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Schlagwort »Berlin«
Städtebau & Architektur →

Olympia in Ruinen

olympic village berlin

Olympisches Schwimmstadion, Berlin

Auch wenn vorab oft kritisch über die Olympischen Spiele berichtet wird, sind die Spiele erst einmal eröffnet, stehen die Probleme weit im Hintergrund, die sich Städte mit dem Ausrichten der Olympischen Sommer- wie Winterspiele einhandeln. Neben dem fragwürdigen finanziellen Nutzen für die Ausrichter (z.B. Montreal 1976), der Einschränkung von Bürgerrechten und dem härteren Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Street Art (z.B. London) taucht ein Problem immer und immer wieder auf: white elephants – weiße Elefanten – Geschenke, die zur Belastung werden (mit dem Unterschied, dass die Städte sie auch noch selbst bezahlt haben). Die unklare Nachnutzung der Spielstätten spielte auch bei der Hamburger Ablehnung einer Olympia-Bewerbung eine Rolle, selbst viele Wissenschaftler warnten vor einer Bewerbung.

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urbanoFORUM →

urbanoFORUM #4: Endlich wieder bauen!? (22. Juli 2016)

Frankfurt_Baustelle_HochVier

In der Stadtentwicklung geht es wieder vermehrt um Neubau. Ist das ein Paradigmenwechsel? Worin liegt dieser begründet und was bringt er mit sich? Was sind die Probleme, vor denen die Planenden damit – rechtlich, gesellschaftlich, städtebaulich – stehen? Wie ändernt sich das Berufsbild und was bedeutet es für die Universitäten? Im Jubiläumsjahr von urbanophil stellen wir uns den großen Fragen. Im Rahmen des „Offenen Haus der Stadt- und Regionalplanung“ an der TU Berlin diskutieren mit uns bei der Neuauflage des urbanoFORUMs:

  • Marc Schulte (Baustadtrat, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)
  • Laura Calbet i Elias (Wiss. Mitarb., Institut f. Stadt- u. Regionalplanung, TU Berlin)
  • Arno Bunzel (Stv. Institutsleiter, Deutsches Institut für Urbanistik, difu)

Moderation: Tobias Meier, Toni Karge (urbanophil)

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Städtebau & Architektur →

Zu Gast auf urbanophil: Die Initiative Kerberos Berlin

Auguste-Viktoria-Strasse_2014

urbanophil berichtete bereits mehrfach über die Sanierungsplanungen der BVG an elf der einzigartigen nachkriegsmodernen U-Bahnhöfe in Berlin. Während das Verkehrsunternehmen den architektonischen und identitätsbestimmenden Wert dieser Bahnhöfe noch immer unterschätzt äußern Fachleute und interessierte Bürger zunehmend den Wunsch, die BVG möge über die geplanten Maßnahmen noch einmal nachdenken und einen sensibleren und sachkundigeren Umgang mit dem Werk Rainer Rümmlers, Bruno Grimmeks, Werner Düttmanns und Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Wittes für die Berliner U-Bahn finden.

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Urbane Mobilität →

#Raddiskurs

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Seit Ende 2015 wirbelt die Initiative Volksentscheid Fahrrad die Berliner Verkehrsplanung durcheinander. Eine neue Generation von Radfahrern fordert sichere Bedingungen, gute Infrastruktur und mehr Platz ein. Es geht um die Frage nach der lebenswerten Stadt der Zukunft und Themen wie Lebensqualität, gesunde Luft, flexible Mobilität, Gesundheit und sichere Fortbewegung mit dem Fahrrad für Jung und Alt.

Eine wachsende Stadt wie Berlin muss auf diese drängenden Fragen neue Antworten finden. Auch im Wettbewerb um Arbeitskräfte z. B. der Digital-Wirtschaft spielen die Fragen nach der Lebensqualität eine wichtige Rolle. Metropolen wie London, Paris und New York haben dies erkannt, dort ist das Fahrrad bereits Chefsache in der Politik.

Daher möchten wir diskutieren, was die Antworten der Berliner Stadtplanung auf diese Herausforderungen sein können.

Auf dem Podium:

  • Heinrich Strößenreuther (Initiative Clevere Städte, Initiator des Radentschieds)
  • Horst Wohlfahrt von Alm (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

Die Veranstaltung findet am 22.06. um 19 Uhr im CLB Berlin (im Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2) statt.

Eine Veranstaltung der SRL – Regionalgruppe Berlin-Brandenburg und Urbanophil e.V.

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„Wohnprojekte müssen immer mehr für sich kämpfen“ – Interview zu den Experimentdays 16

Das Thema Wohnen ist auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda ganz nach oben gerückt. Überall wird über sozial nachhaltiges wie auch bezahlbares Bauen und Wohnen diskutiert. Das id22 – Institut für kreative Nachhaltigkeit hat sich schon vor Jahren dieser Thematik angenommen und 2003 die EXPERIMENTDAYS ins Leben gerufen. Interessierte haben bei der mehrtägigen Veranstaltung vom 26. Mai bis 3. Juni in Berlin die Möglichkeit, alternative und nachhaltige Wohnformen kennen zu lernen und zu diskutieren. urbanophil hat mit Michael LaFond, Geschäftsführer von id:22, gesprochen.

Experimentdays 16

Experimentdays 16

Hallo Michael, zum 14 Mal veranstaltet „id22“ die EXPERIMENTDAYS in Berlin. Kannst Du allen, die sie nicht kennen, erzählen, was diese Veranstaltungsreihe ist und was Eurer Ziel ist?

Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für selbstorganisierte, gemeinschaftliche Wohnprojekte sowie Akteure der kreativen Nachhaltigkeit, die in Berlin alternative Bau- und Wohnkonzepte sowie partizipative Stadtentwicklung fördern wollen. Unsere Veranstaltungsreihe wird bis heute jährlich genutzt, um sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und drängende Fragen mit Mitstreiter_innen und Unterstützer_innen zu diskutieren. Dabei ist neben der Förderung des zivilgesellscaftlichen Engagements und der gemeinschaftlichen Nutzung der gebliebenen Freiräume in der Stadt auch immer wieder die Kommunikation mit der Öffentlichkeit über die Themen der kostengünstigen und inklusiven Wohnraumgestaltung ein wichtiges Ziel der EXPERIMENTDAYS.

Was erwartet die Besucher in diesem Jahr?

In diesem Jahr haben wir uns entschieden mit den Fragen auseinanderzusetzen, die eine Großstadt wie Berlin dieser Tage am meisten beschäftigen und haben aus diesem Grund, neben der Sicherung bezahlbaren Wohnraums, das integrative Bauen und Wohnen in den Vordergrund, für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, gerückt. Dabei ist es uns gelungen eine große Bandbreite unterschiedlichster Projekte, Netzwerke, Banken und Stiftungen für unseren WohnProjekeTag am 28. Mai zu gewinnen. Bereits auf unserer Eröffnungsveranstaltung erwarten wir, dank einer großen Gruppe interessanter Redner, eine lehrreiche Diskussion über die Bedeutung von inklusiven, also nicht exklusiven Wohn-Initiativen für die Entwicklung neuer Quartiere in Berlin. Dieser Perspektivenreichtum setzt sich dann bis zum 3. Juni in Projektbegehungen, Info-Runden und Workshops fort. Es wird spannend!

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