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Schlagwort »Bierpinsel«
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urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte

urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte

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Weitere Infos zum Verkehrsknoten Steglitz und Schüler/Schüler-Witte gibt es hier: http://www.urbanophil.net/index.php/architektur/endlich-literatur-zum-steglitzer-bierpinsel/
Die Antworten sind unten hervorgehoben
Frage 1
Weshalb wurde der U-Bahnhof Blissestraße, trotz gewonnenem Architekturwettbewerb, nicht von Schüler/Schüler-Witte gestaltet?
Der Entwurf von Schüler/Schüler-Witte wurde zwar von der Jury als bester des Wettbewerbs geehrt, stellte sich aber als erheblich teurer aus, als ursprünglich geplant.
Rainer Rümmler, Oberbaurat und der "Grenander" des Nachkriegs-U-Bahnbau in Berlin, intervenierte, weil ihm der Entwurf zu radikal war. Seine Formensprache war (noch) weitaus zurückhaltender und arbeitete mit einfarbigen Kleinfließen mit weißem Schriftband.
Bernhard Hermkes, in dessen Büro Ralf Schüler und Ursulina Witte jobbten, war Jury-Mitglied.
Question 1 Explanation:Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte waren im Studium Schüler von Hermkes und begannen 1961 in dessen Büro mitzuarbeiten. Ralf Schüler wurde so faktischer Urheber des Gebäudes der Architekturfakultät der TU Berlin. Der Entwurf für den U-Bahnhof Blissestraße war der erste eigenständige Wettbewerbsbeitrag der beiden. Die Jury-Teilnahme führte zwar zum Ausschluss der beiden, da ihr Entwurf aber so überzeugte, bekamen sie von Bausenator Schwedler das Angebot, einen U-Bahnhof ihrer Wahl ohne Ausschreibung gestalten zu dürfen. Ihre Wahl fiel auf den U-Bahnhof Schloßstraße.
Frage 2
Wie hoch liegt der Nutzwertfaktor der Aufzugsanlange des Bierpinsels? Der Nutzwertfaktor berechnet sich aus der Besucherkapazität des Turms pro Stunde durch die Beförderungskapazität der Aufzüge pro Stunde.
1,31
2,35
0,97
Question 2 Explanation:Mächtig stolz war man auf die Duplex-Aufzugsanlage, der ein kleines Kapitel in der Vermarktungsbroschüre des Bierpinsels gewidmet wurde. Man bemühte sich hervorzuheben, dass mit einem Wert von 1,31 der Bierpinsel weit vor den Fernsehtürmen in Hamburg, Dortmund oder Stuttgart und auch als der Funkturm in Berlin läge.
Frage 3
Welches der folgenden Projekte wurde von Schüler/Schüler-Witte nicht gestaltet?
Entwurf für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
Feuerwehrwache Wiener Straße, Kreuzberg
Rosa Luxemburg-Mahnmal am Landwehrkanal
Question 3 Explanation:Die Feuerwehrwache Wiener Straße stammt von Rainer Rümmler, der bei weitem nicht nur U-Bahnhöfe in Berlin gestaltet hat. Und ja: Schüler/Schüler-Witte setzten sich 1990 für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ein. Allerdings weitestgehend unbeachtet.
Frage 4
Welche Nutzung befand sich zur Eröffnung im Jahr 1976 im Bierpinsel?
1. Turmgeschoss: Bierkneipe 2. Turmgeschoss: Showroom für Russische Exportwaren 3. Turmgeschoss: Restaurant für deutsche Küche
1. Turmgeschoss: Weinkeller 2. Turmgeschoss: Argentinisches Steakhaus 3. Turmgeschoss: Café
1. Turmgeschoss: Luftschifffahrt-Themenrestaurant 2. Turmgeschoss: Hertha BSC-Fanlokal 3. Turmgeschoss: Wiener Kaffeehaus
Question 4 Explanation:Sehr zum Leid von Schüler/Schüler-Witte hatten die beiden Architekten keinen Einfluss auf die Imnenraumgestaltung des Bierpinsels. Und so entstand auf 26 m Höhe tatsächlich ein rustikaler Weinkeller und darüber ein Steakhaus im Cowboy-Kitsch.
Frage 5
Der Bierpinsel hat über 1.000 m2 Nutzfläche. Aber wie groß ist seine Schaftgrundfläche?
150 Quadratmeter
66 Quadratmeter
42 Quadratmeter
Question 5 Explanation:Die Fundamentplatte des Bierpinsels ist ca. 150 Quadratmeter groß. Die Grundfläche des Turmschafts hat aber nur 42 Quadratmeter. Die Tragwerkskonstruktion, die dem gotischen Kathedralbau entlehnt ist, erlaubt die starke Auskragung, um die 1.000 Quadratmeter Nutzfläche zu erzeugen.
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Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe “Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin”. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…

…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.

Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.

Termine & Ort:

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Gebrochene Versprechen – 13 Monate Turmkunst am Bierpinsel

© Morgenpost, ca. 1980

Das “Turmkunst“-Projekt am Bierpinsel war erfolgreich: Für die Besitzer des Turms zur Wertsteigerung, für die Künstler als PR, für Steglitz als Standort und auch für den Bierpinsel, der durch die Aktion wieder öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat.
Auch urbanophil hat mit den Machern von “Turmkunst” kooperiert und im April und Mai 2010 die fünfteilige Veranstaltungsreihe “Schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel” veranstaltet. Dabei hat urbanophil die Bemalung des verkannten Denkmals Bierpinsel immer kritisch kommentiert, doch zugleich auch das Potential für die öffentliche Inwertsetzung gesehen. Doch dies galt immer im Vertrauen an das Versprechen der Geschäftsführerin der Schloss-Turm GmbH Larissa Laternser, das die Bemalung nach einem Jahr entfernt und der ursprüngliche Zustand des Turms wiederhergestellt würden. Es sind mittlerweile 13 Monate vergangenen und der Turm ist immer noch bemalt. Zeit aktiv zu werden!

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Ralf Schüler: *26. Oktober 1930 – †10. März 2011

Ralf Schüler auf der Baustelle des U-Bahnhofs Schloßstraße

Ralf Schüler, der Architekt des ICC und des Bierpinsels und zahlloser weiterer Bauten in West-Berlin, ist gestern im Alter von 80 Jahren gestorben. Ralf Schülers Bauten sind zu Landmarken der Stadt geworden, nicht immer von der Masse gemocht, doch immer von hoher gestalterischer Qualität.

urbanophil trauert um Ralf Schüler und möchte Ursulina Schüler-Witte auf diesem Wege sein tiefes Beileid aussprechen.

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Die Schönheit von Funktionsorten

Funktionsorte von Mattias Heiderich

“Funktionsorte” nennt Matthias Heiderich seine Sammlung von Fotos von städtebaulichen Großformen, von 70er-Jahre-Architekturen, aber auch von Waschstraßen, Parkhäusern oder Container-Häfen. Die von Heiderich benutzten Filter lassen diese nicht selten eher ungemütlichen Orte warm und freundlich erscheinen.

via Spaceinvading

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