Stadtentwicklung & Stadtpolitik →
Architekturwoche zum Thema “Wem gehört die Stadt?”

Nach der letztjährigen Veranstaltungsreihe beginnt heute ab 19 Uhr eine weitere Ausgabe der Architekturwoche im Orangelab und zwar mit einer Podiumsdiskussion zum Thema “Wer baut Berlin?”. Weitere Themen sind “Innenstadtwohnen für alle?”, “Architektur als Erweiterung des Stadtraums”, mein Vortrag zum Thema “Digitalisierte Formen der Teilhabe” oder “Morderne Geisterstädte”. Das heißt 7 Tage Architektur zur Frage: Wem gehört die Stadt?
Ort ist das Orangelab am Ernst-Reuter-Platz.
Das gesamte Programm als PDF gibt es zum Download.
Kunst & Kultur →
SA. 20.04.2013 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #02 mit Eva Reblin
Die Straße, die Dinge und die Zeichen – ein semiotischer Spaziergang entlang der Potsdamer Straße von und mit Eva Reblin
Dass jenes Straßenschild den Namen der Straße anzeigt, sehen und wissen wir. Wir wollen uns aber fragen, in welcher Weise es dies tut. Und ist dieses Haus eben nur ein Haus, in dem man wohnt oder arbeitet? Oder finden wir in ihm nicht eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Bedeutungs(ge)schichten? Wann werden die Straßendinge zu Zeichen? Können wir unterschiedliche Arten dieser Ding-Zeichen unterscheiden? Und wenn wir Kenntnis über das Vorhandensein und die Beschaffenheit von Zeichen erlangt haben, wie können wir diese auslesen? Kann eine bestimmte Nutzung oder Nicht-Nutzung ebenfalls ein Zeichen sein? Einige Grundbegriffe der Semiotik, der Wissenschaft von den Zeichen, sollen uns hier helfen, nach Antworten zu suchen.

Bei der Renovierung kommen alte Zeichen mit neuen Bedeutungsschichten zum Vorschein. Foto KMD
Urbane Mobilität →
Dringend gesucht: Velophile Crowdfunder für WE ARE TRAFFIC

Alle Fotos © 2012 Björn Lexius & Till Gläser
WE ARE TRAFFIC , das wunderschön anzuschauende Projekt zur Hamburger (und Berliner) Fahrradkultur braucht dringend velo- und urbanophile Hilfe bei einer Crowdfunding-Aktion. Das erst im vergangenen Oktober 2012 gestartete Projekt hat in der “Fahrrad-Community” rasante Verbreitung und Anerkennung gefunden, über 5.000 Fans bei Facebook sind es mittlerweile, beim Fahrrad-Blog-Ranking des Fahrradjournals hat es auf Anhieb für Platz 4 gereicht. Vollkommen zu Recht, die mittlerweile fast 150 Fotostrecken von Hamburger und Berliner Radfahrern sind ein echter Hingucker und bestes Marketing für die so klare wie einfache Botschaft: Nehmt das Fahrrad endlich als Verkehrsmittel ernst, WE ARE TRAFFIC.
Gestartet haben das Projekt die beiden Fotografen Björn Lexius & Till Gläser. Beide haben seit geraumer Zeit den Plan, die besten Fotos in einem hochwertigen Bildband zu
urbanoREVIEW →
Rezension „Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“ Urban Catalyst (Hrsg.)
In letzter Zeit nimmt das Interesse am Thema “Zwischen-” oder “Pioniernutzungen” deutlich zu. Das zeigen die Publikationen „Urban Reset“, „Second-Hand Spaces“ und ganz frisch aus dem Druck auch die Publikation „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“. Urban Catalyst sind Player der ersten Stunde, die schon früh temporäre urbane Dynamiken entdeckt und wissenschaftlich, wie praktisch begleitet haben.

Abb.: Cover „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“
Urbane Mobilität →
leises.berlin.de: Auf dem Weg zu einer neuen Beteiligungskultur?

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog GmbH & Co. KG)
Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die BerlinerInnen zur Diskussion über die Geräusche der Stadt eingeladen. Auf der Internetseite leises.berlin.de konnten sie Anfang 2013 vier Wochen lang ihre Erfahrungen über zu laute Straßen oder Flugrouten mitteilen. Einerseits finde ich die Methodik dieses partizipativen Verfahrens einen Fortschritt für die Berliner Beteiligungskultur, anderseits bezweifle ich die tatsächliche Durchschlagskraft der Ergebnisse in der Umsetzung.
Meine Wohnung ist ein traditioneller Altbau. Vor ein paar Wochen stellte leider das Fenster der inneren Balkontür seinen Dienst ein und dekorierte unseren Boden mit unzähligen Glasstückchen. Für die Reparatur wurde die Tür komplett entfernt. Der Raum war kälter als vorher, der größte Unterschied war jedoch zu hören: Berlins omnipräsenter Schall des Verkehrs.
Als ich den taz-Artikel “Wo darf’s noch etwas leiser sein?” (27.01.2013) durchlas, wurde mir der Umfang des Problems bewusst.



