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Schlagwort »Fahrrad«
Kunst & Kultur →

Das Fahrrad als Pinsel

Zunächst in Berlin, dann in Helsinki, bald überall? Bunte Farbspuren auf öffentlichen Straßen, entstanden durch Fahrradreifen, die durch Farbe gefahren sind, haben insbesondere am Rosenthaler Platz zu großer Erheiterung der Passanten beigetragen.
Doch immer einen Eimer Farbe rumzuschleppen ist ziemlich unpraktisch und man kann kaum noch Radfahren. Warum also nicht das Fahrrad zum selbstversorgenden Pinsel werden lassen?
Diese Frage hat sich die Gruppe Ulicu, LCC gestellt und den »Contrail« entwickelt.

Wirkungsprinzip von Contrail

Das Prinzip ist einfach: Aus einem kleinen Tank mit Farbe, der am Rahmen des Fahrrades befestigt wird, läuft ein kleiner Strahl Farbe während des Fahrens auf die Straße. Je mehr Radfahrer den Contrail benutzen, desto bunter wird die Straße. Die Farbe ist kreidebasiert und somit mit Wasser abwaschbar.
Im Moment ist der Contrail noch ein Prototyp. Für eine erste Serienfertigung sucht Ulicu derzeit Unterstützer, die bereit sind, die notwendigen $10.000 Startkapital aufzubringen. Aktuell sind knapp $4.000 beisammen.

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Kolelinia – Vision für Fly-Over-Fahrradspuren

Martin Angelov, Absolvent der Sofia University of Architecture hat eine Vision für ein vom übrigen Verkehr unabhängiges Fahrradsystem entwickelt. Radfahrer, die das Kolelinia genannte System nutzen, sollen dabei über den Straßen „fliegen“. Mithilfe von schmalen Schienen, die an Masten angebracht sind, können die Radfahrer sicher und spurgebunden über den Staus unter ihnen hinwegradeln. Die Konstruktionszeichnungen versprechen eine filigrane Konstruktion, die kaum stärker ist, als die Oberleitung einer Straßenbahn.

Funktionsschema

Um Abstürze aus der luftigen Fahrradstraße zu verhindern, werden die Radler mit einer dem Klettersport entlehnten Absturzsicherung gesichert. Und damit auch das Fahrrad sich nicht selbstständig machen kann, soll über eine am Lenker vormontierte Halterung, die dann in das Schienensystem eingeklinkt wird, das Rad sicher in der Spur halten.

Angelov sieht seine Vision dabei als Ergänzung zu normalen Radspuren. Dort, wo kein Platz für Radspuren oder der Autoverkehr so stark sei, könne sein System den Radfahrern ein sicheres und schnelles Vorankommen ermöglichen.

Eine schöne Vision, die etwas an die pneumatischen Röhren für Fußgänger bei Futurama erinnert. Angelov hat sein Konzept auch bei einer TEDx-Veranstaltung präsentiert. Wir werden das Video posten, sobald es online ist!

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urbanophil macht mobil, Teil I – unterwegs in Sachen urbaner Mobilität

Es wurde schon vor kurzem in einem Beitragskommentar angekündigt: urbanophil wird zukünftig auch das Thema ‚urbane Mobilität‘ intensiver diskutieren. Nicht, das wir das Thema bislang noch überhaupt nicht auf der Agenda hatten, aber nun haben wir unseren internen Themen-Kategorien (die öffentlich rechts unter ‚Tags‘ auftauchen) bewusst dieses Stichwort hinzugefügt.

Um was wird es also gehen, bzw.

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Urbane Mobilität →

Neue Kategorien in der Verkehrsmittelwahl?

Ein Fahrradparkverbot sollte in Zukunft verboten sein (Foto von Ponte112)

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Bereich der innerstädtischen Mobilität müssen die Klassiker ÖPNV und MIV um eine dritte Kategorie ergänzt werden: den MÖIV, der motorisierte öffentliche Individualverkehr. Vorreiter des MÖIV wäre das System Car2Go, das seit einiger Zeit in Ulm mit großem Erfolg betrieben wird. Im Prinzip handelt es sich dabei um flexibles CarSharing ohne monatliche Grundgebühren, bei dem die Benutzung im Minutentakt abgerechnet wird. Bleibt natürlich die Frage, ob ein solches System mit einem Elektroauto mit hoher Zulademöglichkeit nicht sinnvoller wäre.

Optimal wäre ein solches Angebot, wenn man mit einer Karte zwischen vielen verschiedenen Fahrzeugen – passend zum Zweck der Fahrt – wählen könnte, wer würde nicht gerne mal das eSpire Bike fahren, das mit seinem Elektromotor eine neue From der Mobilität ermöglicht.

[Beitrag von Oliver Hahn]

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Google Maps mit Fahrradrouten

Google hat zur Routenplanung bei Google Maps nun auch Fahrradrouten hinzugefügt. In unterschiedlichen Farben wird die Art der Straße bzw. die Menge des Verkehrs und das Verfügbarkeit von Fahrradspuren angezeigt.
Das Angebot ist zunächst auf die USA begrenzt, so dass wir uns in Deutschland wohl noch etwas gedulden müssen. Für alle Berliner sei solange BBBike empfohlen!

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