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Schlagwort »Crowdfunding«
Städtebau & Architektur →

„Im Moment is‘ einkaufen nich‘ so…“ – Support Ihme-Zentrum!

Ihr wisst es: urbanophil liebt Radfahren, ÖPNV und: Nachkriegsbauten!!! Am Liebsten die ganz großen und nicht mainstream-kompatiblen Großstrukturen der 60er und 70er Jahre. Und mal wieder soll es einer dieser Strukturen an die Substanz gehen: Dem Ihme-Zentrum in Hannover. Das will Constantin Alexander verhindern. Seit Sommer 2014 lebt er deshalb im Ihme-Zentrum in Hannover und erörtert mit unterschiedlichsten Akteuren – Künstler, Planer, Raumunternehmer, Architekten, Gründer – neue Zukünfte und Visionen für das Ihme-Zentrum. Diese, wie auch die Geschichte und aktuelle Situation am und im Ihme-Zentrum dokumentiert er auf seinem Blog ihmezentrum.org.

Nun soll aus dem Blog auch eine Dokumentation entstehen. Es gibt auch schon erste Interviews und Materialien für den Film, es wird aber auch noch weiter nach Geldgebern und Unterstützern des Projektes gesucht. Dafür wurde eine Crowdfunding-Aktion auf startnext gestartet, die man noch bis Ende Januar unterstützen kann. Hier der Link zur Aktion auf startnext. Hier der Trailer zum Film. Mitmachen.

 

Grüne Stadt →

TED talk über den Fortschritt bei der Lowline

Die High Line in New York ist ohne Zweifel ein toll umgesetztes Projekt, das auf die Initiative einiger weniger zurückgeht, die dieses Industriedenkmal erhalten wollten. Dasselbe Ziel verfolgen Dan Barasch und James Ramsey, die ein unterirdisches Straßenbahndepot in der Lower East Side retten und zu ebenfalls zu einem Park – der Lowline – umgestalten wollen. In diesem TED Talk erzählt Barasch (mit etwas Pathos…) von ihren Fortschritten, zu denen zuvorderst der Technologie-Demonstrator zählt, den sie mithilfe von Crowdfunding finanziert haben und mit dem sie in einem Lagerhaus nachgewiesen haben, dass sie ausreichend Sonnenlicht untertage transportieren können, um Pflanzen wachsen zu lassen. Darauf aufbauend hoffen die Initiatoren, dass sie die Metropolitan Transportation Authority überzeugen können, ihnen die Fläche zu überlassen. Es wird spannend sein zu beobachten, ob ihnen das gelingt und sie Investoren für das geschätzt US$ 55 Mio. teure Projekt gewinne können.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Leerstandsmelder unterstützen

Entstanden im Umfeld des Gängeviertel gibt es die Initiative des Leerstandsmelders bereits in über 20 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, die nicht nur die Möglichkeiten und Notwendigkeit dieses Tools aufzeigt, sondern auch das vielfältige damit verbundene Engagement. Nun aber soll die Technik auf den neuesten Stand gebracht werden.

Nach vier Jahren ist die Betaphase vorbei – Leerstandsmelder.de braucht dringend technische Erweiterungen wie eine App und die Integration der zahlreichen Verbesserungsvorschläge. So wollen wir die Nutzerfreundlichkeit erhöhen, noch mehr Leerstände in noch mehr Städten sammeln und die Arbeit lokaler Leerstands-Initiativen unterstützen. Für die Umsetzung fehlt uns allerdings noch die Finanzierung. Daher haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Diese findet ihr auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter.

Disclaimer: Der Autor ist als Mitglied der Raumpiraten Mitbetreiber des Leerstandsmelders Kaiserslautern.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Derzeit Verliehen – ein Fotobuch dokumentiert das Sterben deutscher Videotheken

Ben Kuhlmann ist, und das darf ich jetzt mal so hervorheben, ein sehr junger Fotograf, der aber, nicht nur was seine Themenauswahl, sondern auch die Reife seiner Projekte und Bilder betrifft, keinesfalls seinem Alter entspricht. So widmet er sich durchgehend kleinräumlichen Biotopen und den Menschen, die diese bewohnenden und belebenden.

Vielleicht hört er das jetzt nicht gerne, da er einen anderen Ansatz verfolgt, aber ich sehe in seinen Arbeiten auch immer eine große Melancholie, die sich im Benjaminschen Sinne an Schwellen zeigt, auf die er seine Kamera richtet.

Abb.: Ben Kuhlmann

Abb.: Ben Kuhlmann

Eine dieser Schwellen sind Videotheken, die langsam aus dem Stadtbild verschwinden. Die Süddeutsche schreibt über das Projekt: „Videotheken waren einst die Rettung des Samstagabends und eine Bedrohung der Kinokultur. Doch dann kam das Internet – und der Weg in die Videothek erscheint immer mehr Deutschen als überflüssig. Der Fotograf Ben Kuhlmann dokumentiert den Niedergang.“

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Urbane Mobilität →

Die wartenden Fahrgäste: M41

Einfach nur großartig finden wir diesen Lovesong auf den M41er Bus in Berlin, der gerne mal mit 2 bis 4 Bussen an der Haltestelle ankommt. Die Künstler dahinter haben den Video-Dreh übrigens über eine StartNext-Kampagne finanzieren lassen. Bisher gibt es aber nur das oben gepostet „provisorische“ Video. Viel Freude erstmal damit und gute Fahrt im M41.

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