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Schlagwort »Chicago«
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urbanoQUIZchen#12: Doppelgänger

urbanoQUIZchen#12: Doppelgänger

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Frage 1
  Welchen Skandal löste der Entwurf des Projekts "The Cloud" in Südkorea von MVRDV aus?
Es gab einen öffentlichen Diskurs, angeführt von Gavin Thomas vom Büro Happold, darüber, dass dieser Entwurf konstruktiv nicht ausführbar sei.
Das Projekt sieht wie die einstürzenden Türme des World Trade Centers aus.
Die Wolkenmetaphorik steht im Buddhismus für geistige Trübungen.
Question 1 Explanation:
Der Entwurf rief in den USA einen Sturm der Entrüstung hervor, da der Entwurf an die kollabierenden Türme des World Trade Centers erinnern würde. Das Büro MVRDV musste sich daraufhin öffentlich entschuldigen. Ob das Projekt nun dennoch so gebaut wird, ist noch nicht entschieden. »Fotovergleich
Frage 2
  Um welches Projekt handelt es sich?
Marina Harbour, San Francisco
Marina City, Chicago
Osiedle Tysiąclecia (Tauzen), Kattowitz
Question 2 Explanation:
Hierbei handelt es sich um die Großraumsiedlung Osiedle Tysiąclecia in Kattowitz, die erstaunlich ähnlich zu Bertram Goldbergs Marina City in Chicago ist. Sicherlich ist sie nicht so hoch und auch nicht so elegant wie Goldbergs Projekt, dennoch ist bemerkenswert, dass das Projekt in Kattowitz 1961, also zeitgleich zu Marina City entstand.
Frage 3
    Lew Rudnew ist der Architekt des Kulturpalastes in Warschau. Doch das ist nicht sein einziger Kulturpalast im ehemaligen Ostblock. Wo hat war er noch tätig?
Moskau
Riga
Nowosibirsk
Question 3 Explanation:
Zeitgleich zum Warschauer Kulturpalast zeichnete Lew Rudnew auch für das Projekt in Riga verantwortlich, dass stilistisch sehr ähnlich ist, allerdings nur knapp halb so hoch wie in Warschau ist. Rudnews Projekte zeichneten sich durch ihre schiere Größe aus, so z.B. auch das Hauptgebäude der Lomonossow-Universität in Moskau.
Frage 4
  Wer hat das Glass House in New Canaan, Connecticut gestaltet?
Mies van der Rohe
Frank Lloyd Wright
Philip Johnson
Question 4 Explanation:
Das Glass House entstand 1949 nach Plänen von Philip Johnson, der es auch selber bewohnte. Allerdings handelt es sich dabei um einen Entwurf, der stark von Mies van der Rohes Farnsworth House (1945-51) in Plano, Illinois inspiriert war. Letzteres wiederum wurde von Frank Lloyd Wright als unamerikanisch kritisiert.
Frage 5
    Von welchem klassischen, konstruktivistischen Entwurf wurde Zaha Hadids "Capital Hill Residence" in Barvikha, Russland inspiriert?
Rusakov Arbeiter-Club von Konstantin Melnikov
Wolkenbügel von El Lissitzky
Der Entwurf der Vesnin Brüder zum Wettbewerb zum Narkomtiazhprom in Moskau
Question 5 Explanation:
Zaha Hadids Projekt in Barvikha ist deutlich von El Lissitzkys Wolkenbügel inspiriert, den er 1924 als Antithese zum amerikanischen Wolkenkratzer entwarf. Nach seiner Vision sollten acht Bauten dieses Gebäudetyps entlang des Moskauer Rings angeordnet werden, um so eine Art modernes Stadttor zu schaffen.
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urbanoQUIZchen#7: Mies van der Rohe

urbanoQUIZchen#7: Mies van der Rohe

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Frage 1

Die Crown Hall auf dem IIT Campus

  Mies emigriere 1938 in die USA und zog nach Chicago. Mit der Fusion des Armour Institute mit dem Lewis Institute zum Illinois Institute of Technology (IIT) erhielt er dort eine bedeutende Funktion. Welche?
Präsident des IIT
Jurymitglied beim Wettbewerb für den Masterplan des neuen IIT-Campus
Dekan der Architekturfakultät
Question 1 Explanation:
Mies wurde 1938 zum Dekan der Architekturfakultät des IIT berufen. Er hielt darüber hinaus den Auftrag, den Masterplan und zahlreiche Gebäude des Campus zu entwerfen. So auch die auf dem Foto zur Frage abgebildete Crown Hall, in der die Architekten untergebracht sind. 1958 endete seine Anstellung an der IIT und er konzentrierte sich bis zu seinem Tod voll auf die Arbeiten seines Architekturbüros.
Frage 2
  Mies war von 1930 bis zur Auflösung des Bauhauses durch die Nazis dessen Leiter. Nachdem 1931 die NSDAP die Gemeinderatswahlen in Dessau gewonnen hatte, musste das Bauhaus Dessau verlassen und zog nach Berlin. Aber wohin genau?
Reinickendorf
Steglitz
Neukölln
Question 2 Explanation:
Das Bauhaus bezog in der Birkbuschstraße 49 in Steglitz seinen kurzzeitigen Berliner Standort. Das Gebäude wurde im Krieg zerstört. Seit 1989 ist der ehemalige Standort mit einer Gedenktafel gekennzeichnet.
Frage 3
  Mies starb 1969 und wurde auf dem Graceland Cemetery in Chicago beigesetzt. Kehrte er nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1938 noch einmal nach Deutschland zurück?
Nein. Trotz seines Auftrags für die Neue Nationalgalerie hatte er mit Deutschland abgeschlossen und machte alle Entwürfe von Chicago aus.
Ja, allerdings nur ein Mal zur Eröffnungsfeier der Neuen National Galerie.
Ja, mehrfach, um den Baufortschritt der Neuen Nationalgalerie zu besichtigen.
Question 3 Explanation:
Als Mies den Auftrag zur Neuen Nationalgalerie vom West-Berliner Senat erhielt, griff er auf nicht realisierte Entwürfe für das Verwaltungsgebäude von Bacardi in Santiago de Cuba und für das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zurück. Auf Basis dieser Entwürfe, entstand die Neue Nationalgalerie, von deren Baufortschritt er sich mehrfach ein Bild machte. Der Eröffnungszeremonie im Jahr 1968 konnte er allerdings nicht bewohnen, da er bereits stark erkrankt war (Arthritis) und die Reisestrapazen nicht mehr auf sich nehmen wollte.
Frage 4
  Welches dieser drei Gebäude wurde nicht von Mies entworfen?
Links
Mitte
Rechts
Question 4 Explanation:
Nicht von Mies entworfen wurde das Gebäude auf dem rechten Foto. Hierbei handelt es sich um das Lever Building in New York, das von Skidmore, Owings and Merrill (SOM) entworfen wurde. Die ersten beiden Gebäude stammen allerdings sehr wohl von Mies: Das linke Bild zeigt das erste realisierte Gebäude von Mies, das Haus Urbig in Potsdam (1915). Beim mittleren Bild handelt es sich um die Chapel of St. Savior auf dem IIT Campus in Chicago.
Frage 5
  Der Barcelona-Pavillon aus dem Jahr 1929 ist eines der weltbekannten Meisterwerke von Mies van der Rohe. Doch Moment! Der heutige zu besichtigende Pavillon ist gar nicht aus dem Jahr 1929! Aber von wann?
1959, anlässlich des 30. Jubiläum des Weltausstellung.
1986, nach dem Ende der Franco-Diktatur.
1991, anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona
Question 5 Explanation:
Wie damals üblich, wurde der Pavillon zum Ende der Weltausstellung abgerissen und die verwertbaren Materialien verkauft. Ein Wiederaufbau des Pavillons wurde nach dem Tod Francos 1975 zunehmen diskutiert und 1980 entschied der damalige Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Barcelona Oriol Bohigas den Pavillon wieder aufzubauen. Mit der Rekonstruktion wurden die Architekten Ignasi de Solà-Morales, Cristian Cirici and Fernando Ramos beauftragt. Da zunächst umfassende Recherchen zu den Materialien und genauen Entwürfen notwendig waren, dauerte der Wiederaufbau bis 1986.
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Kunst & Kultur →

Architektur. Bücher.

Architektur in Büchern gibt es wie Sand am Meer. Doch Architektur aus Büchern ist etwas besonderes. Insbesondere wenn mit Bücherrücken weltbekannte Architekturikonen nachgebaut werden. Tolle Arbeit von Luis Urculo.

Urbane Mobilität →

Chicago – gegen den Klimawandel und für eine neue Mobilitätskultur


via: Streetfilms

Die Amerikaner haben den Kampf gegen den Klimawandel schon aufgegeben! Alle Amerikaner? Nein, spannende Dinge passieren z. B. in Chicago. In einem lesenswerten Artikel der ZEIT (“Die heiße Stadt”) wird ausführlich über die Anstrengungen der Stadt im Kampf gegen den Klimawandel berichtet.

Interessant ist auch, dass gleich zwei Universitäten in Chicago ein eigenes Fahrradverleihsystem betreiben, Recycles an der Chicago University und GreenBike an der Saint Xavier University. Die Universitäten sind in diesem Fall sogar eine Art Entwicklungsbeschleuniger, denn kürzlich kündigte die Stadt Chicago an, ihr bestehendes - noch relativ kleines – Fahrradverleihsystem auf einen Umfang von 5.000 Räder an 500 Stationen auszudehnen.

Das die Pläne der Stadt offenbar kein blinder Aktionismus sind (“selbst New York kriegt jetzt ein Fahrradverleihsystem, wir brauchen auch eins”), sondern Teil einer umfassenderen Strategie für eine nachhaltige und moderne Mobilitätskultur, zeigt das obige Video, einmal mehr von Streetfilms. Das Video dokumentiert die erste, separiert vom Autoverkehr geführte Fahrradspur der Stadt. Es blickt zurück auf den alten, vierspurigen Zustand der Straße und zeigt, wie durch eine neue Aufteilung des Straßenquerschnitts eine eigene Radspur entstehen konnte. Diese verläuft weitestgehend getrennt vom Autoverkehr. Die neue Infrastruktur wird offenbar dankend angenommen, während der Rush Hour hat die Stadt bereits mehr Radfahrer als Autofahrer auf der Straße dokumentiert. Interessant ist im Video die trockene Begründung für den Bau der Spur: “We met the demand” – da klingt ein wenig heraus, dass jemand viel diskutieren musste.

Etwas kritisch müssen die Aussagen im Video zur Sicherheit beurteilt werden, denn die sind äußerst positiv, hoffentlich nicht

Video, Film & Fotografie →

Die erste Stadterinnerung

YouTube Preview Image

Chicago, 50 Passanten, dieselbe Frage: Was ist Deine erste Erinnerung in oder an diese Stadt? Spannende Frage und toll gemachtes Video von Galvea Kelly, das von seiner Grundidee ein wenig an “What are you listening to?” ähnelt.

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