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Schlagwort »Fahrrad«
Kunst & Kultur →

Die fahrende Bicycle Library in London

Foto: Bicycle Library

Ein Fahrradkauf steht an. Doch was für ein Rad soll es sein? Eine Rennmaschine mit Dackelschneidern, ein gemütlicher Cruiser oder ein hippes Fixie-Bike mit abgesägter Lenkerstange? Wäre es da nicht praktisch, wenn man verschiedene Radtypen erst einmal Probefahren könnte? Sicher, ein ordentlicher Fahrradladen wird einem das schon ermöglichen, doch i.d.R nur für einen Moment und auch direkt mit Kaufverhandlungen verbunden. Ein entspannter Test unter Realbedingungen ist so kaum möglich.
Das haben sich auch ein paar Londoner gedacht und kurzerhand die »Bicycle Library« ins Leben gerufen. Ein umgebauter Doppeldecker-Stadtbus dient als mobiler „Bücherei“ für Fahrräder. Man kann aus sieben Radtypen auswählen und diese gegen einen Pfand ausleihen. Das Motto:

Take a bicycle out as you would a book.

Zur Auswahl stehen u.a. ein Faltrad, ein Single-Speed, ein Cargo oder ein Elektrofahrrad.
Neben der Ausleihe von Fahrräder gibt es im Oberdeck des Busses zudem eine echte Radbücherei, also Lektüre rund ums Thema Rad, einen Bereich mit Accessoires und Fahrradkleidung und in regelmäßigen Abständen gibt es Filmabende. Und es gibt die B.AMBULANCE, eine mobile Radreparaturstation ist also auch on-board.
Der Bus hat GPS-Tracking, so dass man immer per Google Maps sehen kann, wo er sich gerade in London befindet.

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Videoportrait Detroit Bike City

Vor einer Woche hat urbanophil im Rahmen des Sommerfestes des Verkehrswesenseminars den schönen Freiluftfilmabend urbanoFILMS#17 veranstaltet. Dabei wurde der Film „Beauty an the Bike“ gezeigt, bei dem das Fahrradnutzungsverhalten von Mädchen in England und Deutschland portraitiert wurde.
Weder Europa, noch exklusiv weiblich, aber dennoch ein interessantes, gut gemachtes Portrait von der Fahrradkultur in der Autostadt schlechthin Detroit hat nun Alex Gallegos veröffentlicht. Viel Spaß!

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Große Abschlusskonferenz zu Fahrradverleihsystemen

Die "Boris Bikes" in London (Foto: Tim Birkholz)

Die "Boris Bikes" in London (Foto: Tim Birkholz)

Fahrradverleihsysteme, Bike-Sharing, Mietradsysteme, StadtRAD, Bicing, Boris Bikes oder wie auch immer sie heißen oder genannt werden: Öffentliche Leihräder sind in aller Munde. In Paris wurde im März 2011 Fahrt Nummer 100.000.000 mit einem Vélib´ registriert, in Hamburg bricht StadtRAD Hamburg alle nationalen Rekorde und in Berlin hat die Umstellung des Call a Bike-Systems von einem flexiblen auf ein stationsbasiertes System viele Diskussionen ausgelöst.

Die „Velorution“ in Paris im Jahr 2007 war einer der Gründe für die Konzeption des Forschungsprojektes OBIS. In den vergangenen drei Jahren haben 15 Partner in dem Projekt mehr als 50 Fahrradverleihsysteme in zehn verschiedenen Ländern Europas untersucht. Das Projekt ist das bislang umfangreichste Forschungsvorhaben zu dem Thema. Am kommenden Dienstag, den 21. Juni findet die Abschlusskonferenz des Projektes in Prag statt, zeitgleich wird ein umfangreiches Handbuch veröffentlicht (zunächst nur in englischer Sprache, später auch auf Deutsch).

Wer Interesse hat und relativ spontan auch Zeit, der kann sich die Ergebnisse des Forschungsprojektes live vor Ort und in Farbe anschauen, es sind noch ein paar Restplätze verfügbar. Alle Informationen zum Konferenzprogramm, der Anmeldung und der Möglichkeit, ein kostenloses Bier zu ergattern, finden sich auf der Website des Projektes. Bei Fragen kann man sich aber auch gerne an den Autor dieses Textes wenden, der ebenfalls auf der Konferenz anwesend sein wird.

 

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Immer schön in der Spur bleiben…

via: copenhagenize.com

Ein super Film mit großartigem Humor und viel Kritik. Welcher Radfahrer kennt es nicht: Autofahrer, die Radwege oder Angebotsstreifen als Parkplatz oder Haltestreifen missinterpretieren, Baustellen, die sich plötzlich ohne Umleitung mitten auf der Radspur auftun. Man muss gelegentlich ausweichen, aber als Radfahrer findet man in der Regel seinen Weg – in der Stadt fast immer schneller als im Auto, weil nervenaufreibendes Parkplatz suchen oder im Stau stehen vollständig entfällt. Auch der Protagonist dieses Films hat sich mit dem Rad seinen Weg durch den New Yorker Großstadtdschungel gesucht. Weil er dabei nicht immer den Radweg benutzt hat, bekam er von einem Polizisten eine Buße von 50 Dollar verhängt. Danach hält sich der Radfahrer an die Regeln und das hat Folgen. Dieses Filmchen könnte ein Klassiker werden.

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Rezension | Hipster City Cycle (App)

Foto: Strellson/Bianchi

Videospiele spiegeln auch immer den aktuellen Lifestyle wider. Sie eröffnen Möglichkeiten, die man in der Realität nicht hat. Man verkörpert einen Superhelden, baut Städte und Welten, oder rast mit einem südhaft teueren Sportwagen mit halsbrecherischem Tempo durch die Gegend. Doch das Auto hat zunehmend als Statussymbol unter jungen Menschen ausgedient. Der Spiegel titelte „Mein Haus, mein Boot, mein Fixie-Bike„. Ein namenhafter Herrenausstatter hat sich vor Kurzem mit Bianchi zusammengetan, um eine Kollektion von Mode für „young professionals“ anzubieten, die mit ihrem Minimalisten-Rennrad zum Job als Unternehmensberater sausen. Und die Seite Copenhagen Cycle Chic sammelt die Fotos dieser neuen Generation von Radfahrern.
Da ist es nur konsequent, dass es nun auch das passende Videospiel gibt: »Hipster City Cycle« heißt es, erscheint am heutigen 19. Mai 2011 für iOS (iPhone/iPod Touch) und wird daher an dieser Stelle rezensiert.

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