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Schlagwort »Berlin«
Kunst & Kultur →

Berliner Bezirkskinos // Rezension “Last Picture Show. Some Former Movie Theaters”, David Kregenow, 2015

This flickering beam of light, in which myriads of dancing dust particles and smoke were following an undecipherable choreography, was the magic wand that drew these moving images in front of our eyes, from where they, irresistibly, burned their way into absorptive and curious minds. (David Kregenow, Last Picture Show)

 

Dem Phänomen des “Kinosterbens” widmet sich der Fotograf David Kregenow in seinem limitierten Band “Last Picture Show. Some Former Movie Theaters”, welcher Anfang des Jahres erschien. Angetrieben von positiven Erinnerungen aus seiner Kindheit und Jugend suchte er erneut die Orte auf, die für viele seiner Generation Stätten des Spaßes und Spannung waren und die Phantasie auf eine vollkommen neue Art anregten.

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Buchverlosung: Das Haus der Drei Religionen

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Abb. DOM publishers

Ergänzend zum gestrigen Literaturüberblick, möchte wir heute ein Buch zum Thema Kirche und Stadt verlosen. In der Publikation “Das Haus der drei Religionen” werden Ideen und Entwürfe für den Neubau eines multireligiösen Zentrums auf dem Gelände der ehemaligen Petrikirche in Berlin vorgestellt und der bisherige Prozess der Ideenfindung dokumentiert. Wir haben das Buch bereits besprochen und danken DOM publishers für das Verlosungs-Exemplar. Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, dann schickt uns eine Email an t.meier@urbanophil.net oder postet auf unserer Facebookseite, welches religiöse Gebäude einmal von uns portraitiert werden sollte und warum das für andere Leser spannend sein könnte. Einsendeschluss ist Freitag, der 20.02., um 12 Uhr. Unter allen Vorschlägen verlosen wir das Buch und werden einige danach auch in Kurzportraits aufgreifen. Viel Erfolg!

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Rezension „Transforming Cities – Urban Interventions in Public Space“

Städte wachsen rasant und stetig und es ist nicht abzusehen, wann dieses Wachstum zu einem Ende kommen wird. Dies birgt viele Herausforderungen denen Kommunen und urbane Akteure lokal begegnen müssen, denn das was ein urbanes Lebensgefühl ausmacht, wird vielfältig sichtbar und an jedem Ort auf andere Weise verhandelt.

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Städte sind ein interessantes Spielfeld, in dem viele unterschiedliche NutzerInnen erproben, wie sich ein vielfältiges qualitätvolles Miteinander gestalten und dauerhaft leben lässt. Nicht selten helfen performative, temporäre und dauerhafte Interventionen Zusammenleben zu strukturieren, Begegnungen zu ermöglichen, gewohnte räumliche Situationen anders wahrzunehmen oder schlicht über eine kurze Gelegenheit des gemeinsamen Erlebens und Erfahrens die eigenen Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen.

Stadtentwicklung kann schon lange nicht mehr einfach angeordnet und von oben herab durchgesetzt werden, deshalb finden viele Entwicklungen aus privater Initiative, oft auch ohne administrative Beteiligung statt und bergen große Potentiale, aus denen kommunale Stadtentwicklungsakteure umfangreich schöpfen und lernen können.

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Der U-Bahn-Tarnbeutel

© Tarnbeutel

© Tarnbeutel

Wenn die Sitzpolster des ÖPNV “vorauseilender Vandalismus” sind, dann sind sie ja eigentlich quasi Street Art und damit ziemlich cool. Das haben sich wahrscheinlich auch die Macher von Tarnbeutel gedacht und das Sitzpolstermuster der Berliner U-Bahn in einen stylischen Turnbeutel verwandelt. Noch einen Schritt weiter ist die Designerin Gisela Seppeler gegangen, die vor einigen Jahren eine ganze Kollektion aus Restbeständen von BVG-Bussitzstoffen gefertigt hat.

Urbane Mobilität →

Alles ein Frage der Perspektive

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Wer es einmal gesehen hat sieht es immer wieder: Die perspektivische Entgleisung der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Die fensterfüllende Folie, die seit 2008 als Schutz gegen Scratching (für einige auch eine Form von Streetart) gedacht war, birgt mehrere, geradezu unglaubliche Fehler in der Perspektive und grenzt daher an “perspektivischen Vandalismus“. So jedenfalls zitieren die Designer Melisa Karakus und Danny Schuster eine Stimme zur täglich millionenfach gesehenen Darstellung des Brandenburger Tors.

Wahrscheinlich nach einer langen U-Bahn-Fahrt haben die beiden entnervt den Stift in die Hand genommen und die zahlreichen Fehler behoben und eine deutlich ruhigere, symmetrische und elegantere Version des Berliner Wahrzeichens entworfen. Die Quadriga haben sie deutlicher verfremdet, die bisher benutzte Version der BVG war aber im wahrsten Sinne des Wortes schlechtes Stückwerk. Die beiden haben nun ihre Arbeit der BVG angeboten.

Es bleibt zu hoffen, dass die BVG schnell darauf eingeht und nun sukzessive mehr Ruhe auf den Scheiben einkehrt, damit die ästhetisch empfindsameren Pendler wieder ruhig U-Bahn fahren können.

  • Terminkalender

    Apr
    2
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Apr 2 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Mai
    7
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Mai 7 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Jun
    4
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Jun 4 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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