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Schlagwort »Berliner Mauer«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Neues Buch! Stadtentwicklung im doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte

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Am Donnerstag lädt die Stiftung Berliner Mauer zur Präsentation des Buches „Stadtentwicklung im Doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte“.

Berlin hat vieles doppelt: Zoos, Opernhäuser, Kongresshallen – Relikte der Teilung der Stadt. Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Die Handlungsspielräume, die es innerhalb der herrschenden Strukturen gab, wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel setzten sich internationale Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen. (aus dem Klappentext)

Der umfangreiche Sammelband hat eine gewinnbringende, erfrischend ausgewählte Autorenschaft. Wissenschaftler, Planer, Künstler und Architekten aus Ost und West, die während der Teilung Berlins maßgeblich an Praxis und Diskurs zur Stadtentwicklung in den beiden Teilstädten mitgewirkt haben und Stadtforscher aus der heutigen Generation widmen sich jeweils im Terzett einem ausgesuchten Aspekt der Stadtentwicklung im doppelten Berlin.

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Digitale Stadt →

Das Smartphone als Fenster in die Geschichte: Time Traveler Berlin Wall

Passend zum heutigen 25. Jahrestages des Mauerfalls, möchten wir Euch die App Time Traveler vorstellen, die das Smartphone zu einem Fenster in die Geschichte des geteilten Berlins werden lässt. Die App nutzt Augmented Reality, um entlang der Bernauer Straße Videosequenzen, Fotos und andere Informationen zur Zeit vor des Mauerbaus und während der Zeit der Teilung zu projizieren. Die App ist verfügbar für iOS und Android und für alle, die gerade nicht zur Bernauer Straße fahren können, gibt es auf der Webseite ein paar Test Screens, wo man die App auch am heimischen Monitor ausprobieren kann.

URBANOPHIL →

Politische Kunst?

Flyer der Vortragsreihe "Teilung und Mauer"

Am 29. November 2012 begann die Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. (Foto: Flyer der Vortragsreihe)

Am kommenden Donnerstag findet Teil 3 der Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ statt. Diesmal zum Thema „Politische Kunst? – Kunst und Denkmalsetzung im öffentlichen Raum“ . Es sprechen:

Dr. Dietmar Keller

Historiker und von 1984 bis 1988 stellvertretender Kulturminister, 1988 bis 1989 Staatssekretär im Kulturministerium und November 1989 bis März 1990 Kulturminister der DDR

Bernhard Schneider

Architekt und ehemaliger Mitarbeiter in der Stadtplanungs- und Kulturverwaltung von West Berlin.

Mit einem Kommentar von Anna Galda, moderiert von Dr. Günter Schlusche.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und findet im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Donnerstag: Die Verdopplung der Berliner Kulturinstitutionen zu Zeiten von Teilung und Mauer

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin. Foto: V. Pfeiffer-Kloss

Am kommenden Donnerstag findet in der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße die Auftaktveranstaltung zum 2. Teil der Reihe Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin statt. Thema ist die Museumslandschaft Berlins zu den Zeiten der Teilung: Wie wurden die Bestände aufgeteilt? Welche Pläne gab es in Ost und West für die Weiterentwicklung der Sammlungen? Wurden neue Museumsbauten geplant und ausgeführt? Wie war das wissenschaftliche und kuratorische Arbeiten mit geteilten Beständen, die sich in zwei getrennten Stadthälften befanden? Gab es einen mauerüberschreitenden fachlichen Austausch zwischen den Institutionen und ihren Mitarbeitern?

Antworten auf diese Fragen und weitere interessante und überraschende Einblicke in die Museumsarbeit im geteilten Berlin geben die Zeitzeugen Wolf-Dieter Heilmeyer und Günter Schade. Der Archäologie Prof. Dr. Heilmeyer war von 1978-1991 Direktor des Antikenmuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (West), von 1992 bis zu seiner Emeritierung 2003 Direktor der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Prof. Dr. Günter Schade (Kunsthistoriker) war von 1962 bis 1983 Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost) und von 1992 bis zu seiner Pensionierung 1998 stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz.

Einen kommentierenden Blick auf die aktuelle Berliner Museumslandschaft mit Fragen an die zukünftige Entwicklung gibt Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Es moderiert die Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper. Die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ ist eine Kooperation der Stiftung Berliner Mauer mit der Technischen Universität Berlin und mit urbanophil e.V.

Beiträge: Wolf-Dieter Heilmeyer (Archäologe)
Günter Schade (Kunsthistoriker)
Kommentar: Verena Pfeiffer-Kloss (urbanophil)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Ort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, S Nordbahnhof
Beginn: 19 Uhr
Der Einritt ist frei.

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Spannende Winterabende: Teil II der Reihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“

Flyer der Vortragsreihe "Teilung und Mauer"

Am 29. November 2012 beginnt die Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. (Foto: Flyer der Vortragsreihe)

Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Innerhalb der herrschenden Strukturen entstandene Handlungsspielräume wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel – aber oft auch höchst unterschiedlich – setzten sich international wirkende Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen.

In diesem Winter setzt die Stiftung Berliner Mauer gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und urbanophil die 2011 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ (zum ersten Teil der Reihe 2011) fort. Wie im letzten Jahr werden unterschiedliche Aspekte des doppelten Berlin herausgegriffen und es berichten jeweils ein in der geteilten Stadt aktiver Akteur aus Ost- und West-Berlin über das Thema. Im Anschluss erfolgen ein Kommentar aus heutiger Sicht und ein gemeinsames Gespräch mit dem Publikum.

2011 erinnerten manche Protagonisten bei diesen Vorträgen und den regen Diskussionen Geschichten und Details, die sie selbst bereits lange vergessen geglaubt hatten und die dem Publikum ganz neue Einblicke in die Stadtentwicklung zur Zeit der Teilung schenkten. An diese kostbaren und faszinierenden Gespräche knüpft die Reihe 2012 mit neuen Themenabenden und neuen Zeitzeugen an:

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