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Schlagwort »Bürgerbeteiligung«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Kann man Banken lieben?

Dom-Römer-Quartier

Dom-Römer-Quartier

Zwischen Hochhausplan und Wiederaufbau – die Stadtentwicklungsplanungen von Frankfurt am Main sind nicht unumstritten. Derzeit wird das neue Quartier zwischen Dom und Römer samt des kaiserlichen Krönungsweges (scheinbar) rekonstruiert. Tatsächlich entstehen Neubauten mit historischer Verkleidung, wohl ohne den Charme der zurückgesehnten Altstadt. Das Europaviertel wird wegen seiner Gesichtslosigkeit kritisiert, die Nachkriegsmoderne soll verschwinden und im Ostend werden Kreative verdrängt. Wo soll das alles nur hinführen?

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

So geht Stadt: Fünf Thesen für gute Nachbarschaft

Ein Gastbeitrag von Christine Bleks

Am 31. Mai werden die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ bekannt gegeben. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation“ suchten die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ nach Lösungen und Projekten, die Gemeinschaft und Nachbarschaft fördern. Diese werden vor allem in Städten dringend gebraucht, auf die in Zukunft große Herausforderungen zukommen – nicht zuletzt durch Migration und demografischen Wandel. Wer allerdings in diesem Kontext von Problemvierteln spricht, hat schon den ersten Schritt in die falsche Richtung getan.

Christine Bleks; Foto: Sebastian Lehmann

Christine Bleks; Foto: Sebastian Lehmann

Fünf Thesen, die erklären, warum Politiker auf ihre Wortwahl achten sollten und wieso Bürgerbeteiligung mehr bedeutet, als dreisprachige Flyer zu drucken:

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Partizipation des Vergessens

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

André Franke schaut auf die Entwicklung der Berliner Mitte, hier sein Gastbeitrag:

Es ist schon ganz schön viel verlangt, was Stefan Evers sich da wünscht. “Mit einem weißen Blatt Papier” sollten wir in den Stadtdialog ums Rathausforum gehen. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus hat da schlichtweg eine Unmöglichkeit geäußert. Oder eben einen Wunsch.

Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur “Berliner Mitte” vom letzten Montag hatte Ausnahmecharakter. Es wirkte, als fände sie in einem geschützten Raum statt. Und dieser Raum kam zustande, weil jedem klar war, dass es heute nicht um Inhalte ging, sondern um die Form. Zebralog, Agentur für crossmediale Bürgerbeteiligung, stellte das “Prozessdesign” für das Debattenprojekt ums Rathausforum vor. Heute wurde nicht geboxt, sondern der Boxkampf verabredet. Und das ist nicht einmal das falsche Wort. Antje Kapek von den Grünen, wünschte sich ausdrücklich, dass die anstehende Diskussion “knackig und kontrovers” geführt werde. Bisher war es so, dass die Debatte, ob Freiraum oder Bebauung, in den Medien und über Veröffentlichungen ausgetragen wurde. Ein Vorschlag jagte den anderen. Alle waren sie unverbindlich. Und die Giganten der Stadtplanung blieben unter sich, in ihren eigenen Veranstaltungen und übten am

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Filmrezension: Wem gehört die Stadt?

Das_Publikum

Abb. Anna Ditges Köln 2014

Wem gehört die Stadt?
Dokumentation über den Kampf um das Kölner Helios-Gelände

Gehört die Stadt den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Diesen Fragen geht die Kölner Filmemacherin Anna Ditges in „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ auf den Grund.

Die bewegende 90-minütige Dokumentation, die am 19. Februar in den Kinos startete, zeichnet den Kampf um das Kölner Helios-Gelände nach, einem ehemaligen Industrieareal im Stadtteil Ehrenfeld, dessen alte Werkshallen bisher vorwiegend als Clubs, Ateliers, und Werkshallen genutzt wurden. Bis Investoren und Stadtplaner im Jahr 2009 das knapp vier Hektar große Filetstück am Rande der Innenstadt für sich entdecken und den Bau einer Shopping-Mall planen. Nutzer und Anwohner des Geländes mobilisieren, eine Bürgerinitiative nimmt den Kampf gegen die Vermarktung ihres Freiraums auf und entwirft alternative Nutzungsszenarien.

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Urban Living – Kooperativer Ideenworkshop zur Zukunft des Wohnens

Der Wohnungsmangel in den Innenstädten ist nicht nur ein Berliner Problem. Umso spannender das Verfahren, welches jetzt durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt angeregt wurde: Ein Kooperativer Ideenworkshop zur Zukunft des Wohnens. Für acht Grundstücke wurden von 31 verschiedenen Büros Ideen für die Entwicklung zukünftiger Wohnstandorte entwickelt. Aber nicht nur die Expertenmeinung ist hier gefragt, sondern auch die Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen auf der einen Seite die Ideen für die jeweiligen Standorte kommentieren, auf der anderen Seite die drängenden Themen wie Nachverdichtung als Chance oder Wohnformen der Zukunft diskutieren. Es sind bereits einige Diskussionen und Themen aufgegriffen, es könnten aber durchaus mehr sein. Also: Sinnvoll einmischen!

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