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Schlagwort »Film«
urbanoFILMS →

urbanoFilms#26 zum Thema: “Mapping” – Kartierung urbaner Erfahrungen durch Film

(English version below) Nach einer längeren Pause laden wir gleich schon zur nächsten Veranstaltung der urbanofilms-reihe 2014 ein. Paula Salomo und Karsten Michael Drohsel von Urbanophil teilen eine große Begeisterung für das Thema “Mapping” mit all den sich bietenden Facetten der Betrachtung: seien es methodische Vorgehensweisen der Kartierung von relevanten lokalen Daten, experimetelle Formate der Erfassung von räumlichen Phänomenen oder wie im ersten Beitrag der von nun an unregelmäßig fortlaufenden Filmreihe “Mapping”, die künstlerisch-forschende Herangehensweise der Kartierung urbaner Erfahrungen durch Film von Violeta Burckhardt.

URBANpromo

Die heutige Stadt repräsentiert mehr als nur Lebensraum und Umwelt, sie ist unsere Zukunft. Mit Städten und Technologien, die immer schneller wachsen und fortschreiten, sind wir als Stadtbewohner dazu gezwungen diesen kontinuierlichen Flux zu akzeptieren und als einen Teil unserer Realität anzunehmen. Film ist ein flexibles Werkzeug der Repräsentation, das mit beiden – den harten und den weichen – Seiten der zeitgenössischen Stadt umzugehen vermag. Film befähigt uns dadurch, dass wir uns auf die verschiedenen Aspekte der auf dem Spiel stehenden urbanen Realität konzentrieren können.

Kunst & Kultur →

Berlinale 2014

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Die 64. Berlinale hat heute begonnen. Das nehmen wir zum Anlass, Euch ein paar Filme ans Herz zu legen, die in einem urbanophilen Kontext stehen. Viel Spaß bei der Kartenjagd!

Cathedrals of Cultures ist ein 3-D-Projekt über die Seele von Bauwerken, welches sechs sehr unterschiedliche Architekturikonen für sich selbst sprechen lässt und erkundet, wie sie unsere Kultur reflektieren und unser kollektives Gedächtnis bewahren. Eine Architekturreise zu Bauwerken und Skulpturen in Deutschland, Europa, Südamerika, den USA, Japan sowie einer Inselgruppe im Pazifik, die durch historische Ereignisse, Kriege und geopolitische Auseinandersetzungen miteinander in Verbindung stehen, zeigt der Film The Airstrip – Aufbruch der Moderne, Teil III. Dass das “Haus Tugendhaft” eine Ikone der Architekturmoderne ist, haben wir ja bereits hier auf dem Blog diskutiert. Sky Lines zeichnet Linien wie Panoramen auf den Filmscreen, begleitet durch Musik. 

Urbane Mobilität →

Groningen – The World’s Cycling City

Vor gut zwei Jahren haben wir euch an dieser Stelle bereits die Grünphase für alle in Groningen vorgestellt. Jetzt haben die Leute von Streetfilms das niederländische Groningen etwas ausführlicher portraitiert als The World’s Cycling City. Bereits Anfang der 1970er wurde hier die Mobilitätspolitik der Stadt drastisch geändert und auf das Fahrrad gesetzt.

Die besagte Grünphase ist dabei nur eine von zahlreichen Maßnahmen, die ergriffen wurden. Es zeigt sich – und das wird in dem Film auch explizit gesagt – dass ein paar Radstreifen hier und eine paar Fahrradständer dort nicht zu einem Umdenken führen, sondern ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig ist.

Sei es die radfreundliche Verkehrsführung in der Groninger City oder die Fahrradparkhäuser (Mehrzahl!) an der Hoofdstation (Hauptbahnhof) mit insgesamt über 10.000 Stellplätzen, es ist einfach beeindruckend, was hier alles möglich ist. Selbst der dortige IKEA-Markt hat mietbare Lastenfahrräder, die den Filmemachern zufolge vor allem von den 50.000 Studierenden genutzt werden.

Nicht alles, was gezeigt wird, ist extrem neu und innovativ, aber die Bandbreite und konsequente Durchführung beeindruckt ungemein und kann gerne in der ein oder anderen Stadt als Vorlage dienen. Schön wäre es!

Urbane Mobilität →

Trains of Thoughts – Gedanken und Züge

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Wer jeden Tag U-Bahn fährt, kennt vielleicht das Gefühl, dass dieses unterirdische Gewirr aus Linien und Knoten mehr ist, als die bloße Funktion für den öffentlichen Massentransport verspricht. Während die einen im Dunkel unter der Stadt den nötigen Abstand zum aufzehrenden Alltag oberhalb finden, grübeln die anderen über gänzlich andere Dinge nach. Steht die U-Bahn in Moskau für die vergangene Zeit der Vormachtstellung innerhalb des sozialistischen Blocks, schürt sie in Hongkong die Angst vor fortschreitender Gentrifizierung und Filialisierung.

Timo Novotny hat sich in seinem unglaublich vielseitigen Film in all diese unterschiedlichen Blickwinkel hineinversetzt. Entstanden ist eine Mischung aus Musikvideo und Kurzgeschichten-Sammlung in und über die Metro. Portraitiert werden Menschen und ihre Bahnen in New York, Los Angeles, Tokio, Hongkong, Moskau und ein bisschen Wien.

„If I really keep using this packed train every day, maybe I can decide that suicide is better somehow.“

Sie philosophieren über die Selbstmordrate auf der Yamanote Line, die sakrale Architektur in Moskaus Bahnhöfen oder die sozialen Unterschiede in der Benutzung der Züge in LA – wer es sich leisten kann, fährt mit dem Auto. Dieses Kaleidoskop – hier passt der Begriff wirklich! – ist noch bis Montag, 6. Januar, in der Mediathek arte+7 zu sehen und danach hoffentlich ganz bald auch als DVD erhältlich.

Video, Film & Fotografie →

Urban Research 2014 OPEN CALL FOR SUBMISSIONS

Urban Research 2014

Urban Research 2014

Urban Research ist ein Filmprogramm während des Festivals The Berlin International Directors Lounge, das speziell urbane Themen aufgreift und von Klaus W. Eisenlohr kuratiert wird. Mit zunehmender Beschleunigung werden Veränderungen in der urbanen Landschaft und im Stadtgefüge  sichtbar, das Verschwinden des öffentlichen Raumes wird angetrieben durch die zunehmende Monofunktionalisierung des Stadtraumes und einer einseitigen Ökonomisierung. Dazu entsteht ein neues Interesse an den Innenstädten, eigentlich eine positive Entwicklung, wenn sie nicht begleitet würde durch die politisch gewollte Deregulierung von städtischen und kommunalen Aufgaben. Symptome dafür sind Investorenprojekte statt

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