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Schlagwort »Berliner Mauer«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung im doppelten Berlin: Widerstand gegen Verfall und Abriss

Seit September läuft die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Morgen, 8.12. geht sie leider zu Ende – alle Abende waren äußerst spannend und bereichernd. Letzte Chance also! Diesmal wird der Widerstand gegen Verfall und Abriss von Gebäuden und die damit verbundene Zerstörung sozialer Strukturen in den Kiezen in Ost- und West-Berlin diskutiert.

Kreuzberg SO 36 und Prenzlauer Berg – Widerstand gegen Verfall und Abriss
Donnerstag, der 8.12.2011, 19.30 Uhr,
Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
Beiträge:Wolfgang Kil (Publizist), Wulf Eichstädt (Architekt/Stadtplaner)
Kommentar: Tobias Meier (Stadtforscher)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Flyer der Vortragsreihe (pdf)

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NS-Erinnerungsorte im geteilten Berlin

Denkmal Das verlassene Zimmer, 1991 auf dem Koppenplatz in der Spandauer Vorstadt; Foto: Christian Kloss

Denkmal Das verlassene Zimmer, 1991 auf dem Koppenplatz in der Spandauer Vorstadt

Wie wurde in West- und Ost-Berlin an die Stadt im Nationalsozialismus erinnert? Beide Stadthälften wollten in den 1980er Jahren mit Gedenkstätten und Mahnmalen an die Schrecken des Nationalsozialismus erinnern und riefen Wettbewerbe aus.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung am Donnerstag, dem 10. November 2011 im Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer stehen der 1983 in West-Berlin ausgerufene Wettbewerb um die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Prinz-Albrecht-Gelände (heute Topographie des Terrors) und das Denkmal „Der verlassene Raum“ auf dem Koppenplatz, Spandauer Vorstadt (Foto).

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…

…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.

Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.

Termine & Ort:

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Video, Film & Fotografie →

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung: Grenzarchiv Westberlin 1978/79

„1978 war die Mauer für die meisten West-Berliner kein großes Thema. Die bis heute unfassbare Realität dieser innerstädtischen Grenze war Teil der Lebenswelt geworden, so selbstverständlich wie der Kurfürstendamm oder die Philharmonie.
Bei seiner mehr als 160 KM langen Grenzbegehung hat Hans W. Mende damals die Mauer und Grenzanlagen, vor allem aber die Entwicklung des Stadtraums in Grenznähe festgehalten – unaufgeregt, großformatig und mit dem für ihn typischen präzisen Blick für Zusammenhänge und Details.
Heute ist die Mauer Vergangenheit, Thema nur noch anlässlich von Gedenktagen – aus dem Stadbild ist sie genau so verschwunden wie aus dem Bewusstsein. In diesem vollständig veränderten Kontext wird die Revision von Hans W. Mendes einzigartigem Grenzarchiv zur denkbar spannendsten Geschichtsbetrachtung.“
mehr Infos

30.04.2010 um 19:00 Uhr
Ausstellung: 30. April bis 30. Mai 2010
Ort: 25BOOKS /// BRUNNENSTRASSE 152 /// 10115 BERLIN

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Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie

Mit dem Mauerfall stand Berlin über Nacht im Zentrum einer neuen Aufmerksamkeit. Vom Repräsentant zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme wurde die Stadt zum Grad messer der Wiedervereinigung und zur Projektionsfläche gesellschaftlicher, kultureller und architektonischer Neuentwürfe. Der tiefgreifende Wandlungsprozess, der sich seither in Berlin ereignet, wurde dabei nicht nur von zahlreichen öffentlichen Debatten um die Konstruktion der neuen Hauptstadt begleitet, sondern war von Beginn an Thema künstlerischer Recherche und Intervention und wurde Auslöser kommentierender, alternativer wie utopischer Entwürfe.

Mit der Ausstellung Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie zieht die Berlinische Galerie zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer eine vorläufige Bilanz des Wandels, der durch dieses historische Ereignis in der deutschen Hauptstadt ausgelöst wurde.

Die Ausstellung präsentiert in den Kapiteln „Spurensuche“, „Panorama des Wandels“ und „alternative Konzepte“ Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den teils dramatischen, teils nur unmerklichen Veränderungen in der architektonischen und urbanen Struktur der Hauptstadt befasst haben – Veränderungen, die exemplarisch für ganz Deutschland und weite Teile Mittel- und Osteuropas stehen. Zahlreiche Werke waren bisher in Berlin noch nicht zu sehen oder werden speziell für diese Schau entstehen. Andere entstanden temporär für bestimmte Orte oder fanden nur im Verborgenen statt und werden für die Ausstellung erstmals wieder rekonstruiert.

Um das Crossover und die interdisziplinäre Verschränkung kultureller Ebenen dieser Zeit zu spiegeln, wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. Als wöchentliche „Montags-Lounge“ werden in der legendären „Automatenbar“ von Fred Rubin Filme, Diskussionen, Konzerte, Lesungen, DJ-Live-Sets und Artist-Talks präsentiert, die das Thema der Ausstellung aufgreifen.

Eine Ausstellung der Berlinischen Galerie, weitere Informationen unter http://www.berlinischegalerie.de/index.php?id=667&L=0

noch bis zum 15. Februar!

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