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Schlagwort »China«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung als Konjunkturprogramm

Auf dem Höhepunkt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise brachte China ein 460 Mrd. Euro schweres Konjunkturpaket auf den Weg mit dem Ziel, 8% Wirtschaftswachstum zu erreichen. Dass man dabei das Geld aus einem Konjunkturprogramm nicht in die Verschrottung von Autos investieren muss, zeigt dieser Bericht auf Al jazeera über die Stadt Ordos in China, einer Retortenstadt für bis zu 1 Mio. Einwohner, die nahezu leer steht.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Auf den Dächern von Hong Kong

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© Rufina Wu/Stefan Canham

Wer an Hong Kong denkt, denkt an Wolkenkratzer und Häuserschluchten. Dass sich hoch oben auf den Dächern weitere Siedlungen, vornehmlich Wellblechsiedlungen, befinden ist hingegen wenig bekannt. Dabei gehören

selbst errichtete Siedlungen auf Hochhausdächern [..] seit mehr als fünfzig Jahren zu Honkongs Geschichte. Einfachste Hütten, die Unterpriviligierten als Behausung dienen, finden sich ebenso wie komplexe, mehrstöckige Konstruktionen, ausgestattet mit dem Komfort modernen Lebens.

Den Behörden sind diese Siedlungen ein Dorn im Auge, die sie abreißen möchten, da sie „nicht genehmigte Baumaßnahmen“ sind. Mit dieser besonderen Architektur und Lebensweise haben sich nun die Architektin Rufina Wu und der Fotograf Stefan Canham beschäftigt. In ihrem Buch finden sich neben zahlreichen Bildern Textbeiträge und Pläne dieser Siedlungstypologie.

Hier finden sich weitere Bilder (Rufina Wu/Stefan Canham):

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Kunst & Kultur →

PUBLIC

PROGRAM is a nonprofit project aimed at testing the disciplinary boundaries of architecture through collaborations with other fields. PROGRAM intends to enrich and broaden our definitions of architecture, and to challenge traditional, domesticated modes of architectural practice and representation.“ – dieses kurze Zitat beschreibt eigentlich ganz passend, welche Intention hinter der Initiative PROGRAM steht.

PUBLIC

Bild von PROGRAM, Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga

PUBLIC“ ist das aktuelle Projekt, welches von PROGRAM unterstützt wird. PUBLIC ist ein Forschungsprojekt von Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga mit dem Ziel, das Potential des latenten und des offenen Raums in den wechselseitigen Beziehungen zwischen Individuum und Öffentlichkeit zu untersuchen. Im Zeitraum vom 22. Januar bis zum 1. Februar 2009 wird dazu eine Serie täglicher Experimente, Interventionen und Diskussionen organisiert. Dafür ist eine aktive Teilnahme gewünscht – wer mitmachen will kann sich hier über das Programm informieren. Am Donnerstag den 22.1. ist der Auftakt einer Serie von Experimenten im „Headquarter“ in den Räumen von PROGRAM. Im November 2008 waren die Forscherinnen bereits in Beijing unterwegs.

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Wohnen in China – Abriss und Neuentdeckung der Hutongs

Hutongs in Peking (Bild von curiousgeoff)

Die Hutongs – die tradionelle Wohnbebauung in China – sind vielfach für olympische Bauten und neue Wohnprojekte abgerissen worden. In Peking beherbergen sie noch etwa die Hälfte der Bevölkerung, verschwinden aber zunehmend aus dem Stadtbild – insbesondere in der Innenstadt (hierzu eine tolle Bilderreihe).

Wo letztes Mal noch ein Altstadtviertel war, stehen jetzt Bürotürme, Einkaufszentren oder mehrspurige Autobahnen. Nirgends auf der Welt verändern Städte ihr Gesicht so schnell wie in China. (Quelle: drs.ch)

Mit dem zunehmenden Verschwinden der traditionellen Strukturen wächst gleichzeitig ein Bewusstsein für diese Bauform und deren kulturellen Bedeutung. Mit jedem Neubau verschwindet auch ein Stück des alten Chinas. Aus diesem Bewusstsein heraus gründetete das Beijing Cultural Heritage Protection Center (CHP) das Netzwerk Friends of old Beijing, welches sich um die Bewahrung der alten Baustrukturen kümmert. Über die Aktivitäten des Netzwerks und die den Wandel berichtet das Schweizer Radio DRS in dem Beitrag „Hofhaus zum Hochhaus – Wohnen in China“, den es online zu hören gibt.

Kunst & Kultur →

Städte aus Eiern und Bechern

Der Metapher „the city as an egg“ ist den meisten Architekten während ihres Studiums zur Genüge begegnet. Hier ist die Stadt aus Eiern. Den Grundriss des Stadtmodells des chinesischen Künstlers Weng Fen, das den Untertitel „the beautiful new world“ trägt, bildet ein 50-Yuan-Geldschein. Die Arbeit könnte als Antwort zu dem zwei Jahre früher entstandenen Werk „Urban Landscape Beijing“ gesehen werden. Gestapeltes silber-glänzendes Küchengeschirr nutzte Zhan Wang hier für die nach gebaute Skyline Pekings. Ob es jedoch wirklich einen Zusammenhang zwischen den Arbeiten gibt, wissen wir allerdings nicht.

(Quellen: Yahoo Groups, Williams College Museum)

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