Baukultur ins Bahnhofsviertel ein?“
Michael Braum, Bundesstiftung Baukultur, Potsdam

STATEMENTS
„Bahnhof und Umfeld müssen in Einklang das Entree von Deutschlands Hauptstadt repräsentieren“
Meinhard von Gerkan, gmp Architekten, Hamburg

„Der Anfang von Baukultur ist Dialogkultur“
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin

ES DISKUTIEREN
— Meinhard von Gerkan, gmp Architekten, Hamburg
— Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin
— Markus Neppl, Astoc Architects and Planners, Köln
— Coen van Oostrom, OVG Real Estate, Rotterdam
— Barbara Sichtermann, Schriftstellerin und freie Publizistin, Berlin

Zeit: 2.Dezember, 19 Uhr
Ort: Tape Gallery, Heidestraße 14, 10557 Berlin

Die Anmeldung ist unter mail@bundesstiftung-baukultur.de möglich.

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SEHEN LERNEN

SEHEN LERNEN ist eine Kampagne der Landesinitiative StadtBauKultur NRW die seit August 2008 durch verschiedene Städte in Nordrhein-Westfalen tourt.  Bei der SEHSTATION handelt es sich um überdimensionale, farbige Rahmen, die einen neuen Blick auf besonders gelungene oder misslungene städtische Räume eröffnen sollen. Während der meist zweiwöchigen Dauer der Aktion kann mit Architekten, Stadtplanern und Künstlern vor Ort diskutiert werden. Den Abschluss der Tour bildet die Stadt Köln. Dort wird die SEHSTATION vom 24.09 bis 17.10.2010 – begleitet durch ein üppiges Angebot an Veranstaltungen – ein letztes Mal zu sehen sein.

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