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Schlagwort »Ernst-Reuter-Platz«
Städtebau & Architektur →

Architekturwoche im OrangeLab

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Ort der Architekturwoche: das OrangeLab (Quelle: Orangelab)

Die besondere städtebauliche Gestalt des Ernst-Reuter-Platzes scheint in letzter Zeit stärker eine Wertschätzung zu erfahren. Menschen sitzen und entspannen, Veranstaltungen und urban Games finden dort statt und die Architekturmoderne wird neuerdings wertgeschätzt.

Nun findet im ehemaligen Serverraum des IBM-Gebäudes, dem Orangelab, eine Veranstaltungsreihe statt. Unter dem Titel „Die Stadt als Bühne und Kulisse“ gibt es Vorträge und Diskussionen zur „Architektur als einer immer präsenten Kunst im Alltag unserer Gesellschaft“. von Montag (10.09.) bis Sonntag (16.09)geht um die „digitale Stadt“, die „Geschichte und Gestalt des Ernst-Reuter-Platzes“ aber auch um Themen wie „Raum und Bewegung“.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Perspektiven für den Ernst-Reuter-Platz

Der Ernst-Reuter-Platz mit Festivalbeleuchtung

Im Rahmen der ersten Standortkonferenz Ernst-Reuter-Platz, die durch das Regionalmanagement CITY WEST in Kooperation mit dem Campus Charlottenburg am 30.11.2011 an der TU Berlin veranstaltet wird, sollen die Potentiale des Ernst-Reuter-Platzes als Vermächtnis der Nachkriegsmoderne, als Standort von Forschung, Wissenschaft und Bildung angesprochen und durch Projekte befördert werden. Die Konferenz wird als Auftakt gesehen, den Prozess einer Veränderung zu beginnen, ein Entwicklungsimpuls soll 2012 z.B. durch ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren gegeben werden.

Es kommt darauf an, für den Ernst-Reuter-Platz ein übergeordnetes Standortkonzept zu entwickeln und die gemeinsamen Interessen mit Hilfe einer abgestimmten Gesamtstrategie zu realisieren. (City West)

Dabei steht auch immer wieder die Denkmalwürdigkeit dieses gelungenen Gesamtensembles aus der Nachkriegszeit zur Diksussion. Ein Kommentar zum Artikel „Der Ernst-Reuter-Platz soll wieder glänzen“ aus der Reihe „Platz da“ im Tagesspiegel lautet: „Für mich ist das kein Platz, sondern einfach nur ein Kreisverkehr.“ Und vielleicht wäre das für den Platz das Beste: ihm nicht die Bürde aufzuzwingen, ein heimeliger Stadtplatz zu werden, dessen Zweck er wohl nie erfüllen kann. Sondern ihn mit Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr als Verkehrsknoten und Verteiler zu belassen, ganz im „Funktionssinne“ des Leitbilds der autogerechten Stadt, lediglich an die heutige Mobilitäts-Bedürfnisse angepasst.

Foto von Michael via flickr

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