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Schlagwort »Fahrrad«
Urbane Mobilität →

fahrstil verlost fahrstil für Fahrstil

Vor kurzem haben wir bei urbanophil das neue Radmagazin fahrstil vorgestellt und ein Heft der dritten Ausgabe verlost. Für alle, die bei der Verlosung leer ausgegangen sind (und auch für diejenigen, die gar nicht mitgemacht haben), gibt es nun die zweite Chance ein Heft der dritten Ausgabe zu gewinnen. Die fahrstil-Redaktion hat auf ihrem Blog eine Gewinnaktion gestartet, die noch bis zum Ostersonntag, den 24.4. läuft. Bedingung zur Teilnahme ist die Einsendung eines Fotos, „das euren Fahrstil am eindrucksvollsten einfängt. Dokumentiert, was euer Radfahren einzigartig macht oder wo ihr zu stilistischen Hochleistungen ansetzt.“ Zumindest derzeit sind die Chancen auf einen Gewinn noch ziemlich hoch, denn in dem zum Gewinnspiel gehörigen flickr-Ordner sind bislang erst vier Fotos hochgeladen. Für Rahmenbau-Groupies enthalten die zur Verlosung stehenden Ausgaben übrigens noch ein besonderes Schmankerl: Die Magazine wurden vom Team von Dario Pecoretti, einem der „bekanntesten Rahmenbauer Europas“ (fahrstil), handsigniert.

Urbane Mobilität →

Umsonst auf die VELOBerlin

Da inzwischen halb Berlin plakatiert ist, dürften es die meisten Interessierten vor Ort bereits mitbekommen haben: Am 26. + 27. März findet in Berlin die VELO Berlin statt, eine neue Messe rund um das Thema Fahrrad und urbane Mobilität der Zukunft. Derzeit läuft über die Facebook-Seite der VELOBerlin die Verlosung von Freikarten für die Messe: Wer die 9 EUR Eintritt (7 EUR ermäßigt, z.B. mit Gutschein) sparen möchte, fotografiert sich vor einem der zahlreichen VELOBerlin-Plakate und postet dieses auf der Facebook-Seite der Messe. Nur eine Woche später findet in Frankfurt die VELOFrankfurt statt.

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Urbane Mobilität →

Stellplätze in der Stadt: 1 Auto = 6 Fahrräder

Fahrradständer von Adrien Rovero Studio

Der MIV hat mit ca. 100 Quadratmetern pro beförderter Person mit Abstand den höchsten Flächenverbrauch aller städtischen Verkehrsmittel (Tram = 3qm!). Dass die Nutzung des Umweltverbundes daher nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch im Sinne eines qualitativ hochwertigen öffentlichen Raums sinnvoll ist, sollte daher evident sein. Doch leider werden in unseren Städten Straßen immer noch anhand von Stellplatzkapazitäten bemessen. Es gibt kaum ein größeres Sakrileg als die Anzahl der Parkplätze zu reduzieren, um beispielsweise breitere Gehwege oder Stadtplätze anzulegen. Einzelhändler wittern ihren Untergang, Anwohner müssen womöglich etwas weiter zu ihrem Auto laufen – kurzum, kaum ein Lokalpolitiker wagt sich an dieses Thema, denn es ist unpopulär.
Um diesen Missstand zu demonstrieren hat das Adrien Rovero Studio einen Fahrradständer mit der Silhouette eines Pkw entwickelt. Der Fahrradständer hat auch die Ausmaße eines Autos, kann allerdings bis zu sechs Fahrrädern Platz bieten (und wahrscheinlich im Praxisbetrieb noch deutlich mehr). Im Straßenraum aufgestellt verdeutlicht es sehr schön, wie autofixiert die Verkehrsplanung in vielen Städten immer noch ist.

Ein ähnliches Projekt gibt es auch in Kopenhagen, dort allerdings als dreidimensionaler Fahrradschuppen, in dem die Räder auch wettergeschützt abgestellt werden können.

Die Frage nach der gerechten Verteilung des öffentlichen Raums unter den verschiedenen Nutzern wird übrigens nächste Woche auf dem Stadtforum Berlin diskutiert. Unter dem Motto „Füße Fahrrad Auto – Wer bekommt wie viel vom Straßenraum?“ wird u. a. Prof. Jan Gehl aus Kopenhagen dieser Frage nachgehen.

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Der Taxi-Tunnel (oder das Tunnel-Taxi)

"Bike Tunnel Taxi" von Steven M. Johnson

New York sucht gerade in einem höchst partizipativen Verfahren das Taxi der Zukunft. Dass da heutzutage Elektroautos nicht fehlen dürfen ist natürlich selbstredend. Aber ansonsten sehen die Kandidaten recht gewöhnlich aus: Rechteck aus Metall, vier Räder, fünf Türen. Dass man diesen Prozess doch nutzen könnte, um sich völlig neue Fahrzeugformen auszudenken, zeigt der Karikaturist Steven M. Johnson, der verschiedene, wohl nicht ganz ernst gemeinte Visionen für ein neues Fahrzeug entwickelt hat. Besonders reizvoll ist dabei die Idee des Tunnel-Taxis. Denn die Autos stehen ohnehin andauernd im Stau und bevor sich Radfahrer zwischen den Rückspiegeln der Autos hindurchquetschen müssen, ist die rasante Fahrt durch die Autos doch eine vielversprechende Idee.

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