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Schlagwort »Design«
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Alte Buchstaben an neuem Ort

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar  schon vermisst hat.

Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.

Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro

Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle „Berlin Carré“, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz

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Erst zahlen, dann sitzen

Als ein Teilnehmer des interface design – Studiengangs der FH in Potsdam hat der Berliner Künstler Fabian Brunsing eine innovative Idee für klamme Kommunalhaushalte entwickelt: the private bench. Wer auf dieser Bank sitzen möchte, muss zunächst ein paar Cent zahlen um zahlreiche Metallspitzen zurückfahren zu lassen, die den Sitzkomfort andernfalls erheblich beeinträchtigen würden. Nach einigen Minuten des Verweilens wird der Sitzende gewarnt, dass in Kürze das Nagelbrett erneut emportfährt.

Wird bestimmt ein Verkaufsschlager im Sortiment eines jeden gut ausgestatteten Fachmarktes für Stadtmöbiliar. Weitere Videos aus dem interface-design-Projekt finden sich hier.

Via: The Pop-Up-City

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A Tribute to the Frankfurt Kitchen

Frankfurter Küche

Der österreichische Musiker Robert Rotifer hat ein Lied über die Frankfurter Küche geschrieben, die von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in den 1920er Jahren entwickelt worden ist und die durch ein Höchstmaß an Wegeoptimierung und Rationalisierung des Arbeitsplatzes Hausfrau (sic!) gekennzeichnet war.

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Podiumsdiskussion: Hotel – Raum für Experimente

„Kaum etwas hat sich in letzter Zeit so gewandelt wie die Tourismus-Architektur: Es gibt nicht nur immer mehr Hotels, sie werden auch immer differenzierter. Konnte man sich früher anhand des Sternchen-Schemas noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, wie das Zimmer der gewählten Kategorie wohl ausgestattet sein würde, gibt es heute unzählige Features, zwischen denen der Gast wählen kann: Designhotel, Low-Budget-Kette oder Luxussegment – das sind die Oberbegriffe einer sich weit verzweigenden Branche, die vom vielreisenden Business-Gast bis zum braven Urlauber ein breites Spektrum persönlicher Vorlieben bedient.
In der Dialogreihe „Trends, Thesen, Typologien“, die Grohe gemeinsam mit BauNetz im Jahr 2010 ausrichtet, geht es in der ersten Veranstaltung „Hotel – Raum für Experimente“ in Berlin genau um die Fragen, die Architekten, Betreiber und Nutzer dazu beschäftigt: Wie flexibel muss ein Gebäude sein? Welche Rolle spielt die Architektur?
Auf dem Podium diskutieren dazu die Architekten Holger Kehne (Plasmastudio), Benedict Tonon, Tobias Wallisser (LAVA) und Thomas Albrecht (Hilmer & Sattler und Albrecht), außerdem zwei ausgewiesene Vertreter des Hotelfachs. Die Moderation hat der Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.“

Termin: 4. März 2010, 19 Uhr. Ab 21 Uhr: Imbiss
Ort: Lounge des Hotels „Casa Camper“, Weinmeisterstraße 1, Berlin-Mitte

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Rettet die Schriftarten

rettet die zierfische

Leuchtschriften prägen das Stadtbild auf verschiedenste Art. Gerade Jahrzehnte alte Schriftzüge tragen zur Atmosphäre von Straßenzügen und Orten bei und werden zu Widererkennungspunkten. Oft verschwinden solche Relikte sang- und klanglos, wenn das zugehörige Geschäft geschlossen oder umgebaut wird. Seit 2005 gibt es allerdings eine Berliner Initiative, die sich sie Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht hat: Das Buchstabenmuseum.

Gesammelt werden in erster Linie Leuchtreklame-Schriftzüge von Geschäften und Institutionen. Wert wird dabei auf handwerklich hochwertige Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum gelegt.

Im Schaudepot des Museums am Spittelmarkt lehnt das KaDeWe am roten Sparkassen S. Große gelbe Lettern des Ebbinghauses liegen auf dem Boden, vermischt mit den Buchstaben des Hauses des Rundfunks der DDR. Im Nebenraum treffen sich die Zille-Stuben mit dem Emblem der Markthalle am Alexanderplatz und blicken auf ein altes blaues U-Bahn U.

Momentan bittet die Initiative um Mithilfe: Das Buchstabenmuseum möchte die oben abgebildeten bekannten leuchtenden Zierfische und den Schriftzug des gleichnamigen und Geschäfts am Frankfurter Tor erwerben, um sie dauerhaft für das Museum sichern zu können. Mehr Infos zur Spendenaktion und den Öffnungszeiten des Schaudepots unter buchstabenmuseum.de

Hinweise zu erhaltenswerten und gefährdeten Schriftzügen können dort auch gegeben werden, um sie für die Sammlung des Museums zu retten.

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