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Schlagwort »China«
Kunst & Kultur →

Special-economic-townhall-zone?

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Der chinesische Fotograf Baixiaoci hat über die vergangenen zwei Jahre ein Phänomen dokumentiert, dass mittlerweile Teil der Chinesischen Stadtentwicklungsnormalität geworden ist. Von Ulumuqi in Chinas Nord-Westen bis Kunming im tropischen Süden spielen Regierungsgebäude eine wichtige Rolle für die Stadtentwicklung. Baixiaoci meint gar sie sind zu einer Art Schlüsselstrategie bei der wirtschaftlichen Entwicklung neuer Stadtgebiete geworden. Diese These zum Anlass nehmend hat der Fotograf aus Zhejiang Regierungsgebäude in ganz China mit seiner Kamera festgehalten- entstanden ist ein Album voller architektonischer Kuriositäten vom barockanmutenden Palazzo bis zum technokratischen Manifest. Doch was politische Symbolik angeht, so meint Baixiaoci, sei diese bei den Bauten klar zweitrangig.

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Urbane Mobilität →

…the Biggest, Baddest Bike-Share in the World

Seit kurzem ist Vélib´ nicht mehr das größte Fahrradverleihsystem der Welt. In der chinesischen Millionenmetropole Hangzhou gibt es seit geraumer Zeit ein System, welches mittlerweile 50.000 Leihräder umfasst. Geplant ist der Ausbau auf 100.000 Räder im Jahr 2015. Streetfilms war vor Ort und hat mit Machern und Nutzern des Systems gesprochen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Reportage über Chinas Geisterstädte

Der Australische Sender SBS hat vor Kurzem in seiner Sendung „Dateline“ eine interessante 15-minütige Reportage zu China Geisterstädten ausgestrahlt. Die Zentralregierung macht Vorgaben zum zu erreichenden Wachstum. Um diese zu erreichen bauen die Regionen, denn auf diesem Wege lässt sich Wachstum am kurzfristigsten erzielen. Doch auch am kurzlebigsten, denn aktuell entwickelt sich die größte je da gewesene Immobilienblase der Welt. Es wird spekuliert, mit der Folge, dass in vielen Städte bis zu 75 % der Wohnungen leer stehen, denn viele Chinesen können die Kaufpreise nicht bezahlen.

Hier gibt es auch noch ein paar Satelliten-Fotos von den chinesischen Geisterstädten.

Video, Film & Fotografie →

Absolute Dichte

Das Leben in Kowloon-City (via deconcrete)

Wir hatten bereits einmal über die Stadt Kowloon Walled City in Hong Kong berichtet, da diese Stadt bis zu ihrem Abriss 1993 aufgrund ihrer enormen Dichte zu den urbanen Besonderheiten gehörte. Eine japanische Architekten-Gruppe erstellte einen beeidruckenden Querschnitt durch die Stadt, welcher die damit verbundenen Lebensverhältnisse festhält und erzählt, wie ein Leben dort ausgesehen haben muss. Eine Fotoserie gibt es auch dazu.

Die Glücklichen, die dort eine Dachterasse ihr Eigen nennen durften.

[Vielen Dank an studiokenulrich.com für den Hinweis]

Städtebau & Architektur →

Das städtische Wohn-Ei

Das Wohn-Ei von Dai Haifei (Foto: Beijing Times)

Dem Architekturstudenten Dai Haifei waren die Mieten in Peking einfach zu teuer. Also entwarf er sein eigenes kleines, mobiles Refugium, das er über Nacht am Straßenrand aufstellt. Aus Bambus und Sandsäcken entstand so ein zwei Meter hohes Wohnei mit Rädern, an dem Haifei außen ein Gewebe mit Grassamen angebracht hat. Diese werden mit der Zeit sprießen und somit neben einem Beitrag zur Stadtbegrünung auch zur Wärmeisolierung des Eies dienen. Eine kleine Solarzelle liefert zudem den Strom für eine einzelne Glühbirne im Innern. Neben dieser gibt es ein Bett und einen Wassertank. Dieses minimalistische Haus kostete gerade einmal 6.427 Yuan (ca. 730 Euro).

via China Daily

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