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Schlagwort »Crowdfunding«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Crowdfunding Urbanism

Robocop

Robocopstatue Detroit

Die Bedeutung von Crowdfunding als alternatives Finanzierungsinstrument hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Beleg dafür sind ein steigendes Finanzierungsvolumen, die weltweite Verbreitung von Initiatoren und Investoren und die Entstehung neuer Plattformen. Im Jahr 2013 wurden allein auf der bekanntesten Plattform „kickstarter“ 480 Mio. US Dollar für 19.911 Projekte gesammelt.

Das Spektrum der auf diesem Weg finanzierten Projekte ist äußerst bunt. Die Haupteinsatzfelder waren bisher kreative und soziale Projekte, innovative Unternehmensgründungen, Technologie- und Forschungsvorhaben. Einige Plattformen, vor allem im englischsprachigen Raum, wenden das Konzept des Crowdfundings auf Projekte an, die Bezug zu Stadtentwicklung nehmen.

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Urbane Mobilität →

Dringend gesucht: Velophile Crowdfunder für WE ARE TRAFFIC

Alle Fotos © 2012 Björn Lexius & Till Gläser

Alle Fotos © 2012 Björn Lexius & Till Gläser

WE ARE TRAFFIC , das wunderschön anzuschauende Projekt zur Hamburger (und Berliner) Fahrradkultur braucht  dringend velo- und urbanophile Hilfe bei einer Crowdfunding-Aktion. Das erst im vergangenen Oktober 2012 gestartete Projekt hat in der „Fahrrad-Community“ rasante Verbreitung und Anerkennung gefunden, über 5.000 Fans bei Facebook sind es mittlerweile, beim Fahrrad-Blog-Ranking des Fahrradjournals hat es auf Anhieb für Platz 4 gereicht. Vollkommen zu Recht, die mittlerweile fast 150 Fotostrecken von Hamburger und Berliner Radfahrern sind ein echter Hingucker und bestes Marketing für die so klare wie einfache Botschaft: Nehmt das Fahrrad endlich als Verkehrsmittel ernst, WE ARE TRAFFIC.

Gestartet haben das Projekt die beiden Fotografen Björn Lexius & Till Gläser. Beide haben seit geraumer Zeit den Plan, die besten Fotos in einem hochwertigen Bildband zu

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Kunst & Kultur →

Crowdfunder für die erste Ausgabe Stadtaspekte gesucht

Stadtaspekte ist ein Zusammenschluss junger Stadtliebhaber und Stadtliebhaberinnen. Sind wir bei urbanophil ja auch. Darum mögen wir natürlich auch Stadtaspekte und bewerben hiermit gerne und ungefragt deren aktuelle Crowdfunding-Aktion auf Startnext. Denn Stadtaspekte braucht Geld für die Druckkosten der ersten Ausgabe ihres gleichnamigen Magazins. Dieses handelt „über das außergewöhnlich Alltägliche an dem Ort, der Stadt genannt wird. Ein Ort, von dem wir wissen möchten, was ihn so faszinierend macht.“

Das durchaus ambitionierte Ziel lautet: 5.000 EUR zusammenbekommen. Nach rund zehn Tagen (und noch rund 30 verbleibenden) sieht es aber ganz gut aus: Fast 2.000 EUR sind bereits eingesammelt, auf dem Weg zu den letzten 3.000 findet sich jetzt hoffentlich noch der ein oder andere urbanophil-Leser. Der zahlungskräftige Gönner oder die unfassbar reiche Gönnerin hat dabei die Möglichkeit zwischen verschiedenen Varianten zu wählen: für 7,50 EUR gibt es das Magazin gleich frei Haus, für 10 EUR gibt es eine Namensnennung im Magazin dazu und für 500 EUR kann sich eine Privatperson einen Artikel über seine Heimatstadt in der zweiten Ausgabe des Magazins erkaufen. Die Bezahlung kann unkompliziert – je nach Vorliebe – auf vier verschiedene Arten erfolgen.

Wer sich jetzt fragt, was eigentlich Crowdfunding genau ist, der kann das bei Startnext oder Wikipedia nachlesen, in einem Satz könnte man sagen: Eine gute Idee sucht finanzkräftige Unterstützer im Netz, durch die Masse an Menschen („Crowd“) können auch bereits kleine Beträge eine große Wirkung erzielen. Wird das Finanzierungs-Ziel übrigens nicht erreicht, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück.

Und nun: Hier geht es zur Unterstützung von Stadtaspekte

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Tagungsbericht 3 | Von Open-Data, Schwarmfinanzierung und Stammtischrevolution

Nachmittags ging es dann stärker um technische Aspekte und Stadtplanung. Top-Down als übergreifendes Thema traf die Inhalte der Vorträge nicht wirklich, denn es wurden das Projekt Mogdy, aber auch Open-Data-initiativen und daraus resultierende Maßnahmen von Seiten der Community vorgestellt. Auch die Crowdfunding-Plattform Startnext arbeitet vielfach mit der Crowd und damit stark mit bottom-up-Prozessen.

Thomas Pfeiffer präsentiert den Offenen Haushalt München.

Thomas Pfeiffer zeigte wie anhand des Pilotprojektes Mogdy (für Munich Open Government Day), „wie eine Öffnung der Verwaltung Nutzen für Bürgerinnen und Bürger schaffen kann“ (Mogdy). Das von der Community und der Verwaltung München durchgeführte Projekt war ein wichtiger Schritt in Richtung einer Open-Data-Kultur. Für die Veranstaltung kamen Bürger, Community und Politiker zusammen um Ideen zu entwicklen, zu deren Realisierung ein Programmierwettbewerb ausgelobt wurde. Aus der Diskussion und Abstimmung entwickelten sich unterschiedliche Ideen, wie etwa die Forderung „Geodaten freigeben“ oder die Entwicklung einer Münchner Fixmystreet Plattform sowie anderer mobiler Anliegenmangements. Aus diesen Entwicklungen entstand auch das Projekt Offener Haushalt München, der die Webtechnologie nutzt, um „die komplexen Daten des Haushalts zu erschließen und graphisch aufbereitet für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen“. Als beispielhafte Umsetzung wird damit Transparenz geschaffen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie von städtischer Seite bereitgestellte Daten, durch die Community für eine bessere Information der Bürger genutzt werden können. Open-Data und deren konfliktfreie Nutzung stehen aber erst am Beginn, wie Lizenzierungsfragen etwa bei dem Projekt Open-RIS (RIS= Ratsinformationssystem) verdeutlicht. Dabei stellt sich auch die Frage, wie die der entstehende Rücklauf in den Verwaltungsablauf integriert werden kann und am Ende belastbare Ergebnisse stehen. Es wurde aber klar, dass das Potential von Open-Data erst in Ansätzen für die Verwaltungsmodernisierung genutzt wird.

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