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Schlagwort »Design«
Grüne Stadt →

Urbane Gärten zum Mitnehmen

Urbanes Gärtnern ist in aller Munde. An vielen Ecken vieler Städte werden auf Brachen Gemüsebeete angelegt und Saatbomben lassen auch an den Orten noch Pflanzen sprießen, die normalerweise nicht zugänglich sind.
Doch was tun, wenn das Wetter schlecht ist, alle Brachen schon besetzt sind oder man aus irgendeinem unglücklichen Zustand sich auf dem Dorf befinden? Die urbanen Gärten einfach mitnehmen! Another Studio vertreibt dazu Miniatur-Urbane-Gärten in Steichholzschachteln. Man kann aus verschiedenen Gebäudetypen wählen, so dass man sich eine kleine, grüne Stadt zusammenstellen kann. Anbauen kann man zwar leider nur Kresse, aber hübsch ist es auf jeden Fall.

Urbane Mobilität →

Stellplätze in der Stadt: 1 Auto = 6 Fahrräder

Fahrradständer von Adrien Rovero Studio

Der MIV hat mit ca. 100 Quadratmetern pro beförderter Person mit Abstand den höchsten Flächenverbrauch aller städtischen Verkehrsmittel (Tram = 3qm!). Dass die Nutzung des Umweltverbundes daher nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch im Sinne eines qualitativ hochwertigen öffentlichen Raums sinnvoll ist, sollte daher evident sein. Doch leider werden in unseren Städten Straßen immer noch anhand von Stellplatzkapazitäten bemessen. Es gibt kaum ein größeres Sakrileg als die Anzahl der Parkplätze zu reduzieren, um beispielsweise breitere Gehwege oder Stadtplätze anzulegen. Einzelhändler wittern ihren Untergang, Anwohner müssen womöglich etwas weiter zu ihrem Auto laufen – kurzum, kaum ein Lokalpolitiker wagt sich an dieses Thema, denn es ist unpopulär.
Um diesen Missstand zu demonstrieren hat das Adrien Rovero Studio einen Fahrradständer mit der Silhouette eines Pkw entwickelt. Der Fahrradständer hat auch die Ausmaße eines Autos, kann allerdings bis zu sechs Fahrrädern Platz bieten (und wahrscheinlich im Praxisbetrieb noch deutlich mehr). Im Straßenraum aufgestellt verdeutlicht es sehr schön, wie autofixiert die Verkehrsplanung in vielen Städten immer noch ist.

Ein ähnliches Projekt gibt es auch in Kopenhagen, dort allerdings als dreidimensionaler Fahrradschuppen, in dem die Räder auch wettergeschützt abgestellt werden können.

Die Frage nach der gerechten Verteilung des öffentlichen Raums unter den verschiedenen Nutzern wird übrigens nächste Woche auf dem Stadtforum Berlin diskutiert. Unter dem Motto „Füße Fahrrad Auto – Wer bekommt wie viel vom Straßenraum?“ wird u. a. Prof. Jan Gehl aus Kopenhagen dieser Frage nachgehen.

Kunst & Kultur →

Die erste interaktive Sitzbank der Welt

Die dänischen Architekten MAPT haben eine Sitzbank entwickelt, die komplett interaktiv bespielt werden kann. Sie sieht aus wie alle Bänke im öffentlichen Raum Kopenhagens, doch ähnlich wie Medienfassaden kann auf die Oberfläche der Bank digitaler Content projiziert werden. Dazu hat sich MAPT drei Spiele für jung und alt ausgedacht: Ein Malspiel ermöglicht es, die Bank nach dem eigenen Geschmack zu bemalen. Beim zweiten Spiel leuchtet ein Barcode auf der Oberfläche auf, je nachdem, wie schnell man an der Bank vorbeigerannt ist. Und das dritte Spiel ist eher etwas für die ältere Generation: Wenn man ganz ruhig auf der Bank sitzt, kommen einem Lichtpartikel immer näher, die, wenn man sie berührt, hell aufleuchten.

Die Bank steht seit kurzem im öffentlichen Raum Kopenhagens.

Kunst & Kultur →

Der Schlafsackmantel für Obdachlose

Elements S(urvival) Coat (Klick für größere Version)

In Detroit gibt es über 18.000 Obdachlose. Die Winter an den Großen Seen sind besonders hart und kalt. Daher ist – so wie auch in vielen anderen Städten der Welt – die Winterzeit besonders gefährlich für Obdachlose. Das humanitäre Projekt „The Enpowerment Plan“ hat nun einen Mantel für Obdachlose entworfen, der sich in einen lebensrettenden Schlafsack verwandelt lässt. Das Design des Elements S[urvival] Coat stammt von Veronika Scott, die für die Entwicklung eines Prototypen über $2.000 ihres eigenen Geldes aufbrachte. Er besteht aus Tyvek, einem besonders wärmendem Material.

via Ecouterre

Städtebau & Architektur →

Dan Phillips: Häuser, die zu 80 % aus recyceltem Material bestehen

Ein weiteres schönes, inspirierendes TED-Video, in dem Dan Phillips Häuser vorstellt, die er aus recyceltem oder extrem günstig erworbenen Materialen erbaut hat.
Wunderbare Low-Tech-Architektur und ein äußerst unterhaltsamer Vortrag. Viel Spaß!

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