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Schlagwort »Berlin«
Städtebau & Architektur →

48 Stunden im Tiny House – ein Selbstexperiment

Das Tiny House von Architekt Van Bo Le-Mentzel im Studentendorf Schlachtensee

Als mich eine Freundin auf den Facebook-Post des Studentendorfs Schlachtensee hinwies, war ich als Tiny House Fan sofort Feuer und Flamme: Man konnte sich bewerben, zwei Tage und Nächte im Tiny House des Berliner Architekten Van Bo Le-Mentzel zu verbringen, das einen Monat lang auf dem Gelände der Wohnanlage für Studierende in Berlin-Nikolassee steht. Wie lebt es sich auf 6,4 Quadratmetern? Das sollte ich 48 Stunden lang in einem Selbstversuch testen können.

Die Bewerbung für das Experiment war völlig unkompliziert. Per E-Mail konnte man angeben, an welchen Tagen im Februar 2019 man für jeweils zwei Nächte in dem Tiny House wohnen könnte. Wohl selbst etwas überrascht von der Flut an Bewerber*innen erklärte die Leitung des Studentendorfes, man würde per Los entscheiden. Ich war unter den glücklichen Ausgelosten und begann fortan, mich im Geiste bereits auf meine Zeit im Quadratmeterminimum einzustellen.

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Tagung „Underground Architecture Revisited“ in Berlin

 

Am Ende könnte es so voll werden wie in einer verspäteten Berliner U-Bahn während des Berufsverkehrs: Gut 4.500 Follower haben bei Facebook bereits ihr Interesse an der Tagung „Underground Architecture Revisited“ bekundet, die die Initiative Kerberos vom 20. bis 23. Februar gemeinsam mit ICOMOS Deutschland, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Berlinischen Galerie in eben jener Berlinischen Galerie veranstaltet. Medienpartnerin ist die Onlineplattform moderneRegional und das Programm gibt es hier.

Die Initiator_innen sind dann mal kurz stolz. Denn die Resonanz bestätigt, dass U-Bahnhofs-Architektur weit mehr ist als bloßer Funktionsbau – gerade in Berlin. An drei Konferenztagen werden sie die Berliner-U-Bahnhofsarchitektur der Nachkriegszeit gemeinsam mit Kolleg_innen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland „vernetzen“ und ihren gemeinsamen architekturhistorischen Kontext debattieren.

Am vierten Konferenztag steht dann Berlin wieder im Fokus: Denn parallel zur Tagung hat die Berlinische Galerie – mit der Initiative Kerberos als wissenschaftlicher Beraterin – die Ausstellung „Underground Architecture“ zusammengestellt, in der die U-Bahnhofsplanungen in West-Berlin im Zentrum stehen. Neben zahlreichen Originalzeichnungen aus den Entwurfsphasen sowie Fotografien wird es vor allem ein Highlight zu bestaunen geben: Den Kopf der von Waldemar Grzimek entworfenen Kerberos-Skulptur, die seit den 1970er-Jahren vom Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Rathaus Steglitz aus über die Unterwelt gewacht hat – und damit für die Initiative nicht nur namens- sondern vor allem beispielgebend war.

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My Habitat Happy – Stadtrundgang am 12.01.2019

Final Weekend im neurotitan - Habitat HappyAm Wochenende findet die Ausstellung HABITAT HAPPY mit etlichen Veranstaltungen ihr Ende: Am Samstag wird es einen Stadtspaziergang mit urbanophil zu stadtpolitischen Initiativen geben, am Sonntag werden dann die Künstler in der Galerie die Ausstellung beschließen. 

Beim gemeinsamen Spaziergang „My Habitat Happy“ treffen wir verschiedene Initiativen, die sowohl für öffentlichen Wohnraum als auch für kulturelle Freiräume kämpfen. Gemeinsam werden wir aktuelle Probleme und Herausforderungen mit denen die Gruppen konfrontiert sind besprechen, aber auch ihre Ziele und Perspektiven für 2019 erfahren.

Die Route des Stadtspaziergangs:

16.00 Uhr | Gallerie neurotitan: Kurzführung durch die Ausstellung HABITAT HAPPY
(Wo? Rosenthaler Straße 39, 2. HH, 1. OG – U Weinmeisterstraße)

16.45 Uhr | Schokoladen e.V.: Kulturelle Freiräume
im Anschluss | Gartenhaus e.V. Lottumstraße: Pachtverträge Hausprojekte
(Wo? Kneipe vom Schokoladen e.V., Ackerstraße 169 – U Rosenthaler Platz)

18.00 Uhr | RAW.CC: Bebauungspläne Umgebung RAW-Gelände
(Treff? RAW-Gelände, Eingang Warschauer Str. – S+U Warschauer Str.)

19.00 Uhr | Bizim Kiez: Vernetzung und Mieter*innen-Initiativen
(Treff? Wrangelstr. 77 – U Schlesisches Tor)

20.15 Uhr | Rummelsburger Bucht: Situation für die Anwohner
(Treff? Krachtstraße, Ecke Bahrfeldtstraße – S Ostkreuz ist noch in Laufweite)

21.30 Uhr | Ende mit Überraschung ;)

Ihr könnt die ganze Route mitmachen oder zu einzelnen Punkten dazukommen. Durch den Stadtspaziergang begleiten euch Annika Hirsekorn (neurotitan) und Toni Karge (urbanophil).

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Wohn-Projekttage der Experimentdays in Berlin

Die Netzwerkveranstaltung EXPERIMENTDAYS.18 lädt vom 8. bis 11. November 2018 unter dem Titel „Kiez. Boden. Gemeingut. / Community. Land. Trust.“ zu den (Wohn-)Projekttagen und der (Wohn-)Projektebörse auf dem RAW-Gelände ein.
Neben Diskussionen und Workshops stellen sich eine Vielfalt an Berliner und regionalen (Wohn)Projekten und Initiativen, Netzwerken und sozial-ökologisch ausgerichteten Banken und Stiftungen vor.

Experimentdays 2017

„Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für gemeinwohlorientierte Projekte. Seit 2003 bietet die Netzwerkveranstaltung die Gelegenheit Stadt weiterzudenken, sich über nicht-spekulative Wohn- und Bauformen zu informieren und Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen dafür zu finden. So setzen wir uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Fachwelt, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung für eine demokratische, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.

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Kunst & Kultur →

Kurzfilme „6 x Gropiusstadt“ am 17. Oktober 2018

„Allet janz entspannt hier – Wohnen, Leben, Arbeiten, Vergnügen und Bauikonen in Gropiusstadt“ – Filme über die Großwohnsiedlung in Neukölln

Das Urbanfilmlab e.V. präsentiert am 17. Oktober 2018 um 18.30 Uhr – zusammen mit URBANOPHIL und dem Quartiersmanagement Gropiusstadt – sechs experimentelle Kurzfilme, die das Leben dieser Berliner Siedlung und ihrer Bewohner/innen zeigen.



„Die Gropiusstadt, eine Berliner Siedlung der Moderne:
1967 noch die wahr gewordene Wohnutopie am grünen Stadtrand. 1987 hingegen eine stigmatisierte, unbeliebte Großsiedlung. 1997 dann ein Stadtteil, der für seine Zukunft kämpft. Und 2007 ein Quartier, dass zaghafte Pflänzchen des Wandels zum Blühen bringt. Endlich 2017 ein begehrter Wohnort.
Und dennoch – die Gropiusstadt leidet noch immer unter einem schlechten Ruf. Die Kurzfilmserie „Allet janz entspannt hier“ tritt nun an, die besten Seiten der Gropiusstadt vor Augen zu führen. Jeweils zwei komprimierte Filmminuten lang spüren die Filmemacher des Urbanfilmlab e.V. die verkannten Seiten der Gropiusstadt auf. In den Filmen Kinderarbeit, Landleben, Co-Living, Nestwärme, Besser Wissen und Steilvorlagen zeigen Gropiusstädter ihre Welt, wie sie wirklich ist. Mit Augenzwinkern und Tiefenschärfe führen Stories und Protagonisten durch ein lebenswertes Quartier, in dem der Imagewandel und das Engagement vielfältiger Initiativen vor Ort ein buntes und tolerantes Zusammenleben gestalten.
Das experimentelle Kurzfilmformat wurde in partizipativen Verfahren mit Stadtteilbewohnern umgesetzt, in enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Gropiusstadt.“ (urbanfilmlab e.V.)

Termin: Mittwoch 17. Oktober, 18.30 Uhr
Ort: Kleiner Saal Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin (U7 Lipschitzallee)
Der Eintritt ist ist frei.

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