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Schlagwort »Call for Papers«
Kunst & Kultur →

Call for Contributions: spacemag#3 »Copy & Paste«

Unsere Freunde vom space department haben vor kurzer Zeit mit dem spacemag#2 zum Thema „Gaffa-Urbanismus“ ein hervorragendes Heft vorgestellt. Urbanophil hat zum Anlass der Veröffentlichung vom zweiten spacemag-Hefts mit den Machern ein Interview geführt.
Nun hat das space department einen Aufruf für Beiträge zum spacemag#3 gestartet. Das Thema dieses Mal: Copy & Paste

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Jetzt geht’s los…!?

THF
Eroberung der Start- und Landebahnen! (Foto: Galene Haun)

An Ideen zur Entwicklung des Tempelhofer Feldes mangelt es wahrhaftig nicht. Ob sie jemals alle zur Umsetzung kommen, wird die Zeit zeigen. Sicherlich ist viel Platz auf dem Gelände, aber viele Nutzungen haben ähnliche Standortansprüche und somit ist es vielleicht doch nicht so einfach, alles auf der riesigen Fläche unterzubringen. Die Bürgerbeteiligung und viele Projekte – so auch das Studienprojekt „Grand Opening Tempelhofer Feld“ – liefern eine Menge Ideen, die bei einer späteren Entwicklung der Parklandschaft zum tragen kommen sollten. Auch die IGA Berlin 2017 soll einen wichtigen Beitrag leisten. Doch das ist alles noch Zukunftsmusik.

Erstmal wird das Feld am 8. Mai geöffnet und dann wird sich zeigen, wie viel geplante Entwicklung die Fläche braucht oder veträgt und wie viel sich vielleicht ganz von alleine entwickeln wird. Wer seine Ideen zur Eröffnungsfeier einbringen möchte, kann dies noch bis zum 19. Februar mit einem Konzept tun: Es werden Akteure gesucht, die zum Motto „Bewegungsfreiheit“ den Besuchern ein aktives Bewegungsangebot liefern. Wenn die Bewegung dann in den Regelbetrieb übergeht, kann der Sommer kommen!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

“Switzerland, we have a Problem!” – Wettbewerbsergebnisse

Im Dezember 2009 hatte das Online-Architekturmagazin Archinect als Reaktion auf das Bauverbot für Minarette in der Schweiz einen Architekturwettbewerb für mobile Minarette ausgelobt (urbanophil berichtete). Im Kern des Wettbewerbs stand die Frage nach der Wirksamkeit von Architektur im Feld der Politik.

Auf der Webseite von Archinect wurden nun erste Ergebnisse präsentiert. Die Beiträge reichen von Entwürfen für Gebäude, über ausfahrbare oder aufblasbare Minarette bis hin zu tragbaren Lösungen.

Alle eingereichten Entwürfe und Vorschläge finden sich auf Flickr.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag.

Quelle: AgropolisQuelle: Agropolis

Mit ihrem Konzept, nicht nur Landschaft sondern auch Landwirtschaft in die Metropole zu holen, gewann Agropolis den ersten Preis des Wettbewerbs Open Scale München, ein Interdisziplinärer Ideenwettbewerb und ein Pilotprojekt im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ des BMVBS / BBSR, Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung.

Agropolis möchte in München eine metropolitane Nahrungsstrategie anregen, die von der Produktion bis zur Zubereitung sowohl eine zukunftsfähige Nahrungsökonomie artikuliert als auch räumlich erfahrbar und erkennbar wird. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Eigenanbau und nachhaltigem Umgang mit der Ressource Boden. Das Ernten wird wieder Teil der alltäglichen Lebensabläufe in der Stadt. Als Modellprojekt wird für das Stadtentwicklungsgebiet Freiham der „Agrikulturpark Freiham“ in den Prozeß der Bebauung integriert, der für öffentliche und private Räume eine zusätzliche Dimension städtischer Lebensqualität erschließt.

In Freiham entsteht eine neuartige, attraktive Atmosphäre. Von dort ausgehend trägt entlang der vorgesehenen Erschließungssysteme die „Viktualientram“ Nahrungsmittel und Ideen Urbaner Landwirtschaft mitten in die Stadt.

FreihamQuelle: Agropolis

In diesem weiteren Fokus werden mit einer Reihe von Maßnahmen auch innerstädtischere Räume urbar gemacht und immer mehr Münchner in Verbindung mit Praktiken der Ernährungsversorgung gebracht, u.a. mit den integrativen „Grünen Räumen“ und dem „Nahrungsstadtplan“.

Mehr zum Konzeptinhalt ist nachzulesen unter:
http://www.agropolis-muenchen.de/

Städtebau & Architektur →

„Switzerland, we have a Problem!“ Wettbewerbsaufruf für mobile Minarette

Quelle: stadionwelt.de

In Reaktion auf den erfolgreichen Volksentscheid zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz hat das Online-Magazin Archinect einen – nicht ganz ernst gemeinten – Design- und Architekturwettbwerb ausgelobt, bei dem die Teilnehmer aufgerufen werden, Minarette zu gestalten, die weniger Architektur als vielmehr Event sind. Aufgabenstellung ist, dass die Minarette anlassbezogen aufgebaut werden können (also fünf Mal am Tag), dann aber ihre volle Größe und Sichtbarkeit im Stadtbild erlangen.

Wie wäre es da mit abklappbaren Minaretten – la den Flutlichtmasten im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg?

Ob eine architektonische Annäherung an ein solches Thema zielführend ist? Auf die Beiträge kann man dennoch gespannt sein, denn gute Satire kann bekanntlich ein sehr wirksames Mittel zur Bloßstellung von Demagogen sein.

Der Einsendeschluss ist der 18. Dezember 2009.

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