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Schlagwort »China«
Städtebau & Architektur →

Stadtentwicklung in Peking

Wir hatten bereits über Städtebaukonzepte in China berichtet und nun bei youtube einen Film über die Stadtentwicklung in Peking gefunden. Zwar werden die beeindruckenden und auch schönen Architekturen zur Olympiade von Koolhaas, HdM und anderen gezeigt, aber auch die Verdrängung der einfachen Anwohner thematisiert – was einen nachdenklich werden lässt. Gerade in diesen Bildern zeigt sich, wie extrem sich der Wandel vollzieht und welche sozialen Folgen er hat. Denn gerade die traditionellen Wohngebiete (Hutongs) werden dabei zerstört. So opfert China für den ökonmischen Wandel auch einen Großteil seiner eigenen Geschichte. Ein Beitrag dazu findet sich unter MagicalUrbanism.

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Städtebau in China

Die großen Entwürfe für neue Satelliten-Städte, wie etwa die Hafenstadt Lingang in de Nähe Shanghais, für den das deutsche Architekturbüro gmp den 1.Peis gewonnen hat, sind nur eine Form des aktuellen Städtebau-Trends in China. Wenn es nicht ganz so groß und modern werden soll, dann wird mittels Kopieren von europäischen Baustilen, Gemütlichkeit erzeugt – wie der Spiegel berichtete. So wurde die Stadt „Thames Town“ englischen Städtchen nachgebaut – teilweise als originalgetreue Kopie. Aber nicht nur englische Städte wurden kopiert, auch deutsche werden nachgebaut, so etwa die chinesischen Stadt Anting. Die Welt berichtete über „Chinas deutsche Vorstadt„.
Einen interessanten Kommantar zum Vorwurf des „chinesischen Kopierens“ findet sich im Beitrag des Shanghaiblogs des Online-Magazins „Hochpaterre“, in dem die allgemeinen Kritik des „architektonischen Ideenklaus“ der Chinesen relativiert wird. Denn – nach Meinung des Autors – wird nicht nur einfach kopiert, sondern Ideen und Grundsätze, wie der „menschliche Massstab in der Planung etwa, oder schlicht und ergreifend Wärmedämmung“ (www.shanghaiblog.hochpaterre.ch) in die Planung eingebracht, die „in China derzeit jedoch durchaus ungewöhnlich und revolutionär sind“.

Wo die Grenzen zwischen Lernen, übernehmen und Kopieren liegen bleibt aber weiter zu diskutieren, denn eine Bronzefigur von Churchill (siehe Spiegel-Artikel) ist doch mehr als „Lernen“.

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