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Schlagwort »Brandenburg«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Call for Ateliers – vernacular, smart, dialogic.

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Das  7. FORUM STADTFORSCHUNG am 3./4. Juni 2016 entfällt.

Diskutiert werden aktuelle Trends der Stadtentwicklung bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf Klein- und Mittelstädte und ihrer regionalen Einbindung. Es werden drei aktuelle Themen bzw. Konzepte in den Blick genommen, die bislang vor allem in der Großstadtentwicklung Beachtung finden: das Vernakuläre, smart cities und die dialogic city. Wie können diese Konzepte und die ihnen zugrundeliegenden Ideen für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten sowie den zugehörigen Stadt-Regionen-Beziehungen fruchtbar gemacht werden? Was kann man für die Weiterentwicklung dieser Konzepte lernen, wenn man sie vom klein- und mittelstädtischen bzw. regionalen Standpunkt aus betrachtet?

Bis zum 7. April 2016 können Vorschläge für die Ausrichtung von Ateliers eingereicht werden, die sich dem diesjährigen Schwerpunktthema „vernacular, smart, dialogical. Konzepte für Kleinstädte, Mittelstädte und Regionen?“ oder auch einem offenen Thema widmen. Tagungsort ist Cottbus, Brandenburg.

Das FORUM STADTFORSCHUNG richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und junge Stadtforscher und bietet einen Möglichkeitsraum, sich über Inhalte und Rahmenbedingungen der Arbeit auszutauschen. Unabhängig von Institutionen und Verbänden geht es um den unverkrampften Austausch über Forschungsthemen ebenso wie um die Diskussion über Probleme unseres Alltags in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des FORUM STADTFORSCHUNG und im Call for Ateliers.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Petition: Heute mal eine Uni und eine FH retten – die BTU braucht eure Stimme!

Viele Stadt- und RegionalplanerInnen haben an der BTU studiert oder zumindest dort einen Teil ihres Studiums verbracht. Und jede/r, kann mit Bestimmtheit sagen, wie gut die Lehre dort war und wie motiviert das Lehrpersonal an den Unterricht herangegangen ist.

Ich selbst habe mein erstes Semester dort verbracht und habe im Anschluss noch lange von den erworbenen Erkenntnissen gezehrt. Noch heute bin ich Prof. Nagler, Christian Gänshirt, Constanze Noack und einigen anderen dankbar für ihre Gedanken und Impulse, für das Fordern aber auch gleichzeitige Fördern.

Jetzt plant die Landesregierung Brandenburg eine Zwangshochzeit zwischen der FH Lausitz und der BTU Cottbus, die letztlich nur zur Folge haben kann, an vielen Stellen Einsparungen durchzusetzen.

Dass Einsparungen wichtig und oftmals auch richtig sind, geht unter der Vehemenz, mit der das Verfahren in Brandenburg geführt wird, leider unter. Sinnvolle Sparkonzepte und fach- wie sachkundiger Rat von Fachleuten werden ignoriert, anstatt dessen, ohne Rücksicht auf die begründeten Bedenken, Ängste oder gar Wünsche und Vorstellungen der betroffenen Institutionen und Personen, Flexibilität eingefordert. Die Vorlage zur Entscheidung wurde erstaunlich schnell durchgesetzt, was klar und deutlich aufscheinen lässt, welche bitteren Pillen sich hinter dem Konzept verbergen.

Ich selbst bin persönlich von diesem Verfahren berührt und hoffe, dass sich viele von euch, persönlich betroffen oder nicht, solidarisch zeigen mit den beiden Institutionen, den Studierenden und den Alumni. Denn eine solche Qualität im Lehrbetrieb, einen solchen Ruf und eine solche Aussenwirkung, wie z.B. die BTU, für die ich im besonderen spreche, verspielt man nicht einfach aus Kostengründen. Das sollten wir dem Landtag als Botschaft übermitteln.

Wer möchte kann hier noch bis zum 28. Dezember 2012 die Petition gegen die Zwangsheirat der BTU Cottbus mit der FH Lausitz zeichnen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Raumpioniere – und was dann?“ Podiumsdiskussion und Filmvorführung

Veranstaltungsflyer

Ein Raumpionier bewegt sich an bisher unerforschten oder in Vergessenheit geratenen Orten und entdeckt diese Flächen für sich (neu). Im dem er sie für sich selbst erforscht, initiiert er zugleich eine Bewegung hin zu den ungenutzten Räumen, da er mit selbst entwickelten Ideen und Aktionen eine erhöhte Aufmerksamkeit erzeugt.

Ein urban gardening project ist also ein Beispiel für so eine Aktion, bei der man Orte in einen neuen Kontext stellt. Landwirtschaft wird in die Stadt gebracht, wo man sie bisher wenig vermutet hatte. Die Veranstaltung der Fachhochschule Potsdam am nächsten Dienstag, den 23.10., beschäftigt sich allerdings genau mit dem entgegengesetzten Trend, nämlich dass immer mehr Menschen vom Land in die Stadt ziehen und somit nicht nur ein Nachwuchsmangel sondern ein damit einhergehender Mangel an Kulturveranstaltungen und Miteinander entsteht. Besonders mit dem Bezug zu Berlin und Brandenburg werden Probleme offensichtlich. Auf der Homepage des Deutschlandradios konnte man schon 2007 einen Artikel zu dem Thema finden, in dem auch zwei geladene Gäste der Veranstaltung zu Wort gekommen sind (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/671654/).

In Potsdam wird das Ganze erst einmal mit dem Film „Auf der Suche nach dem Paradies” von Dorothea Braemer bebildert, in dem Brandenburger Künstler und ihre Arbeit, die zum Beispiel den Anbau von Gemüse und die Organisation von Kochabenden umfasst, vorgestellt werden. Danach wird mit verschiedenen Akteuren darüber diskutiert, welchen Wert diese Initiativen haben, moderiert von Prof. Dr. Hermann Voesgen der FH Potsdam.

23. Oktober 2012, ab 18.00 Uhr

Fachhochschule Potsdam

Campus Pappelallee Hauptgebäude

Kiepenheuerallee 5

14469 Potsdam

Der Eintritt, sowie Getränke und Imbiss sind frei. Dazu wird Baruther Wein verkauft.

Einen Link zur Anmeldung sowie nochmals alle wichtigen Informationen gibt es unter http://asta.fh-potsdam.de/?p=4196 .

Kunst & Kultur →

Landpartie zum Rohkunstbau

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Wunderschön gelegen am Schlänitzsee liegt das kleine Schloss Marquart, bis zur Machtergreifung der Nazis ein Hotel der Kempinski-Kette. Anschließend wurde es durch verschiedene Nutzer im Inneren immer wieder verändert, was den besonderen Reiz beim Durchwandern der Räume ausmacht. Eigentlich ist das Schloss nicht zugänglich, im Sommer aber gastiert hier die XVII. Rohkunstbau-Ausstellung. Ab heute werden werden zeitgenössische Kunstwerke, Installationen und Videoarbeiten von 10 Künstlern aus verschiedenen Ländern zum Thema  „ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities“ gezeigt. Einmalig an diesem Ort ist die Verbindung von moderner Kunst, morbider Atmosphäre, Schlossarchitektur und traumhaften Ausblicken in den Schlosspark und auf das blaue Wasser des Sees. Die Idee des versunkenen paradiesischen Atlantis passt zu diesem aus der Zeit gefallen Ort.

Nach Marquardt fährt die Regionalbahn ab Potsdam Hauptbahnhof. Mit dem Fahrrad ist das Schloss auch zu erreichen – auf schönen Wegen entweder ab Werder oder Potsdam.

XVII. ROHKUNSTBAU
ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities,
09.07. – 12.09. 2010, Schloss Marquardt / Potsdam
Fr 14-19 Uhr, Sa+So 12-19 Uhr
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
mehr Informationen: www.rohkunstbau.de

Städtebau & Architektur →

Eröffnung der sanierten Freilichtbühne in Spremberg

subsolar Architekten haben die im Herbst 2009 begonnene Sanierung der Freilichtbühne in Spremberg fertig gestellt. Die 1958 durch das Nationale Aufbauwerk auf dem Damm der Spremberger Bahnhofsstraße errichtete Bühne ist baulich in die umgebende Landschaft eingebettet und befindet sich in unmittelbaren Nähe zum historischen Stadtkern. Durch die Sanierung ist ein multifunktionaler Ort entstanden, an dem klassische Konzerte ebenso wie Rockkonzerte stattfinden können.

Am Freitag Nachmittag wird mit Ute Freudenberg & Jugendliebe Eröffnung gefeiert und am Samstag kann die neue Freilichtbühne beim Tag der Offenen Tür kostenlos besichtigt werden. Ein wunderbarer Anlass für eine Radtour nach oder rund um Spremberg!

Nähere Infos hier.

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