Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »Bierpinsel«
Städtebau & Architektur →

Ein Herz für schöne Bausünden

Kaufhaus in Regensburg. Quelle: Karl Seehausen via aspekte.zdf.de

Über Geschmack lässt sich streiten – und auch darüber, was eine Bausünde ist. “Eine gute Bausünde hat einen sehr starken Wiedererkennungswert, hat Mut, greift daneben und sprengt den Kontext”, wie die Architekturhistorikerin Turit Fröbe in einem sehenswerten Beitrag auf dem Themenportal “Die schönsten Bausünden” der Sendung “aspekte” formuliert. Auf ihrem Gang durch Bielfelder Einfamilienhaussiedlungen zeigt sich ihr humorvoller Blick auf die Architektur-Skurrilitäten, die es überall zu entdecken gibt.

URBANOPHIL →

TV Tipp Abendschau: Berlin, schrecklich schön


Diese Woche widmet sich die rbb-Abendschau Orten mit hohem Streitwert. Es geht um Orte, Bauwerke und Plätze, die manche “ganz schön schrecklich und andere ganz schrecklich schön finden”. Heute Abend in der Sendung, die um 19.30 beginnt und Nachrichten aus Berlin und Brandenburg bringt, geht es um den Bierpinsel. Urbanophil findet den Bierpinsel bekanntermaßen schrecklich schön. Die guten Gründe dafür erklärt unser urbanophil-Bierpinselexperte Lukas Foljanty dem rbb-Team. Reinschauen! 19.30 Uhr, rbb. Auch online live und in der Mediathek.

urbanoQUIZchen →

urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte

urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte

Herzlichen Glückwunsch - Sie haben urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte beendet.

Sie haben %%SCORE%% von %%TOTAL%% Punkten erreicht.

Ihre Leistung wird folgendermaßen bewertet: %%RATING%%

Weitere Infos zum Verkehrsknoten Steglitz und Schüler/Schüler-Witte gibt es hier: http://www.urbanophil.net/index.php/architektur/endlich-literatur-zum-steglitzer-bierpinsel/
Die Antworten sind unten hervorgehoben
Frage 1
Quelle: Wikimedia/IngolfBLN, CC-BY-SA 2.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_-_U-Bahnhof_Blissestraße_-_Linie_U7_(6443688697).jpg

Quelle: Wikimedia/IngolfBLN, CC-BY-SA 2.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_-_U-Bahnhof_Blissestraße_-_Linie_U7_(6443688697).jpg

Weshalb wurde der U-Bahnhof Blissestraße, trotz gewonnenem Architekturwettbewerb, nicht von Schüler/Schüler-Witte gestaltet?
A
Der Entwurf von Schüler/Schüler-Witte wurde zwar von der Jury als bester des Wettbewerbs geehrt, stellte sich aber als erheblich teurer aus, als ursprünglich geplant.
B
Rainer Rümmler, Oberbaurat und der "Grenander" des Nachkriegs-U-Bahnbau in Berlin, intervenierte, weil ihm der Entwurf zu radikal war. Seine Formensprache war (noch) weitaus zurückhaltender und arbeitete mit einfarbigen Kleinfließen mit weißem Schriftband.
C
Bernhard Hermkes, in dessen Büro Ralf Schüler und Ursulina Witte jobbten, war Jury-Mitglied.
Question 1 Explanation: 
Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte waren im Studium Schüler von Hermkes und begannen 1961 in dessen Büro mitzuarbeiten. Ralf Schüler wurde so faktischer Urheber des Gebäudes der Architekturfakultät der TU Berlin. Der Entwurf für den U-Bahnhof Blissestraße war der erste eigenständige Wettbewerbsbeitrag der beiden. Die Jury-Teilnahme führte zwar zum Ausschluss der beiden, da ihr Entwurf aber so überzeugte, bekamen sie von Bausenator Schwedler das Angebot, einen U-Bahnhof ihrer Wahl ohne Ausschreibung gestalten zu dürfen. Ihre Wahl fiel auf den U-Bahnhof Schloßstraße.
Frage 2
Wie hoch liegt der Nutzwertfaktor der Aufzugsanlange des Bierpinsels? Der Nutzwertfaktor berechnet sich aus der Besucherkapazität des Turms pro Stunde durch die Beförderungskapazität der Aufzüge pro Stunde.
A
1,31
B
2,35
C
0,97
Question 2 Explanation: 
Mächtig stolz war man auf die Duplex-Aufzugsanlage, der ein kleines Kapitel in der Vermarktungsbroschüre des Bierpinsels gewidmet wurde. Man bemühte sich hervorzuheben, dass mit einem Wert von 1,31 der Bierpinsel weit vor den Fernsehtürmen in Hamburg, Dortmund oder Stuttgart und auch als der Funkturm in Berlin läge.
Frage 3
Welches der folgenden Projekte wurde von Schüler/Schüler-Witte nicht gestaltet?
A
Entwurf für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
B
Feuerwehrwache Wiener Straße, Kreuzberg
C
Rosa Luxemburg-Mahnmal am Landwehrkanal
Question 3 Explanation: 
Die Feuerwehrwache Wiener Straße stammt von Rainer Rümmler, der bei weitem nicht nur U-Bahnhöfe in Berlin gestaltet hat. Und ja: Schüler/Schüler-Witte setzten sich 1990 für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ein. Allerdings weitestgehend unbeachtet.
Frage 4
Welche Nutzung befand sich zur Eröffnung im Jahr 1976 im Bierpinsel?
A
1. Turmgeschoss: Bierkneipe 2. Turmgeschoss: Showroom für Russische Exportwaren 3. Turmgeschoss: Restaurant für deutsche Küche
B
1. Turmgeschoss: Weinkeller 2. Turmgeschoss: Argentinisches Steakhaus 3. Turmgeschoss: Café
C
1. Turmgeschoss: Luftschifffahrt-Themenrestaurant 2. Turmgeschoss: Hertha BSC-Fanlokal 3. Turmgeschoss: Wiener Kaffeehaus
Question 4 Explanation: 
Sehr zum Leid von Schüler/Schüler-Witte hatten die beiden Architekten keinen Einfluss auf die Imnenraumgestaltung des Bierpinsels. Und so entstand auf 26 m Höhe tatsächlich ein rustikaler Weinkeller und darüber ein Steakhaus im Cowboy-Kitsch.
Frage 5
Der Bierpinsel hat über 1.000 m2 Nutzfläche. Aber wie groß ist seine Schaftgrundfläche?
A
150 Quadratmeter
B
66 Quadratmeter
C
42 Quadratmeter
Question 5 Explanation: 
Die Fundamentplatte des Bierpinsels ist ca. 150 Quadratmeter groß. Die Grundfläche des Turmschafts hat aber nur 42 Quadratmeter. Die Tragwerkskonstruktion, die dem gotischen Kathedralbau entlehnt ist, erlaubt die starke Auskragung, um die 1.000 Quadratmeter Nutzfläche zu erzeugen.
Zur Beendigung des Tests, bitte den unteren Button anklicken. Alle Fragen, die nicht beantwortet wurden, werden als falsch bewertet. Ergebnisse anzeigen
5 Fragen zur Fertigstellung.
Übersicht
Zurück
Markierte Fragen sind erledigt.
12345
Ende
Zurück
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe “Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin”. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…

…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.

Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.

Termine & Ort:

Städtebau & Architektur →

Gebrochene Versprechen – 13 Monate Turmkunst am Bierpinsel

© Morgenpost, ca. 1980

Das “Turmkunst“-Projekt am Bierpinsel war erfolgreich: Für die Besitzer des Turms zur Wertsteigerung, für die Künstler als PR, für Steglitz als Standort und auch für den Bierpinsel, der durch die Aktion wieder öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat.
Auch urbanophil hat mit den Machern von “Turmkunst” kooperiert und im April und Mai 2010 die fünfteilige Veranstaltungsreihe “Schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel” veranstaltet. Dabei hat urbanophil die Bemalung des verkannten Denkmals Bierpinsel immer kritisch kommentiert, doch zugleich auch das Potential für die öffentliche Inwertsetzung gesehen. Doch dies galt immer im Vertrauen an das Versprechen der Geschäftsführerin der Schloss-Turm GmbH Larissa Laternser, das die Bemalung nach einem Jahr entfernt und der ursprüngliche Zustand des Turms wiederhergestellt würden. Es sind mittlerweile 13 Monate vergangenen und der Turm ist immer noch bemalt. Zeit aktiv zu werden!

  • Terminkalender

    Nov
    14
    Fr
    all-day West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    Nov 14 – Jun 28 all-day
    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
    Nov
    26
    Mi
    18:00 Smart People & Urban Commoning I... @ TU Berlin, Hardenbergstraße 16-18, Raum HBS 005
    Smart People & Urban Commoning I... @ TU Berlin, Hardenbergstraße 16-18, Raum HBS 005
    Nov 26 @ 18:00 – 20:00
    im Rahmen der Dialogische Veranstaltungsreihe “Smart People & Urban Commoning” Die interdisziplinäre Dialogplattform „Smart People und Urban Commoning“ greift die Diskussion um die Smart City als Forschungsgegenstand auf, um gezielt die Stadtgesellschaft und die zivilgesellschaftlichen Akteur/innen und[...]
    Nov
    27
    Do
    all-day Symposium: Wer gestaltet die Stadt @ KISD
    Symposium: Wer gestaltet die Stadt @ KISD
    Nov 27 all-day
    Am 27. November 2014 lädt die Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zum öffentlichen Symposium Wer gestaltet die Stadt? Formen kritischer Stadtforschung und Raumpraxis ein. Aus verschiedenen disziplinären Perspektiven werden sich Wissenschaftler/innen[...]

    View Calendar

  • Neuste Kommentare

  • Häufig genutzte Schlagworte

  • nach oben ↑
    Themen