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urbanoQUIZchen#5: Fernsehtürme

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Frage 1
Warum ist der Radio-Warschau-Mast nicht mehr das höchste Bauwerk der Welt?
Der KVLY-TV-Mast in North Dakota wurde im Jahr 1996 mit einer neue Antennenanlage ausgestattet, den den Radio-Warschau-Mast um 3 Meter überragt.
Durch die Installation einer leistungsstärkeren Sendeanlage im Herbst 1999 konnte die Höhe des Mastes reduziert werden.
Er stürzte im Jahr 1991 während Konservierungsarbeiten ein.
Question 1 Explanation:Der Radio-Warschau-Mast stürzte bei Konservierungsarbeiten ein, als zwei Halteseile rissen. Ursache war, das zuvor Instandhaltungsarbeiten hinausgezögert oder nur unzureichend durchgeführt wurden. Der Einsturz des von 1974 bis 1991 höchsten Bauwerks der Welt mit 646,38 m dauerte 15 Sekunden.
Frage 2
Der Tokyo Sky Tree ist seit 2010 der höchste Fernsehturm der Welt. Wie hoch ist er?
634 m
759 m
655 m
Question 2 Explanation:Der Tokyo Sky Tree wird voraussichtlich im Februar 2012 eröffnet. Im März 2010 erreichte er seine volle Höhe von 634 m und löste damit den Guangzhou Canton Tower als höchsten Fernsehturm der Welt ab. Der Tokyo Sky Tree folgt einem bewährten Nutzungskonzept, bei dem neben den Sendeanlagen ein Observationsdeck und ein Restaurant für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.
Frage 3
Welcher Architekt hat den Prager Fernsehturm entworfen?
Karel Hubáček
Václav Aulický
Bedřich Rozehnal
Question 3 Explanation:Der aufregende Prager Fernsehturm entstand bis 1985 nach Plänen von Václav Aulický. Er hat eine Gesamthöhe von 216 Metern. An die drei etwa 6 Meter dicken Stahlbetonsäulen sind kapselähnlich die Räumlichkeiten für die Sendeanlagen, ein Restaurant und eine Observationsplattform eingehängt. Karel Hubáček hat übrigens den ebenfalls sehr sehenswerten Fernsehturm Ještěd entworfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm_Ještěd
Frage 4

Quelle: http://potseblog.de/tag/fernmeldeamt/

Wenn man in Berlin an Sendetürme denkt, denkt man natürlich erst einmal an Funk- und Fernsehturm. Doch in Schöneberg gibt es einen weiteren Sendemast - eine Stahlkonstruktion in rot-weiß, ähnlich dem Tokyo Tower (nur viel kleiner). Wo findet man ihn?
Im Kleistpark, dem ehemaligen Sitz des Alliierten Kontrollrates
Auf dem Gelände des ehemaligen RIAS in der Mettestraße
Auf dem Gelände des Fernmeldeamts Schöneberg in der Winterfeldtstraße
Question 4 Explanation:Der kleine Sendeturm in Schöneberg ist Teil des ehemaligen Fernmeldeamts Schöneberg (heute Dt. Telekom). Die Gebäude wurden entworfen von Otto Spaltung und zwischen 1923 und 1924 errichtet. Ob Spaltung auch den Sendeturm entworfen hat, ist unbekannt.
Frage 5
Ob in Riga, Tallinn, Berlin oder Almaty. Unter sowjetischer Herrschaft wurden im ehemaligen Ostblock eine Vielzahl an Fernsehtürmen gebaut. Oft als "Geschenk" des großen russischen Bruders an die jeweilige Nation. Doch warum gibt es in Warschau keinen Fernsehturm? Oder doch?
Doch, östlich der Weichsel gibt es auf einer Anhöhe einen Sendeturm, der aber nicht öffentlich zugänglich ist.
Nein, die polnische Bevölkerung entschied sich in einer Abstimmung für die U-Bahn als Geschenk der Sowjets.
Doch, der Kulturpalast ist zugleich auf Radio- und Fernsehturm.
Question 5 Explanation:Die Sowjets stellten tatsächlich der Bevölkerung Warschaus zur Auswahl, ob sie lieber einen Kulturpalast oder eine U-Bahn hätten. Die Bevölkerung stimmte für die U-Bahn und bekam dennoch den Kulturpalast.
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Kunst & Kultur →

Am Wochenende ist Kunst im Fuß

Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage
…des Berliner Fernsehturms. Die Fußumbauung wurde nach der Errichtung des Fernsehturms 1969 begonnen und drei Jahre später fertig gestellt. Bauingenieur Walter Herzog und Architekt Heinz Aust setzten mit ihren in die Höhe und in Richtung Boden strebenden auskragenden Faltwerkkonstruktionen ein Bindeglied zwischen Fernsehturm und Stadt, das als Erdung und Lokalisierung des Turms wirkt.

Städtebau & Architektur →

8.559 Meter Politik und Architektur

Buchvorstellung mit den Autoren Friedrich von Borries, Matthias Böttger, Florian Heilmeyer (raumtaktik) und Peter Cachola Schmal (Deutsches Architekturmuseum)

Ob in Moskau, Belgrad, Berlin oder Kairo – kaum eine Stadt oder eine Nation, die sich als fortschrittlich darstellen wollte, konnte auf den demonstrativen Bau eines Fernsehturms verzichten.„Die Fernsehtürme, die seit 1950 die der Städte überragen, sind fast immer Symbole für gesellschaftlichen Wandel bzw. politische oder wirtschaftliche Macht“, so Friedrich von Borries, Matthias Böttger und Florian Heilmeyer (raumtaktik, Berlin). „Kein anderer Gebäudetyp war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts politisch so aufgeladen wie der Typus der Fernsehtürme.“

Die Publikation zeigt nicht nur die architektonische und konstruktive Rekordjagd des Größer, Höher und Weiter, die mit Fernsehtürmen ausgetragen wird, sondern erläutert die Türme aus ihrem gesellschaftlichen und politischen Kontext. Denn kein Gebäudetyp zeigt seit dem Zweiten Weltkrieg ein so großes Verlangen nach gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder politischer Symbolik. Aber wie genau äußern sich diese Wünsche, Zukunftsvorstellungen und Machtbekundungen in der Architektur? Wie wird deren Auslegung durch politische Propaganda oder alltagskulturelle Aneignung transformiert? Und wie politisch kann Architektur sein?

Veranstaltungsort: pro qm – Amstadtsraße 48-50

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Von penetranten Türmen und Sinnstiftung

kirche_turm

Spitze des Anstoßes - Fußbebauung Fernsehturm und Marienkirche

Am Freitag, 27. Nov 2009 fand im Neuen Stadthaus der Workshop “Wie weiter zwischen Spreeinsel und Alexanderplatz” statt. Eingeladen hatte die Hermann-Henselmann-Stiftung in Kooperation mit Helle Panke und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sowie des kommunalpolitischen Forums.

Dem Workshop gehen mehrere Veranstaltungen voraus, die sich dem Gebiet widmen. Auftakt war ein Informationsabend im Juli, zu dem die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher geladen hatte. Ziel der losen aber regelmäßigen Veranstaltungsreihe ist es, eine öffentliche, breite und möglichst konstruktive Debatte um die Gestaltung des Areals zwischen Alex, Spree, Rathaus und Dom-Aquarée anzustoßen und zu fördern. Hintergrund für die Thematisierung sind dreierlei: Erstens ist in diesem Sommer auf der Spreeinsel ein unübersehbares Loch entstanden, wo bis 1950 das Schloß und bis 2009 der Palast der Republik stand. Das Areal unter dem Fernsehturm und das Marx-Engels-Forum rücken durch diese neue Situation wieder ins Auge. Zudem beginnt derzeit der Bau der U-Bahn U55 unter dem Platz und der zugehörigen Station vor dem Roten Rathaus, was größere Baustellen auf dem Platz und dem Marx-Engels-Forum erfordert. Die Fertigstellung soll 2017 sein. Drittens ist der Ort, der keinen Namen hat, das letzte Gebiet in der historischen Altstadt Berlins, das noch seiner Sanierung harrt. Für die umliegenden Gebiete im historischen Cölln, sowie auf der Spreeinsel, für den Alexanderplatz, im Klosterviertel und rund um den Molkenmarkt gibt es bereits konkrete Entwicklungspläne und Realisierungen. Der Ort ohne Namen, der vom Senat den offiziellen Arbeitstitel „Rathausform“ erhalten hat, ist im Planwerk Innenstadt und im Flächennutzungsplan von 1994 als Freifläche ausgewiesen, Gestaltungsleitlinien gab es bislang keine.
Dies ändert sich nun 2009.

Kunst & Kultur →

Der fliegende Fernsehturm

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Der Fernsehturm als NASA-Rakete. Ohne große Worte… nur der Hinweis auf das Video der sehenswerten Installation von exzyt in Barcelona, bei der der Torre Agbar ins Weltall startete (etwa ab Min 5).

[via tanith]

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