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Schlagwort »Berlin«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadt und Ernährung? Sollten wir drüber reden.

Essen in der Stadt: Kein Trend, der derzeit mächtiger von den Stadtmagazinen und einschlägigen Kulturblogs gehypt wird. Von Slow Food haben wir inzwischen alle schon einmal was gehört. Die Markthalle IX ist mittlerweile zu sowas wie dem Inbegriff des neuen guten Essens geworden. Neue Laden- und Café-Konzepte wie ORIGINAL UNVERPACKT oder Culinary Misfits stellen die bisherige Konsumkultur konkret in Frage und zeigen, dass es auch anders geht. Auf mittlerweile diversen Streetfood-Events, die wöchentlich in der Stadt aufgesucht werden können, wird der Imbiss zur ultimativen kulinarischen Lustbefriedigung: Essen ist so sexy, wie nie. Regional und Bio erst recht.

Berlin

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Jenseits der neuen Lust am guten Essen wird damit jedoch auch eine ganz grundsätzliche Frage wieder in die Stadt getragen und öffentlich diskutiert: Wie können wir die Ernährung der Stadt gesünder und nachhaltiger gestalten? Und: Können wir damit nicht auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten?

Diese Frage stellt sich auch eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und Food-Aktivisten, die das Ernährungssystem Berlins kritisch unter die Lupe nehmen und verändern möchten. Urbanophil hat Beatrice Walthall von der AG Stadt & Ernährung getroffen. Sie erklärt im Kurz-Interview, was die Arbeitsgruppe vor hat und warum Berlin einen Ernährungsrat braucht.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Berlin Unlimited Festival im ZK/U Moabit

Vom 3.- 10. Oktober findet im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit das erste transdisziplinäre Festival statt, das mittels Kunst, Architektur und urbanem Diskurs ein Bild des zeitgenössischen Berlins 25 Jahre nach dem Fall der Mauer zeichnen wird.

Die Ausstellung BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Anhand von Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung enthüllt, reflektiert, reformiert und hinterfragt BERLIN UNLIMITED die Grenzen und Limits der Stadt, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ist Berlin limited, unlimited, unlimited…?

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Kunst & Kultur →

Morgen: Stadtforschertraining #10 – Eine Stadt für Zigeuner

Eine Stadt für Zigeuner

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“Zigeuner” ist ein übel beleumundetes Wort, welches für manche schon im Gebrauch rassistisch konnotiert ist. Trotzdem fällt es schwer, sich mit dem Mythos dieser Menschen  auseinander zu setzen ohne dieses Wort zu gebrauchen.
Denn das, was dieses Wort assoziert, soll uns bei diesem Stadtforschertraining begleiten.

Uns interessiert bei unserem Walk besonders der Mythos vom frei umherschweifenden Zigeuner. Er übte besonders auf die Situationisten und ihre Stadterkundungstechnik des “Derivé” großen Einfluss aus. Der Situationist Constant schließlich schuf aufbauend auf sein Schlüsselerlebnis – der Begegnung mit einer Gruppe Zigeuner – einen ganzen Stadtkosmos, das Projekt “New Babylon”.

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Beginn: Morgen, 16. August 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im U-Bahnhof Paracelsusbad, Bahnsteigmitte

Achtung: Wir werden wärend des Walk zweimal mit der BVG und S-Bahn fahren, bitte Fahrkarten vorher besorgen !

Dauer: Ca. 3 Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

Alle weiteren Infos auf www.mikromakrowelt.de

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Stimmung für Olympia!

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Wo können die Olympischen Spiele neu erfunden werden? In Berlin!

Das Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 hat begonnen. Der Berliner Senat geht die ersten Schritte Richtung Bewerbung und wird bis zum 31.08. den Fragebogen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Interessenbekundung beantworten – auch Hamburg zeigt Interesse. Der DOSB wird dann im Dezember 2014 entscheiden ob und welche deutsche Stadt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele bemühen darf.

Längst füllen die Debatten und Diskussionen das journalistische Sommerloch der Hauptstadt. Ist der regierende Bürgermeister die ideale Frontfigur und steht er für das Gelingen eines solchen Großprojektes? Ist der reifende Flughafen BER bis zu den Spielen fertiggestellt und ausreichend dimensioniert? Kann mit den Olympischen Spielen der Flughafen Tegel für eine sinnvolle Nachnutzung entwickelt werden? Gibt es mit der Olympia Bewerbung gar neue Bebauungspläne für das Tempelhofer Feld?…

Der Senat hat auf seiner Internetpräsens (zugegeben recht versteckt) eine Stimmungsabfrage gestartet – in Amtssprache: „Befragung zur Grundausrichtung einer möglichen Bewerbung Berlins für Olympische und Paralympische Spiele“.

Dazu die zusammenfassende Pressemeinung: „Prädikat wertlos“ – was hier abgefragt ist kein Ja oder Nein zu Olympischen Spiele in Berlin,

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Die wartenden Fahrgäste: M41

Einfach nur großartig finden wir diesen Lovesong auf den M41er Bus in Berlin, der gerne mal mit 2 bis 4 Bussen an der Haltestelle ankommt. Die Künstler dahinter haben den Video-Dreh übrigens über eine StartNext-Kampagne finanzieren lassen. Bisher gibt es aber nur das oben gepostet „provisorische“ Video. Viel Freude erstmal damit und gute Fahrt im M41.

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