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Schlagwort »Berlin«
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Rezension „Transforming Cities – Urban Interventions in Public Space“

Städte wachsen rasant und stetig und es ist nicht abzusehen, wann dieses Wachstum zu einem Ende kommen wird. Dies birgt viele Herausforderungen denen Kommunen und urbane Akteure lokal begegnen müssen, denn das was ein urbanes Lebensgefühl ausmacht, wird vielfältig sichtbar und an jedem Ort auf andere Weise verhandelt.

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Abb.: Cover der Publikation mit freundlicher Genehmigung des Jovis Verlags

Städte sind ein interessantes Spielfeld, in dem viele unterschiedliche NutzerInnen erproben, wie sich ein vielfältiges qualitätvolles Miteinander gestalten und dauerhaft leben lässt. Nicht selten helfen performative, temporäre und dauerhafte Interventionen Zusammenleben zu strukturieren, Begegnungen zu ermöglichen, gewohnte räumliche Situationen anders wahrzunehmen oder schlicht über eine kurze Gelegenheit des gemeinsamen Erlebens und Erfahrens die eigenen Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen.

Stadtentwicklung kann schon lange nicht mehr einfach angeordnet und von oben herab durchgesetzt werden, deshalb finden viele Entwicklungen aus privater Initiative, oft auch ohne administrative Beteiligung statt und bergen große Potentiale, aus denen kommunale Stadtentwicklungsakteure umfangreich schöpfen und lernen können.

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Der U-Bahn-Tarnbeutel

© Tarnbeutel

© Tarnbeutel

Wenn die Sitzpolster des ÖPNV „vorauseilender Vandalismus“ sind, dann sind sie ja eigentlich quasi Street Art und damit ziemlich cool. Das haben sich wahrscheinlich auch die Macher von Tarnbeutel gedacht und das Sitzpolstermuster der Berliner U-Bahn in einen stylischen Turnbeutel verwandelt. Noch einen Schritt weiter ist die Designerin Gisela Seppeler gegangen, die vor einigen Jahren eine ganze Kollektion aus Restbeständen von BVG-Bussitzstoffen gefertigt hat.

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Alles ein Frage der Perspektive

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Endlich perspektivisch richtig: das Brandenburger Tor

Wer es einmal gesehen hat sieht es immer wieder: Die perspektivische Entgleisung der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Die fensterfüllende Folie, die seit 2008 als Schutz gegen Scratching (für einige auch eine Form von Streetart) gedacht war, birgt mehrere, geradezu unglaubliche Fehler in der Perspektive und grenzt daher an „perspektivischen Vandalismus„. So jedenfalls zitieren die Designer Melisa Karakus und Danny Schuster eine Stimme zur täglich millionenfach gesehenen Darstellung des Brandenburger Tors.

Wahrscheinlich nach einer langen U-Bahn-Fahrt haben die beiden entnervt den Stift in die Hand genommen und die zahlreichen Fehler behoben und eine deutlich ruhigere, symmetrische und elegantere Version des Berliner Wahrzeichens entworfen. Die Quadriga haben sie deutlicher verfremdet, die bisher benutzte Version der BVG war aber im wahrsten Sinne des Wortes schlechtes Stückwerk. Die beiden haben nun ihre Arbeit der BVG angeboten.

Es bleibt zu hoffen, dass die BVG schnell darauf eingeht und nun sukzessive mehr Ruhe auf den Scheiben einkehrt, damit die ästhetisch empfindsameren Pendler wieder ruhig U-Bahn fahren können.

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Nachkriegsmoderne in der City-West: Gewinner des urbanoQuizchen stehen fest!

Kalender Nachkriegsmoderne City West

Kalender Nachkriegsmoderne City West

Vielen Dank für die vielen Einsendungen zu unserem Gewinnspiel zur Nachkriegsmoderne in der City-West.

Die Gewinner des Kalenders „Nachkriegsmoderne Berlin City-West“ sind:

  • Phillip R.
  • Joseph B.
  • Kirsten A.
  • Sebastian L.
  • Anna H.

Den Architekturführer Baukunst der Nachkriegsmoderne hat Jeanne H. gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Wer leer ausgegangen ist und für alle, di noch auf der Suche nach Geschenken sind:  Kalender und Architekturführer sind über den Reimer Verlag und im Buchhandel erhältlich.

Und neue Gewinnchancen warten auch bei URBANOPHIL auf Euch! Online starten neue urbanoQuizchen und auch offline bei unserem vorweihnachtlichen urbanoQUIZ#5 am 18.12. könnt ihr tolle Preise gewinnen! Kommt vorbei und ratet mit. Es gibt es u.a. auch den Kalender zur Nachkriegmoderne in der City-West als Preis für eines der Gewinnerteams.

Hier die richtigen Antworten des urbanoQuizchens:

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urbanoQUIZ#5: Mauern – doppeltes Berlin – halbe Sachen

Flyer_urbanoQUIZ#5_klein

Das Jahr neigt sich dem Ende und das urbanoQUIZ geht in seiner mittlerweile fünften Ausgabe an den Start. Noch nie waren die Fragen so ambitioniert, die Lokalität so ausgewählt und wir so früh dran mit der Ankündigung.

Also: Es wird wieder geraten und euer skurril-wissenschaftlich-geschichtlich-architektonisch-urbanophiles (Halb-)Wissen ist gefragt! Am 18.12.2014 laden wir euch herzlich ein, einen Tisch im Café Luftbrücke zu besetzen und mit eurem Rate-Team in drei Runden einen, das Jahr mit urbanophil entspannt und in gemütlicher Runde abzuschließen.

In gewohnter Manier – 3 Runden, 3-5 Personen im Team, 12-15 Fragen, fulminante Preise* – geht es in dieser Ausgabe um Themen, die mehr oder weniger etwas mit dem 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls zu tun haben. Was war vor 25 Jahren und während der Teilung in Architektur, Stadtentwicklung und Diskurs eigentlich los? Wir wollen es mit euch heraus finden und freuen uns auf rege Teilnahme.

Das Quiz nehmen wir auch zum Anlass, das Buch „Stadtentwicklung im doppelten Berlin – Zeitgenossenschaft und Erinnerungsorte“ anzupreisen, an dem u.a. auch einige Urbanophile mitgewirkt haben.

Hier noch einmal die Eckdaten zum Abend:

Wann?

18.12.2014
Einlass / Essen / Teamfindung ab 19:00 Uhr
Beginn des Quiz 20:00 Uhr

Wo?

Luftbrücke Café & Bar
Manfred-von-Richthofen-Str. 18
12101 Berlin
U6 Platz der Luftbrücke
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* Wie bei jedem Quiz haben wir auch in diesem Jahr wieder eine Reihen von Kooperationspartnern finden können, die die Preise für die besten drei Teams des Abends zur Verfügung stellen. Dies sind  in diesem Jahr jovis (Verlag)Stiftung Stadtmuseum BerlinReimer (Verlag) und Ch. Links (Verlag).

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