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Schlagwort »Berlin«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Experimentdays 15

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Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für selbstorganisierte Wohnprojekte, Ideen und Akteure der kreativen Nachhaltigkeit, die Stadt als zu gestaltenden Lebensraum verstehen.

Seit 2003 wird jährlich nach Berlin eingeladen, eine Vielzahl gemeinschaftlicher Wohnformen als auch Ansätze sozial-ökologischer Stadtentwicklung kennenzulernen, Mitstreiter und Unterstützer zu finden, sich auszutauschen und Stadt weiter zu denken. Diskussionen, eine WohnProjekteBörse, inhaltliche Info-Runden, Workshops und Touren stehen dabei auf dem Programm.

Das Thema in diesem Jahr ist die „kooperative Stadtentwicklung“. Dieses Instrument und somit auch die Möglichkeiten zur Realisierung gemeinschaftsbasierter Wohnprojekte in Berlin soll verstärkt diskutiert werden. „Im Mittelpunkt steht insbesondere die Frage, wie selbstbestimmte gemeinschaftliche Bau und Wohnprojektinitiativen dabei unterstützt werden können, Aufgaben der sozialen Wohnungsversorgung für die Nachbarschaften und die Stadt mitzugestalten.“

Sie sind eingeladen, aktuelle Situation und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Schaffung und Weiterentwicklung gemeinschaftlicher Wohnformen zu diskutieren!

Die EXPERIMENTDAYS finden vom 12.-17.9.2015 statt.
Eröffnung: 11.9.2015 um 19 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin (Konferenzsaal), Hiroshimastraße 28 in Berlin-Tiergarten

WohnProjekteBörse: 12.9.
Workshops und Tours: 13.-14.9.
Exkursionen: 15.-17.9.

Das genaue Programm gibt es unter www.experimentdays.de.

Experimentdays web_eröffnung

Bilder: Experimentdays

urbanoFILMS →

Welcome Goodbye

 

urbanoFILMS#33

urbanofilms#33 meets himmelbeet Gartenfilmreihe#3

Noch ist Sommer und daher wollen wir das schöne Wetter wie bereits im letzten Jahr wieder nutzen, um mit den urbanoFILMS in den Garten zu gehen. In der wohl 33. Ausgabe der urbanoFILMS geht es um Touristen in Berlin. Wir zeigen den Film WELCOME GOODBYE von Nana Rebhan.

Dazu laden wir alle Interessierten am 27.08.2015 ins himmelbeet in den Wedding ein. Der Film beginnt um 20:30 Uhr. Anschließend wird es ein Gespräch mit Nana Rebhan geben. Das himmelbeet ist auch schon vor der Filmvorführung geöffnet. Es lohnt sich also, schon etwas früher vorbei zu kommen, um den Garten zu besichtigen und mit dem Leute des himmelbeet und von urbanophil ins Gespräch zu kommen.

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Support your local Späti

Der Späti ist ohne Frage zu einem unverzichtbaren Ort lokaler Kiezkultur in Berlin geworden. Nachdem jahrelang die Ordnungsämter die Verstöße gegen die Ladenöffnungszeiten tolerierten – dem entscheidenen Grund für die Existenz und Beliebtheit der Spätis – mussten zuletzt immer mehr Späti-Betreiber immer häufiger Anzeigen kassieren. Da dies für einige zu einem ernstzunehmenden wirtschaftlichen Risiko werden kann, eine Einhaltung der Ladenöffnungszeiten aber keine Option ist, sind immer mehr Spätis von der Schließung bedroht.
Um dagegen etwas zu unternehmen hat Christina Jurgeit die Initiative #RettetdieSpätis ins Leben gerufen und auf Change.org mit einer Online-Petition bereits über 30.000 Unterschriften gesammelt. Ihre erste Kontaktaufnahme mit dem Bezirksamt Neukölln hat keine Lösung erkennen lassen, so dass die Initiative nun weiter für den Erhalt der Spätis kämpfen will.

Städtebau & Architektur →

In den Himmel bauen – Veranstaltung und Ausstellung zu Otto Kohtz

Otto Kohtz

Vielen dürfte der Architekt und Architekturkritiker Otto Kohtz nicht mehr bekannt sein, weshalb die Veranstaltung „In den Himmel bauen“, zu der der Berliner JOVIS Verlag und das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin am kommenden Freitag laden, eine echte Neuentdeckung bieten dürfte.

Kohtz, der nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Charlottenburg (heute TU Berlin) u.a. in Berlin mehrere stilprägende Gebäude gebaut hat, ist vor allem auf Grund seiner Haltung gegenüber dem Hochhausbau und seiner architektonischen Utopien interessant.

Im letzten Herbst erschien im Jovis Verlag das Buch „In den Himmel bauen – Hochhausprojekte von Otto Kohtz (1880–1956)“ in dem eine Fülle von Zeichnungen aus Kohtz Nachlass erstmals zusammengestellt und kommentiert werden. Im Kontext mit seinen realisierten Bauten gelingt so eine neue Sicht auf die städtebaulichen Konzepte und architektonischen Intentionen und macht eine Neubewertung seiner Bedeutung für die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts möglich.

Die Veranstaltung am Freitag, den 26. Juni 2015 beginnt um 19.00 Uhr

Ort: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 154, Raum A53, 10623 Berlin

Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass Anlässlich der Veranstaltung einige Originalzeichnungen von Otto Kohtz ausgestellt werden. Brigitte Jacob, David Pessier und Wolfgang Schäche werden Kurzvorträge halten.

Um Anmeldung wird gebeten: bornholdt@jovis.de

Die Einladung findet ihr hier weitere Informationen hier

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Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre – Ausstellung in der BG

Die Berlinische Galerie zeigt seit Ende Mai eine neue Schau mit dem Titel „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“. Das Berlin der 1960er-Jahre war hinsichtlich der Architektur und des Städtebaus geprägt vom Wettkampf der Systeme zwischen Ost und West. Nach vollbrachtem Wiederaufbau der dinglichsten Bauten folgte eine Phase der Visionen, die oftmals von einem ausgesprochen optimistischen Zukunftsbild motiviert war. Viele der Bauten sind heute noch erhalten und prägen weiterhin Berlins Stadtbild. Und auch einige Bauten, die erst weitaus später realisiert wurden, wurden in den 60er-Jahren angestoßen, so auch das ICC.

Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Blog sowie eine feine App für iOS und Android, die der App Archimapa in Warschau ähnlich ist. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2015.

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