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Schlagwort »Berlin«
Kunst & Kultur →

Amnesty-Kampagne “Unsichtbar”

Eine wirklich gelungene Kampagne hat Amnesty International vor kurzem in Berlin gestartet, hier ein Beispiel von der Jannowitzbrücke. Unsichtbar ist der Name der Kampagne, die auf mehrere politische Gefangene und zum Tode verurteilte Menschen aufmerksam machen soll. Verbunden mit der Kampagne ist ein Fotowettbewerb. Diejenigen, die am schnellsten Fotos von zwei verschiedenen Standorten in Berlin einsenden, bekommen ein Jahr lang das Amnesty-Journal gratis, bzw. ein Überraschungspaket zugesandt. Auf der Website finden sich Hinweise zu den anderen Standorten. Und natürlich sollte es jetzt nicht nur ums Gewinnen gehen, sondern auch um den eigentlichen Anlass der Kampagne, daher: Über die Amnesty-Seite einen Brief schreiben und dem Unmut gegenüber Unrecht Ausdruck verleihen. Dankeschön…

Die Kampagne ist übrigens u. a. durch den Streetart-Künstler Mentalgassi inspiriert, über dessen “Hidden Faces”-Projekt wir an dieser Stelle bereits berichtet haben, weitere schöne Beispiele findet Ihr bei urbanshit und natürlich bei Mentalgassi selbst.

Weitere Fotos zur Kampagne findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.

Kunst & Kultur →

Von Burg Rattenloch nach Rasta Crew’s Ruh

Die U-Bahn-Netzspinne als Anagramm (für größere Version bitte klicken)

LIZ WANKT nach EDEN SÜD. Doch dort sind NUR GROBIANE die gerade OTTER NAGELN und MÜCKENLÜMMEL HOCHHEBEN. Also weiter, aber hat KELLY ETWA ZU? HERR MONST, einer der NAZI RESSORTCHEFS kam grad vom MOPED RASTPLATZ und hatte einen TIP: MALZROST! LOTTE EMPFAHL jedoch RADAR TONFILME in DETLEFS WELTREICH. Beim dortigen FADENREIN WORKSHOP LERNT SIE als ERSTES das LIED DER SCHIFFER. Sie SINGT SCHRILL in ihrem TELETHON KOSTÜM, bis das GLASHAUS ZITTERT, eine echte SEELENSCHLACHT.  

So, wer sich noch ein bisschen als TOP KALAUER-ZIVILIST auf dem SPASSTANKER vergnügen möchte, dem sei die Berliner Anagramm-Netzspinne ans Herz gelegt, die sich heute über die sozialen Netzwerke verbreitete. Viel Spaß… 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Perspektiven für den Ernst-Reuter-Platz

Der Ernst-Reuter-Platz mit Festivalbeleuchtung

Im Rahmen der ersten Standortkonferenz Ernst-Reuter-Platz, die durch das Regionalmanagement CITY WEST in Kooperation mit dem Campus Charlottenburg am 30.11.2011 an der TU Berlin veranstaltet wird, sollen die Potentiale des Ernst-Reuter-Platzes als Vermächtnis der Nachkriegsmoderne, als Standort von Forschung, Wissenschaft und Bildung angesprochen und durch Projekte befördert werden. Die Konferenz wird als Auftakt gesehen, den Prozess einer Veränderung zu beginnen, ein Entwicklungsimpuls soll 2012 z.B. durch ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren gegeben werden.

Es kommt darauf an, für den Ernst-Reuter-Platz ein übergeordnetes Standortkonzept zu entwickeln und die gemeinsamen Interessen mit Hilfe einer abgestimmten Gesamtstrategie zu realisieren. (City West)

Dabei steht auch immer wieder die Denkmalwürdigkeit dieses gelungenen Gesamtensembles aus der Nachkriegszeit zur Diksussion. Ein Kommentar zum Artikel “Der Ernst-Reuter-Platz soll wieder glänzen” aus der Reihe “Platz da” im Tagesspiegel lautet: “Für mich ist das kein Platz, sondern einfach nur ein Kreisverkehr.” Und vielleicht wäre das für den Platz das Beste: ihm nicht die Bürde aufzuzwingen, ein heimeliger Stadtplatz zu werden, dessen Zweck er wohl nie erfüllen kann. Sondern ihn mit Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr als Verkehrsknoten und Verteiler zu belassen, ganz im “Funktionssinne” des Leitbilds der autogerechten Stadt, lediglich an die heutige Mobilitäts-Bedürfnisse angepasst.

Foto von Michael via flickr

Städtebau & Architektur →

Ein wirklich letzter Blick?

Hinterhof (Foto: Gabriela Neuhaus)

Mit dem Artikel “Ein letzter Blick auf ein Stück gebaute Utopie” lenkten die beiden Autoren Stephan Becker und Gregor Harbusch Anfang des Jahres den Fokus auf eine Siedlung in der Mitte Berlins, die zu Zeiten der IBA ’87 gebaut wurde und nun dem Abrissbagger weichen soll, zugunsten einer höheren baulichen Ausnutzung des zentral gelegenen Filetstücks. Einige Zeit konnte man denken, dass die verbleibenden Mieter doch noch zu ihrem Recht kommen werden und die Räumungsklage abwenden könnten, nun droht den ihnen aber eine entgültige Niederlage vor Gericht – und der IBA-Siedlung der Abriß. Ein schöner Beitrag in der taz von Gabriela Neuhaus!

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenende | Berlin Dynamic

Ein tolles Video von Matthias Makarinus, in dem er aus 50.000 Fotos eine Zeitraffer-Reise durch Berlin zeigt. 9 Minuten lang, alles in HD. Super!

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