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Schlagwort »Denkmalschutz«
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Denkmalschutz für Berliner Pop-Art-Architektur!

Bierpinsel, U Schlossstraße, U Fehrbelliner Platz auf der Denkmalliste

Turmrestaurant Steglitz ("Bierpinsel"), Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte, 1974.

Turmrestaurant Steglitz („Bierpinsel“), Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte, 1974

Ein wichtiger, ganz bedeutender Schritt: das Landesdenkmalamt Berlin setzte den Bierpinsel mit zugehörigem U-Bahnhof Schlossstraße und den U-Bahnhof Fehrbelliner Platz auf die Denkmalliste. Vielleicht bekommen die Ikonen West-Berlins so eine Chance auf den behutsamen Umgang, den die Initiative Kerberos und ihre zahlreichen Unterstützer*innen fordern. Da wird doch der Bierpinsel gleich ganz rot vor Freude!

Pavillon U Fehrbelliner Platz, Rainer G. Rümmler, 1971

Pavillon U Fehrbelliner Platz, Rainer G. Rümmler, 1971

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Zu Gast auf urbanophil: Die Initiative Kerberos Berlin

Auguste-Viktoria-Strasse_2014

urbanophil berichtete bereits mehrfach über die Sanierungsplanungen der BVG an elf der einzigartigen nachkriegsmodernen U-Bahnhöfe in Berlin. Während das Verkehrsunternehmen den architektonischen und identitätsbestimmenden Wert dieser Bahnhöfe noch immer unterschätzt äußern Fachleute und interessierte Bürger zunehmend den Wunsch, die BVG möge über die geplanten Maßnahmen noch einmal nachdenken und einen sensibleren und sachkundigeren Umgang mit dem Werk Rainer Rümmlers, Bruno Grimmeks, Werner Düttmanns und Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Wittes für die Berliner U-Bahn finden.

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Berlintypisch: Öffentliche Bedürfnisanstalten

Der Ruf öffentlicher WC-Anlagen ist nicht der beste. Sie sind geruchsintensiv, nicht selten herunter gekommen und Treffpunkt für „zwielichtige“ Gestalten. Viele Menschen machen einen großen Bogen um sie und betreten die Örtlichkeit nur im Notfall. Dann verlassen sie sie so schnell wie möglich wieder. Kaum jemand erzählt später davon, sie besucht zu haben. Doch die Schmuddelkinder der Großstadt leisten ungeheure Dienste, sorgen für Hygiene und sind aus dem Stadtbild kaum wegzudenken.

Cafe_Achteck_Berlin_Chamissoplatz

Eine WC-Anlage hat eine spektakuläre Karriere hinter sich, erlangte große Beliebtheit in der Bevölkerung, sie gehören zu den Wahrzeichen der Stadt, in der sie stehen und der Volksmund erfand einen Kosenamen für sie. Die Rede ist vom Berliner Typus der öffentlichen Bedürfnisanstalt, dem „Café Achteck“. Die unverwechselbare achteckige Form und der grüne Anstrich ließen die stählernen Häuschen zum untrennbaren Bestandteil des Berliner Stadtlebens werden.

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The Absent Column – Der Kampf um den Erhalt des Prentice Women’s Hospital

Chicago ist bekanntlich eine der architekturgeschichtlich bedeutsamsten Städte der Welt, zu mindestens, was das 20. Jahrhundert betrifft. Zahllose Architekturikonen sind in Chicago realisiert worden und viele bis heute noch zu bewundern. Leider ist es aber nicht allen Gebäuden so ergangen, so wie dem Prentice Women’s Hospital, das von 1972 bis 1975 nach Plänen von Bertrand Goldberg entstanden ist, der auch für den Komplex »Marina City« verantwortlich zeichnete.
Dieser rund 7-minütige Kurzfilm dokumentiert den Kampf um den Erhalt des Gebäudes und lässt dabei auch den Chef des Krankenhauses zu Wort kommen, der den geplanten Abriss zum Zwecke des Baus eines neuen Gebäudes verteidigt. Am Ende konnte er sich durchsetzen, denn im März 2013 gab die Stadt den Abrissplänen statt, der kurz darauf begann. Es steht zu hoffen, dass die Stadt zukünftig stärker den kunstgeschichtlichen Wert seines architektonischen Erbes erkennt.

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Die verlorene Erinnerung: Der Rückbau der Grenzanlage in Frankfurt (Oder)

von Paula Hentschel

9.2.13: Südgebäude Grenzanlage – Blick Richtung Frankfurt (Oder) (Foto: P. Hentschel)

9.2.13: Südgebäude Grenzanlage – Blick Richtung Frankfurt (Oder) (Foto: P. Hentschel)

Seit September 2012 fressen sich die gelben Abrissbagger auf der Stadtbrücke zwischen Frankfurt (Oder) und der polnischen Stadt Slubice durch einen Berg aus Glas, Stahl und Beton. Dort wird derzeit die innerstädtische Grenzanlage abgerissen. Schon bald wird damit ein wichtiges bauliches Zeugnis der europäischen Geschichte verschwunden sein und somit nicht mehr an die Zeit erinnern, in der eine EU-Außengrenze zwischen Deutschland und Polen verlief. Warum wird dieser geschichtsträchtige Ort abgerissen? Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Und was bedeutet der Abriss der europäischen Grenzanlage für die lokale Identität?

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