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Schlagwort »Doppeltes Berlin«
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Heute Abend: Das urbanoQUIZ in der fünften Ausgabe

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Heute Abend ist es soweit: Das urbanoQUIZ geht zum fünften Mal an den Start. Mit ein bisschen Stolz blicken wir auf dieses Kleinod in der urbanophilen Veranstaltungsfamilie. Wir laden euch herzlich ein, die fünfte Ausgabe gemeinsam mit den Urbanophilen zu feiern und vor allem zu durchraten.

Passend zum Jubiläum des Quiz haben wir uns in dieser Ausgabe das Thema Mauern – doppeltes Berlin – halbe Sachen ausgesucht und  erkunden die Zeit während und vor der Teilung der Stadt aus der gewohnt urbanophilen Perspektive: Ein bisschen Architektur, ein bisschen Stadtgeschichte, ein bisschen Stadtentwicklung. Das urbanoQUIZ eben.

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Gleichzeitig nehmen wir das Quiz zum Anlass, das Buch „Stadtentwicklung im doppelten Berlin – Zeitgenossenschaft und Erinnerungsorte“ anzupreisen, an dem u.a. auch einige Urbanophile mitgewirkt haben. Das Buch knüpft an die von urbanophil, der Stiftung Berliner Mauer und dem Institut für Stadt- und Regionalplanung durchgeführten gleichnamigen Veranstaltungsreihen an und dokumentiert die Beiträge der Abende.

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Urban Transcripts Berlin // Open Call 2014

Nach Ausstellungen und Events in Athen, Rom und London, gastiert Urban Transcripts 2014 in Berlin. Das diesjährige Programm soll mittels verschiedener Projekte, quer durch unterschiedliche Disziplinen und Medien, eine interdisziplinäre Erzählung über die zeitgenössische Stadt Berlin entwickeln, die im Herbst diesen Jahres in einer Ausstellung mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe präsentiert und in einer nachfolgenden Publikation veröffentlicht wird.

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OPEN CALL

Urban Transcripts hat diese Woche einen offenen Call herausgegeben und lädt gemeinsam mit Partnern und Unterstützern ein, Berlin zu erforschen, (neu) zu entdecken und gemeinsam unter dem Stichwort – berlin unlimited – eine Geschichte dieser unbegrenzten Stadt zu entwerfen. Denn als grenzenlose Hauptstadt hat Berlin den Ruf einer Stadt in der alles möglich ist, deren Narben und Leerräume zu einem Spielfeld der Kreativität und des Experimentierens werden: von Kunst bis hin zu Politik, von Architektur bis hin zu Philosophie.

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Donnerstag: Die Verdopplung der Berliner Kulturinstitutionen zu Zeiten von Teilung und Mauer

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin

Im Rückblick: Museumslandschaft im geteilten Berlin. Foto: V. Pfeiffer-Kloss

Am kommenden Donnerstag findet in der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße die Auftaktveranstaltung zum 2. Teil der Reihe Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin statt. Thema ist die Museumslandschaft Berlins zu den Zeiten der Teilung: Wie wurden die Bestände aufgeteilt? Welche Pläne gab es in Ost und West für die Weiterentwicklung der Sammlungen? Wurden neue Museumsbauten geplant und ausgeführt? Wie war das wissenschaftliche und kuratorische Arbeiten mit geteilten Beständen, die sich in zwei getrennten Stadthälften befanden? Gab es einen mauerüberschreitenden fachlichen Austausch zwischen den Institutionen und ihren Mitarbeitern?

Antworten auf diese Fragen und weitere interessante und überraschende Einblicke in die Museumsarbeit im geteilten Berlin geben die Zeitzeugen Wolf-Dieter Heilmeyer und Günter Schade. Der Archäologie Prof. Dr. Heilmeyer war von 1978-1991 Direktor des Antikenmuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (West), von 1992 bis zu seiner Emeritierung 2003 Direktor der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Prof. Dr. Günter Schade (Kunsthistoriker) war von 1962 bis 1983 Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost) und von 1992 bis zu seiner Pensionierung 1998 stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz.

Einen kommentierenden Blick auf die aktuelle Berliner Museumslandschaft mit Fragen an die zukünftige Entwicklung gibt Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Es moderiert die Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper. Die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ ist eine Kooperation der Stiftung Berliner Mauer mit der Technischen Universität Berlin und mit urbanophil e.V.

Beiträge: Wolf-Dieter Heilmeyer (Archäologe)
Günter Schade (Kunsthistoriker)
Kommentar: Verena Pfeiffer-Kloss (urbanophil)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Ort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, S Nordbahnhof
Beginn: 19 Uhr
Der Einritt ist frei.

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Spannende Winterabende: Teil II der Reihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“

Flyer der Vortragsreihe "Teilung und Mauer"

Am 29. November 2012 beginnt die Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. (Foto: Flyer der Vortragsreihe)

Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Innerhalb der herrschenden Strukturen entstandene Handlungsspielräume wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel – aber oft auch höchst unterschiedlich – setzten sich international wirkende Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen.

In diesem Winter setzt die Stiftung Berliner Mauer gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und urbanophil die 2011 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“ (zum ersten Teil der Reihe 2011) fort. Wie im letzten Jahr werden unterschiedliche Aspekte des doppelten Berlin herausgegriffen und es berichten jeweils ein in der geteilten Stadt aktiver Akteur aus Ost- und West-Berlin über das Thema. Im Anschluss erfolgen ein Kommentar aus heutiger Sicht und ein gemeinsames Gespräch mit dem Publikum.

2011 erinnerten manche Protagonisten bei diesen Vorträgen und den regen Diskussionen Geschichten und Details, die sie selbst bereits lange vergessen geglaubt hatten und die dem Publikum ganz neue Einblicke in die Stadtentwicklung zur Zeit der Teilung schenkten. An diese kostbaren und faszinierenden Gespräche knüpft die Reihe 2012 mit neuen Themenabenden und neuen Zeitzeugen an:

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Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin

Der Neptunbrunnen (Reinhold Begas, 1891) vor dem Roten Rathaus und der "Wasserklops" (Weltkugelbrunnen, Joachim Schmettau, 1983) vor dem Europa Center. Fotos: Verena Pfeiffer-Kloss

Der Neptunbrunnen (Reinhold Begas, 1891) vor dem Roten Rathaus und der „Wasserklops“ (Weltkugelbrunnen, Joachim Schmettau, 1983) vor dem Europa Center. Fotos: Verena Pfeiffer-Kloss

Hansaviertel und Karl-Marx-Allee, Axel-Springer-Haus und Leipziger Straße, Haus der Kulturen der Welt und bcc, Zentrum West und Zentrum Ost, Gärten der Welt und BUGA Britz …

In der architektonischen Doppelung Berlins wird die Entwicklung von einer geteilten, über eine gedoppelte, hin zu einer vereinigten Stadt plastisch erfahrbar. Seit der Wiedervereinigung wurde die Dopplung des kulturellen Erbes, das sich in seinen Bauten und architektonischen Manifestationen materialisiert aber zunehmend unsichtbar.

Die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin widmet sich nun diesem Thema. Sie möchte für diese Berliner Besonderheit sensibilisieren, die Sichtbarkeit des Doppelten Berlin erhalten und einen Antrag zur Aufnahme in die Nominierungsliste des UNESCO Weltkulturerbes vorbereiten.

In einer interdisziplinären Architektur-Geschichtswerkstatt und diversen Veranstaltungen soll die Kampagne zur Nominierung während der für September 2012 geplanten Ausstellung Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie im Haus der Kulturen der Welt gestartet werden. Die Vorstellung der Initiative beginnt am 1. September mit der Eröffnung der Ausstellung, dem Kongress Weltkulturerbe Doppeltes Berlin und der Einweihung des temporären Initiative-Büros, welches im September 2012 ebenfalls im Haus der Kulturen der Welt eingerichtet sein wird. Über eine Website können sich Interessierte an der Initiative beteiligen und ihre Vorschläge und Anregungen zur Unterschutzstellung des doppelten Berlin einbringen.

Die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin geht zurück auf das Netzwerk Akademie c/o mit den Architekten, Stadtplanern und Kulturtheoretikern Arno Brandlhuber, Tobias Hönig und Christian Posthofen. Die Akademie c/o setzt sich seit mehreren Jahren mit der architektonischen Gegenwart und der baulichen Zukunft Berlins auseinander. Urbanophil wird über Neuigkeiten der Initiative berichten.

Mit dem Thema der Stadtentwicklung im Doppelten Berlin hat sich auch urbanophil bereits beschäftigt. Die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Institut für Soziologie und dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und mit der Unterstützung von urbanophil hat sich dem Thema in der Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Städtebauliche Entwicklung im doppelten Berlin“ im Winter 2011/12 gewidmet (urbanophil berichtete).

 

 

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