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Schlagwort »Buenos Aires«
Städtebau & Architektur →

Adventskalender Tag 13: Die Unterführung Pasaje Obelisco Sur

Pasaje Obelisco Sur, Buenos AiresPasaje Obelisco Sur, Buenos Aires

Buenos Aires

Viele haben vermutlich schon von der berüchtigten, für Argentinier breitesten Straße der Welt gehört: Die Avenida 9 de Julio. In den 1880er Jahren geplant wurde sie ab 1935 zögerlich durch die 110 m breiten bebauten Häuserblöcke geschnitten. Ihr Herzstück: Der Obelisco. Täglich bewegen sich hier tausende Menschen im belebten Businessdistrikt, lautes Hupen, lange Blech- und Menschenlawinen, die sich schon früh morgens über den Asphalt schieben, bestimmen das angeregte, oft hektische Straßenbild.

Zwischen den Fassaden misst der Raum ca. 140 m. Um diese zu überqueren bedarf es an Geduld und schnellem Schritt, zwei Ampelphasen sind das Minimum!

Nachdem ich mehrere Blocks gelaufen bin fällt mein Blick auf ein ranziges, leicht abgeblättertes Schild direkt neben einem kleinen Zeitungskiosk. Unscheinbar weißt es auf einen Zugang zur U-Bahn hin, im Hintergrund ragt der Obelisk in die Höhe, man kann zwischen Graffiti noch folgendes lesen:

„Locales Comerciales – Galeria Comercial!“

Von Neugier getrieben begebe ich mich in die Unterwelt der Avenida 9 de Julio. Unten angekommen erstreckt sich vor mir die in den 1940er Jahren eröffnete und in den 1960er Jahren in ein „Shopping“ umgewandelte Unterführung. Für Kenner der Innenstadt ist dies wohl die schnellste Art, die Avenida 9 de Julio zu unterqueren, doch für viele ist es auch eine eigene, in der Zeit stehengebliebene Welt, in der man oft zur Pause oder zum Schnack verweilen kann. Eine Art Querschnitt typischer, argentinischer Kultur die man dort noch fühlen und erleben kann: Eine 140 m lange Zeitreise!

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Adventskalender Tag 11: La Biblioteca Nacional

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Eine der schönsten Ausflüge in Buenos Aires sind für mich nach wie vor endlose und ziellose Stadtspaziergänge durch die engen und schier endlos scheinenden Straßenschluchten.

Von Hochhäusern und ständigem Einzelhandel, Kiosken und Cafés gesäumt, kann man sich vom lebendigen Strom der Menschen durch das strikte Schachbrettraster treiben lassen, nach je 120 m muss man sich dann nur entscheiden ob man nach rechts, nach links, geradeaus oder wieder zurückgehen möchte.

Erreicht man durch Zufall oder gewollt die Avenida Las Heras wird man Zeuge der Umkehr dieser strengen Blockrandbebauung. Plötzlich tut sich eine ungewohnte Weite im Stadtbild auf.  Vereinzelte Bäume, ein ca. 12 m hoher Park und eine wahnsinnige Betonskulptur ragen leicht schüchtern und doch bestimmt in den stahlblauen Himmel dieser Stadt.

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Video, Film & Fotografie →

Der urbane Erlebnispark

Ein äußerst gelungenes Video zeigt die Innenstadt von Buenos Aires als Ort von Erlebnisparkattraktionen, wie Achter- und Geisterbahnen. Es ist wunderbar geeignet, um nach dem Anschauen mit Schwung in den Tag zu starten. Viel Spaß!

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A77 und das Stadtatelier in Buenos Aires

Schnittstelle zwischen öffentlichem Raum und Institution

„Constructing things with what you have at hand is a work philosophy that not only activates the imagination, but also makes the fulfillment of dreams possible. it is not about defending realism, but quite the opposite. “
Gustavo Dieguez & Lucas Gilardi a77

Was in Deutschland synonym für eine unvollendete Autobahn ist, steht in Argentinien für das Architektenduo Gustavo Dieguez und Lucas Gilardi, kurz a77.

In den meisten ihrer Arbeiten setzen sie sich anhand architektonischer Projekte intensiv mit dem öffentlichen Raum auseinander. Hierbei versuchen sie insbesondere für die Allgemeinheit kostenlos zugängliche Objekte aus recycelten Materialien zu schaffen. In der Stadt bewegen sie sich als wäre sie ihr Büro, ihr Labor und Werkstatt zugleich. Ein Raum in dem sich unzählige Orte und Baumaterialen finden lassen um ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

So entstand kürzlich folgendes Projekt:

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Die Kunstbauern aus Buenos Aires

Eines de Reichtümer Argentiniens ist sein fruchtbares Land rund um das Flussdelta der Flüsse Parana und Uruguay die in den Rio de la Plata münden. Somit profitiert auch die Stadt Buenos Aires von diesen klimatischen Bedingungen. Und genau hier setzen die „Articultores“ mit ihrem künstlerisch-sozialen urbanen Projekt an.

ONCELIBRE

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