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Schlagwort »Berlin«
Städtebau & Architektur →

In den Himmel bauen – Veranstaltung und Ausstellung zu Otto Kohtz

Otto Kohtz

Vielen dürfte der Architekt und Architekturkritiker Otto Kohtz nicht mehr bekannt sein, weshalb die Veranstaltung „In den Himmel bauen“, zu der der Berliner JOVIS Verlag und das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin am kommenden Freitag laden, eine echte Neuentdeckung bieten dürfte.

Kohtz, der nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Charlottenburg (heute TU Berlin) u.a. in Berlin mehrere stilprägende Gebäude gebaut hat, ist vor allem auf Grund seiner Haltung gegenüber dem Hochhausbau und seiner architektonischen Utopien interessant.

Im letzten Herbst erschien im Jovis Verlag das Buch „In den Himmel bauen – Hochhausprojekte von Otto Kohtz (1880–1956)“ in dem eine Fülle von Zeichnungen aus Kohtz Nachlass erstmals zusammengestellt und kommentiert werden. Im Kontext mit seinen realisierten Bauten gelingt so eine neue Sicht auf die städtebaulichen Konzepte und architektonischen Intentionen und macht eine Neubewertung seiner Bedeutung für die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts möglich.

Die Veranstaltung am Freitag, den 26. Juni 2015 beginnt um 19.00 Uhr

Ort: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 154, Raum A53, 10623 Berlin

Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass Anlässlich der Veranstaltung einige Originalzeichnungen von Otto Kohtz ausgestellt werden. Brigitte Jacob, David Pessier und Wolfgang Schäche werden Kurzvorträge halten.

Um Anmeldung wird gebeten: bornholdt@jovis.de

Die Einladung findet ihr hier weitere Informationen hier

Städtebau & Architektur →

Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre – Ausstellung in der BG

Die Berlinische Galerie zeigt seit Ende Mai eine neue Schau mit dem Titel „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“. Das Berlin der 1960er-Jahre war hinsichtlich der Architektur und des Städtebaus geprägt vom Wettkampf der Systeme zwischen Ost und West. Nach vollbrachtem Wiederaufbau der dinglichsten Bauten folgte eine Phase der Visionen, die oftmals von einem ausgesprochen optimistischen Zukunftsbild motiviert war. Viele der Bauten sind heute noch erhalten und prägen weiterhin Berlins Stadtbild. Und auch einige Bauten, die erst weitaus später realisiert wurden, wurden in den 60er-Jahren angestoßen, so auch das ICC.

Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Blog sowie eine feine App für iOS und Android, die der App Archimapa in Warschau ähnlich ist. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2015.

Kunst & Kultur →

Concrete Evidence: 1m

Concrete Evidence, Juni 2015

Concrete Evidence, Juni 2015

Seit Mai 2015 ist im Hans-Baluschek-Park in Berlin-Schöneberg eine großartige Skulptur des belgischen Künstlers Lodewijk Heylen mit dem Titel „Concrete Evidence: 1m“ zu sehen. Die Skulptur besteht aus einem 1 Meter kurzen Autobahn-Abschnitt, der hinsichtlich seiner Abmessungen exakt den Standards der „Richtlinien für die Anlage von Straßen – RQ 36“ entspricht. Die Skulptur erreicht so eine Breite von 36 Metern mit je drei Fahrspuren, allerdings bei nur einem Meter Länge, so dass man beim Vorbeiradeln durch die Fahrrad-Rennstrecke des Hans-Baluschek-Parks genau hinsehen muss, um auf sie Aufmerksam zu werden.

Heylen is fascinated by the effects and impact of large scale building projects in our post industrial environment and the process of regulation, standardisation and normalisation associated with it.

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URBANOPHIL →

urbanophil auf der re:publica 2015

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Stolz dürfen wir an dieser Stelle verkünden, dass bei der mittlerweile 9. re:publica auch urbanophil mit zwei Sessions vertreten ist. Wie es sich für einen Blog zu Themen rund um die Stadt gehört, sind wir mit unseren Beiträgen Teil der Subkonferenz zum Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt des BMBF. Hier nun einige zusätzliche Infos zu unseren Sessions:

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Städtebau & Architektur →

Buchankündigung: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte

Internationales Congress Centrum Berlin

Das ICC im Herbst 2010

Um das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte ist es aktuell nicht gut bestellt: Das ICC steht leer, die Messegesellschaft fordert immer wieder lauthals den Abriss und die Politik ist offensichtlich konzeptlos, diskutiert seit Jahren über die Zukunft des Gebäudes und wirft immer aberwitzigere Ideen zur Nachnutzung in den Ring. Der Bierpinsel rottet seit 2011 vor sich hin, auch weil die Bezirkspolitik und -verwaltung der vermeintlich „temporären“ Graffiti-Aktion mangels eigener Ideen zustimmte und seither offenbar machtlos den Zustand des Turms hinnimmt. Und der U-Bahnhof Schloss-Straße steht offenbar eine Entstellung durch „Verschönerung“ durch die BVG unmittelbar bevor, wie Peter Neumann in der Berliner Zeitung vor kurzem frohlockte.
Umso wichtiger endlich diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die Berlin diese außergewöhnlichen Bauwerke schenkten: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das vor dem Tod ihres Mannes begonnene Buchprojekt hat Frau Schüler-Witte nun vollendet und erzählt darin von den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsjahren:

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