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Schlagwort »Europa«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Einladung zum KRACH machen in Chemnitz

 

Glocke II

 

Krach ist immer. Krach ist laut, Krach ist leise. Krach nervt. Krach beruhigt und Krach belebt. Das Grundrauschen in unserem Alltag: Schließlich gibt es keine Mute-Taste für das Leben. Wo Krach ist, ist Kreation, ist Aktivität, ist Kultur, treffen Menschen aufeinander.

Hohe Mieten, fehlender Räume, große Konkurrenz. So geht es vielen Kreativen in den großen Städten des Landes. Aber auch andere Städte haben einiges zu bieten, wenn es um die Ansiedlung und Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft geht. Ein spannendes Beispiel, wie es jenseits der Hotspots gehen kann, wird gerade in Chemnitz umgesetzt. Einer Stadt mit Kopf und Underdog-Status auf dem Weg zur europäischen Kulturhauptstadt, eine der letzten Großstädte, in denen es noch ernsthaft viel Platz für anderes Leben und Arbeiten gibt… urbanophil sprach mit dem Team von KRACH aus Chemnitz und hat sich das Anliegen erklären lassen.

Wofür steht KRACH?

Als erstes ist es eine Abkürzung für „Kreativraum Chemnitz“ – verbunden mit einer Aufforderung: Wir wollen Aktive, die KRACH machen, die aufrütteln und Dinge anstoßen,  Dinge bewegen. Denn Krach wird wahrgenommen. Immer! Er ist nie egal und verschwindet nie in der Beliebigkeit. Der passende Name also für den Förderpreis für die Kultur- und Kreativwirtschaft, den Chemnitz ausschreibt.

Das KRACH Logo

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Die verlorene Erinnerung: Der Rückbau der Grenzanlage in Frankfurt (Oder)

von Paula Hentschel

9.2.13: Südgebäude Grenzanlage – Blick Richtung Frankfurt (Oder) (Foto: P. Hentschel)

9.2.13: Südgebäude Grenzanlage – Blick Richtung Frankfurt (Oder) (Foto: P. Hentschel)

Seit September 2012 fressen sich die gelben Abrissbagger auf der Stadtbrücke zwischen Frankfurt (Oder) und der polnischen Stadt Slubice durch einen Berg aus Glas, Stahl und Beton. Dort wird derzeit die innerstädtische Grenzanlage abgerissen. Schon bald wird damit ein wichtiges bauliches Zeugnis der europäischen Geschichte verschwunden sein und somit nicht mehr an die Zeit erinnern, in der eine EU-Außengrenze zwischen Deutschland und Polen verlief. Warum wird dieser geschichtsträchtige Ort abgerissen? Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Und was bedeutet der Abriss der europäischen Grenzanlage für die lokale Identität?

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Underconstructios | Call for projects

Unsere Kollegen von Wonderland, EFAP und Cité de l’Architecture et du Patrimoine, haben sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank für europäische Projekte, die außerhalb der klassischen Architekturpraxis liegen, zu erstellen. Das ambitionierte Projekt beginnt mit einem Projektaufruf an alle Stadtplaner und Architekten, Projekte einzureichen, die dann in dieser Datenbank gespeichtert werden.

When facing ecological, economic and social stakes, Europe urgently needs to imagine new ways to be creative and sustainable. Meanwhile, a multitude of citizen-based micro-initiatives are emerging and constitute a laboratory for the future European city; these initiatives ought to be known and shared.

Underconstructions is a unique opportunity to promote innovation in the fields of architecture and urban planning within Europe.

Wer also Teil dieser euopaweiten Aktion sein möchte, und sich für „better spaces in Europe!“ einsetzen möchte, der nehme an dem Aufruf teil. Die Deadline ist der 25.11.2011 und Informationen finden sich auf der Webseite www.underconstructions.eu.

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Artikel von urbanophil in verschiedenen Sprachen

Das europäische Blogportal wikio hat den europäischen Blogspiegel E-Blogs entwickelt, welche die europäische Blogosphäre erkunden möchte, um das aktuelle Geschehen aus verschiedenen Ländern zu zeigen. So steht in der Projektbeschreibung:

Wir wollen die Inhalte der Blogosphäre über Grenzen und Sprachbarrieren hinaus verbreiten – ihnen eine europäische Dimension geben. […] Das Projekt versteht sich als ein Laboratorium, das die europäische Zivilgesellschaft widerspiegeln soll.

Dabei werden Artikel relevanter Blogs in Europa in mehrere Sprachen übersetzt, so dass diese auch in anderen Ländern gelesen werden und die europäische Blogosphäre stärker zusammenwächst. urbanophil unterstützt dieses Vorhaben und freut sich, dass nun der erste Artikel von uns nun auf italienisch veröffentlicht wurde. Die englische und französische Übersetzung werden in den nächsten Tagen folgen. In Zukunft werden in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Beiträge vom Übersetzer-Team veröffentlicht.

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