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urbanoQUIZchen#7: Mies van der Rohe

urbanoQUIZchen#7: Mies van der Rohe

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Frage 1

Die Crown Hall auf dem IIT Campus

  Mies emigriere 1938 in die USA und zog nach Chicago. Mit der Fusion des Armour Institute mit dem Lewis Institute zum Illinois Institute of Technology (IIT) erhielt er dort eine bedeutende Funktion. Welche?
Präsident des IIT
Jurymitglied beim Wettbewerb für den Masterplan des neuen IIT-Campus
Dekan der Architekturfakultät
Question 1 Explanation:Mies wurde 1938 zum Dekan der Architekturfakultät des IIT berufen. Er hielt darüber hinaus den Auftrag, den Masterplan und zahlreiche Gebäude des Campus zu entwerfen. So auch die auf dem Foto zur Frage abgebildete Crown Hall, in der die Architekten untergebracht sind. 1958 endete seine Anstellung an der IIT und er konzentrierte sich bis zu seinem Tod voll auf die Arbeiten seines Architekturbüros.
Frage 2
  Mies war von 1930 bis zur Auflösung des Bauhauses durch die Nazis dessen Leiter. Nachdem 1931 die NSDAP die Gemeinderatswahlen in Dessau gewonnen hatte, musste das Bauhaus Dessau verlassen und zog nach Berlin. Aber wohin genau?
Reinickendorf
Steglitz
Neukölln
Question 2 Explanation:Das Bauhaus bezog in der Birkbuschstraße 49 in Steglitz seinen kurzzeitigen Berliner Standort. Das Gebäude wurde im Krieg zerstört. Seit 1989 ist der ehemalige Standort mit einer Gedenktafel gekennzeichnet.
Frage 3
  Mies starb 1969 und wurde auf dem Graceland Cemetery in Chicago beigesetzt. Kehrte er nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1938 noch einmal nach Deutschland zurück?
Nein. Trotz seines Auftrags für die Neue Nationalgalerie hatte er mit Deutschland abgeschlossen und machte alle Entwürfe von Chicago aus.
Ja, allerdings nur ein Mal zur Eröffnungsfeier der Neuen National Galerie.
Ja, mehrfach, um den Baufortschritt der Neuen Nationalgalerie zu besichtigen.
Question 3 Explanation:Als Mies den Auftrag zur Neuen Nationalgalerie vom West-Berliner Senat erhielt, griff er auf nicht realisierte Entwürfe für das Verwaltungsgebäude von Bacardi in Santiago de Cuba und für das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zurück. Auf Basis dieser Entwürfe, entstand die Neue Nationalgalerie, von deren Baufortschritt er sich mehrfach ein Bild machte. Der Eröffnungszeremonie im Jahr 1968 konnte er allerdings nicht bewohnen, da er bereits stark erkrankt war (Arthritis) und die Reisestrapazen nicht mehr auf sich nehmen wollte.
Frage 4
  Welches dieser drei Gebäude wurde nicht von Mies entworfen?
Links
Mitte
Rechts
Question 4 Explanation:Nicht von Mies entworfen wurde das Gebäude auf dem rechten Foto. Hierbei handelt es sich um das Lever Building in New York, das von Skidmore, Owings and Merrill (SOM) entworfen wurde. Die ersten beiden Gebäude stammen allerdings sehr wohl von Mies: Das linke Bild zeigt das erste realisierte Gebäude von Mies, das Haus Urbig in Potsdam (1915). Beim mittleren Bild handelt es sich um die Chapel of St. Savior auf dem IIT Campus in Chicago.
Frage 5
  Der Barcelona-Pavillon aus dem Jahr 1929 ist eines der weltbekannten Meisterwerke von Mies van der Rohe. Doch Moment! Der heutige zu besichtigende Pavillon ist gar nicht aus dem Jahr 1929! Aber von wann?
1959, anlässlich des 30. Jubiläum des Weltausstellung.
1986, nach dem Ende der Franco-Diktatur.
1991, anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona
Question 5 Explanation:Wie damals üblich, wurde der Pavillon zum Ende der Weltausstellung abgerissen und die verwertbaren Materialien verkauft. Ein Wiederaufbau des Pavillons wurde nach dem Tod Francos 1975 zunehmen diskutiert und 1980 entschied der damalige Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Barcelona Oriol Bohigas den Pavillon wieder aufzubauen. Mit der Rekonstruktion wurden die Architekten Ignasi de Solà-Morales, Cristian Cirici and Fernando Ramos beauftragt. Da zunächst umfassende Recherchen zu den Materialien und genauen Entwürfen notwendig waren, dauerte der Wiederaufbau bis 1986.
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urbanoQUIZchen#5: Fernsehtürme

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Frage 1
Warum ist der Radio-Warschau-Mast nicht mehr das höchste Bauwerk der Welt?
Der KVLY-TV-Mast in North Dakota wurde im Jahr 1996 mit einer neue Antennenanlage ausgestattet, den den Radio-Warschau-Mast um 3 Meter überragt.
Durch die Installation einer leistungsstärkeren Sendeanlage im Herbst 1999 konnte die Höhe des Mastes reduziert werden.
Er stürzte im Jahr 1991 während Konservierungsarbeiten ein.
Question 1 Explanation:Der Radio-Warschau-Mast stürzte bei Konservierungsarbeiten ein, als zwei Halteseile rissen. Ursache war, das zuvor Instandhaltungsarbeiten hinausgezögert oder nur unzureichend durchgeführt wurden. Der Einsturz des von 1974 bis 1991 höchsten Bauwerks der Welt mit 646,38 m dauerte 15 Sekunden.
Frage 2
Der Tokyo Sky Tree ist seit 2010 der höchste Fernsehturm der Welt. Wie hoch ist er?
634 m
759 m
655 m
Question 2 Explanation:Der Tokyo Sky Tree wird voraussichtlich im Februar 2012 eröffnet. Im März 2010 erreichte er seine volle Höhe von 634 m und löste damit den Guangzhou Canton Tower als höchsten Fernsehturm der Welt ab. Der Tokyo Sky Tree folgt einem bewährten Nutzungskonzept, bei dem neben den Sendeanlagen ein Observationsdeck und ein Restaurant für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.
Frage 3
Welcher Architekt hat den Prager Fernsehturm entworfen?
Karel Hubáček
Václav Aulický
Bedřich Rozehnal
Question 3 Explanation:Der aufregende Prager Fernsehturm entstand bis 1985 nach Plänen von Václav Aulický. Er hat eine Gesamthöhe von 216 Metern. An die drei etwa 6 Meter dicken Stahlbetonsäulen sind kapselähnlich die Räumlichkeiten für die Sendeanlagen, ein Restaurant und eine Observationsplattform eingehängt. Karel Hubáček hat übrigens den ebenfalls sehr sehenswerten Fernsehturm Ještěd entworfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm_Ještěd
Frage 4

Quelle: http://potseblog.de/tag/fernmeldeamt/

Wenn man in Berlin an Sendetürme denkt, denkt man natürlich erst einmal an Funk- und Fernsehturm. Doch in Schöneberg gibt es einen weiteren Sendemast - eine Stahlkonstruktion in rot-weiß, ähnlich dem Tokyo Tower (nur viel kleiner). Wo findet man ihn?
Im Kleistpark, dem ehemaligen Sitz des Alliierten Kontrollrates
Auf dem Gelände des ehemaligen RIAS in der Mettestraße
Auf dem Gelände des Fernmeldeamts Schöneberg in der Winterfeldtstraße
Question 4 Explanation:Der kleine Sendeturm in Schöneberg ist Teil des ehemaligen Fernmeldeamts Schöneberg (heute Dt. Telekom). Die Gebäude wurden entworfen von Otto Spaltung und zwischen 1923 und 1924 errichtet. Ob Spaltung auch den Sendeturm entworfen hat, ist unbekannt.
Frage 5
Ob in Riga, Tallinn, Berlin oder Almaty. Unter sowjetischer Herrschaft wurden im ehemaligen Ostblock eine Vielzahl an Fernsehtürmen gebaut. Oft als "Geschenk" des großen russischen Bruders an die jeweilige Nation. Doch warum gibt es in Warschau keinen Fernsehturm? Oder doch?
Doch, östlich der Weichsel gibt es auf einer Anhöhe einen Sendeturm, der aber nicht öffentlich zugänglich ist.
Nein, die polnische Bevölkerung entschied sich in einer Abstimmung für die U-Bahn als Geschenk der Sowjets.
Doch, der Kulturpalast ist zugleich auf Radio- und Fernsehturm.
Question 5 Explanation:Die Sowjets stellten tatsächlich der Bevölkerung Warschaus zur Auswahl, ob sie lieber einen Kulturpalast oder eine U-Bahn hätten. Die Bevölkerung stimmte für die U-Bahn und bekam dennoch den Kulturpalast.
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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Was ist eigentlich Gentrifizierung? Ein Lehrfilm

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Wow! Ein Puppenspiel zum Thema “Was ist eigentlich Gentrifizierung?”. Wirklich toll gemachter “Lehrfilm” von Pappsatt.

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Das Video zum Wochenausklang: Lachen in der U-Bahn

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Zum Wochenausklang präsentieren wir Euch die wahrscheinlich lustigste Form der urbanen Mobilität: U-Bahn fahren in Berlin. Wer bei diesem Video ernst bleibt, dem sei an dieser Stelle herzliches Beileid gewünscht. Allen anderen ein schönes Wochenende…

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Mein Freund der Baum. Wird gefällt!

Wird in Hamburg häufiger gefällt als gepflanzt: Der Baum.

Ein äußerst lesenswerter Artikel über den Baum in der Stadt findet sich in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Am Beispiel von Hamburg werden ein paar Geschichten über Stadtbäume erzählt. Einmal mehr kommt die Hansestadt dabei nicht besonders gut weg. Die Gängeviertel-Diskussion, ein Zaun um Obdachlose unter einer Brücke fernzuhalten, viel zu zaghaftes Vorgehen beim Bau moderner Radverkehrsinfrastruktur, hässliche moderne Architektur. Man kann den Eindruck gewinnen, dass in Hamburg etwas schief läuft.

So offenbar auch beim Stadtgrün. Wenn man über die Vorbereitungen für die Internationale Gartenschau in Wilhelmsburg liest, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wohlgemerkt für eine Gartenschau wurden rund 2.470 Bäume und vier Kilometer Hecken entfernt. Man fragt sich, wo die vielen Singvögel, Insekten und Krabbeltiere bleiben, die hier vermutlich ein zu Hause hatten. Im Artikel der ZEIT liest sich das dann so:

“Der Baum und sein Leben als Accessoire der Kommunalpolitik: Bringt es Prestige, ihn zu pflanzen, wird er gepflanzt. Bringt es Prestige, ihn umzuhauen, wird er umgehauen. Es wird mehr umgehauen als gepflanzt.”

Als Berliner muss man da mal die eigene Stadt loben. Hier ist

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