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urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte
urbanoQUIZchen#4: Schüler/Schüler-Witte
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Weitere Infos zum Verkehrsknoten Steglitz und Schüler/Schüler-Witte gibt es hier: http://www.urbanophil.net/index.php/architektur/endlich-literatur-zum-steglitzer-bierpinsel/Die Antworten sind unten hervorgehoben
| Frage 1 |
Weshalb wurde der U-Bahnhof Blissestraße, trotz gewonnenem Architekturwettbewerb, nicht von Schüler/Schüler-Witte gestaltet?| Der Entwurf von Schüler/Schüler-Witte wurde zwar von der Jury als bester des Wettbewerbs geehrt, stellte sich aber als erheblich teurer aus, als ursprünglich geplant. | |
| Rainer Rümmler, Oberbaurat und der "Grenander" des Nachkriegs-U-Bahnbau in Berlin, intervenierte, weil ihm der Entwurf zu radikal war. Seine Formensprache war (noch) weitaus zurückhaltender und arbeitete mit einfarbigen Kleinfließen mit weißem Schriftband. | |
| Bernhard Hermkes, in dessen Büro Ralf Schüler und Ursulina Witte jobbten, war Jury-Mitglied. |
| Frage 2 |
Wie hoch liegt der Nutzwertfaktor der Aufzugsanlange des Bierpinsels? Der Nutzwertfaktor berechnet sich aus der Besucherkapazität des Turms pro Stunde durch die Beförderungskapazität der Aufzüge pro Stunde. | 1,31 | |
| 2,35 | |
| 0,97 |
| Frage 3 |
Welches der folgenden Projekte wurde von Schüler/Schüler-Witte nicht gestaltet?| Entwurf für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses | |
| Feuerwehrwache Wiener Straße, Kreuzberg | |
| Rosa Luxemburg-Mahnmal am Landwehrkanal |
| Frage 4 |
Welche Nutzung befand sich zur Eröffnung im Jahr 1976 im Bierpinsel?| 1. Turmgeschoss: Bierkneipe 2. Turmgeschoss: Showroom für Russische Exportwaren 3. Turmgeschoss: Restaurant für deutsche Küche | |
| 1. Turmgeschoss: Weinkeller 2. Turmgeschoss: Argentinisches Steakhaus 3. Turmgeschoss: Café | |
| 1. Turmgeschoss: Luftschifffahrt-Themenrestaurant 2. Turmgeschoss: Hertha BSC-Fanlokal 3. Turmgeschoss: Wiener Kaffeehaus |
| Frage 5 |
Der Bierpinsel hat über 1.000 m2 Nutzfläche. Aber wie groß ist seine Schaftgrundfläche?| 150 Quadratmeter | |
| 66 Quadratmeter | |
| 42 Quadratmeter |
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Übersicht
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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →
Stadtentwicklung im doppelten Berlin
Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe “Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin”. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…
…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.
Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.
Termine & Ort:
Städtebau & Architektur →
Gebrochene Versprechen – 13 Monate Turmkunst am Bierpinsel

© Morgenpost, ca. 1980
Das “Turmkunst“-Projekt am Bierpinsel war erfolgreich: Für die Besitzer des Turms zur Wertsteigerung, für die Künstler als PR, für Steglitz als Standort und auch für den Bierpinsel, der durch die Aktion wieder öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat.
Auch urbanophil hat mit den Machern von “Turmkunst” kooperiert und im April und Mai 2010 die fünfteilige Veranstaltungsreihe “Schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel” veranstaltet. Dabei hat urbanophil die Bemalung des verkannten Denkmals Bierpinsel immer kritisch kommentiert, doch zugleich auch das Potential für die öffentliche Inwertsetzung gesehen. Doch dies galt immer im Vertrauen an das Versprechen der Geschäftsführerin der Schloss-Turm GmbH Larissa Laternser, das die Bemalung nach einem Jahr entfernt und der ursprüngliche Zustand des Turms wiederhergestellt würden. Es sind mittlerweile 13 Monate vergangenen und der Turm ist immer noch bemalt. Zeit aktiv zu werden!
Städtebau & Architektur →
Ralf Schüler: *26. Oktober 1930 – †10. März 2011

Ralf Schüler auf der Baustelle des U-Bahnhofs Schloßstraße
Ralf Schüler, der Architekt des ICC und des Bierpinsels und zahlloser weiterer Bauten in West-Berlin, ist gestern im Alter von 80 Jahren gestorben. Ralf Schülers Bauten sind zu Landmarken der Stadt geworden, nicht immer von der Masse gemocht, doch immer von hoher gestalterischer Qualität.
urbanophil trauert um Ralf Schüler und möchte Ursulina Schüler-Witte auf diesem Wege sein tiefes Beileid aussprechen.
Video, Film & Fotografie →
Die Schönheit von Funktionsorten

Funktionsorte von Mattias Heiderich
“Funktionsorte” nennt Matthias Heiderich seine Sammlung von Fotos von städtebaulichen Großformen, von 70er-Jahre-Architekturen, aber auch von Waschstraßen, Parkhäusern oder Container-Häfen. Die von Heiderich benutzten Filter lassen diese nicht selten eher ungemütlichen Orte warm und freundlich erscheinen.


