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Schlagwort »Film«
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Mayors / Players / Urban Visions / Filmabend 2: Henners Traum

Mayors henners-traum-plakat

Filmabend in der Reihe Mayors / Players / Urban Visions:
Geschichten von Stadtentwicklungsprojekten in China und Deutschland zwischen Vision und Scheitern, Macht und Ohnmacht.

Termin: Dienstag, 27.02.2018, 19.30 Uhr
Ort: CLB Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2 (Eingang Oranienstraße), 10969 Berlin­-Kreuzberg
Der Eintritt ist frei und der Regisseur ist bei der anschliessenden Diskussion anwesend.

Henners Traum (Regie: Klaus Stern, D 2008, 94 Minuten)
Das nordhessische Berberbeck zählt zu den kleinsten Dörfern der strukturschwachen Region. Zentrum der Domäne ist ein klassizistisches Schloss, für das der sympathische CDU-Bürgermeister Henner Sattler große Pläne hat. Sein Traum: Aus dem verschlafenen Nest soll ein luxuriöses Tourismus-Ressort werden. Dafür müssten 420 Millionen Euro investiert werden – um Luxushotels, Villen, Lagunen und eine Trabrennbahn zu bauen. Und 1000 Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Bürgermeister und sein Architekt Tom Krause planen ganz unbescheiden das größte Tourismusprojekt Europas. Beide wollen in Zeiten der Wirtschaftskrise Investoren von ihrem Traum überzeugen. Zweieinhalb Jahre folgte ihnen Klaus Stern bei Terminen mit Finanziers und Bürokraten.

Anschliessend sind im Gespräch:
Klaus Stern
, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor, Regisseur von “Henners Traum” und
Hartmut Rein, Professor für Nachhaltiges Destinationsmanagement und einer der Direktoren des Zentrum für nachhaltigen Tourismus (ZENAT) an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, geschäftsführender Gesellschafter des touristischen Beratungs-, Planungs- und Marketingbüros BTE Tourismus- und Regionalberatung in Berlin.

Danach ist Zeit für Diskussion und Getränke.

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Filmrezension: Wem gehört die Stadt?

Das_Publikum

Abb. Anna Ditges Köln 2014

Wem gehört die Stadt?
Dokumentation über den Kampf um das Kölner Helios-Gelände

Gehört die Stadt den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Diesen Fragen geht die Kölner Filmemacherin Anna Ditges in „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ auf den Grund.

Die bewegende 90-minütige Dokumentation, die am 19. Februar in den Kinos startete, zeichnet den Kampf um das Kölner Helios-Gelände nach, einem ehemaligen Industrieareal im Stadtteil Ehrenfeld, dessen alte Werkshallen bisher vorwiegend als Clubs, Ateliers, und Werkshallen genutzt wurden. Bis Investoren und Stadtplaner im Jahr 2009 das knapp vier Hektar große Filetstück am Rande der Innenstadt für sich entdecken und den Bau einer Shopping-Mall planen. Nutzer und Anwohner des Geländes mobilisieren, eine Bürgerinitiative nimmt den Kampf gegen die Vermarktung ihres Freiraums auf und entwirft alternative Nutzungsszenarien.

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Berlin Unlimited Festival im ZK/U Moabit

Vom 3.- 10. Oktober findet im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit das erste transdisziplinäre Festival statt, das mittels Kunst, Architektur und urbanem Diskurs ein Bild des zeitgenössischen Berlins 25 Jahre nach dem Fall der Mauer zeichnen wird.

Die Ausstellung BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Anhand von Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung enthüllt, reflektiert, reformiert und hinterfragt BERLIN UNLIMITED die Grenzen und Limits der Stadt, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ist Berlin limited, unlimited, unlimited…?

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urbanoFILMS#28: Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika

Urbaner Garten in NordamerikaurbanoFILMS#28 meets himmelbeet-Gartenfilmreihe#1!

Dass eine andere Welt pflanzbar ist, zeigt die Filmemacherin Ella von der Haide bereits seit ihrem ersten Film 2003 über urbane Gärten in Buenos Aires. Ihr letzter Dokumentarfilm über urbane Gärten führt in eines der Ursprungsländer der Urban-Gardening-Bewegung: die USA. Während urbane Gärten in Detroit Zeichen des Kampfs um Ernährungssouveränität und des antirassistischen Widerstands der schwarzen Bevölkerung sind, werden die Gärten von indigenen Gruppen auch genutzt, um eigene Traditionen weiterzutragen und den Anspruch auf Landnutzung zu manifestieren. In San Francisco hingegen gärtnern queere Aktivist_Innen an einem alternativen Verständnis von Natur.

Durch die lokale Produktion von ökologischen Lebensmitteln zur Selbstversorgung und deren Verkauf auf Bauernmärkten entsteht nicht nur eine Alternative zur Agro-Industrie, sondern gleichzeitig auch ein neues lokales Selbstbewusstsein. Der Zugang zu und die Rahmenbedingungen für gesundes und gutes Leben werden von den Basisorganisationen eingefordert und selber hergestellt. (Ella von der Haide, 2012)

Dieser Vielfalt widmet sich „Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika“, den urbanophil in Kooperation mit dem Gartenprojekt Himmelbeet und der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis zeigt. Im Anschluss wird die Filmemacherin Ella von der Haide Fragen beantworten und im Gespräch mit dem Stadtforscher Toni Karge einige Highlights des Films diskutieren.

Wann? 12. Juli 2014, 20.30 Uhr, Einlass ab 20 Uhr

Wo? im urbanen Garten himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (U Leopoldplatz)

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch wenn es regnet, wird der Filmabend stattfinden – im Garten gibt es einen überdachten Bereich.

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erdrückend Shanghai

Silvan Hagenbrock absolviert gerade ein Auslandssemester an der Tongji-Universität in Shanghai und versucht sich, ähnlich wie Violeta Burkhardt, filmisch der Stadt und ihrer Phänomene zu nähern. Entstanden sind dabei mehrere Filme, von denen einer dreiminutendreiundvierzigsekunden lang Hausblöcke in Shanghai, entlang der Strecke zwischen zwei S-Bahnhaltestellen zeigt.

Die Monotonie der Compounds/Gated Communities in China erreicht eine erschreckende Dimension.

Und tatsächlich, ich war sprachlos, als ich den Film das erste mal gesehen habe, aber seht selbst:

Des weiteren produzierte er einen Kurzfilm über den ersten Schrebergarten in Shanghai initiiert von Mr. Pan Tao.

Die Aktualität des Themas, selbst mit eigenem Garten, ein Teil der Lebensmittelkette/-produktion zu sein und Gemüse anzubauen, ist nun auch in China von hoher Bedeutung. Neben hoher Luftverschmutzung in den Städten, suchen junge Familien nun einen Ort in der Natur für das Wochenende – dem Schrebergarten.

Die Dokumentation: THIS IS PAN TAO wird kommende Woche, am 25.5.14 um 15h, auf dem Backup Film Fest in Weimar gezeigt.

Alle Infos darüber findet ihr hier: http://backup-festival.de/2014/de/film/this-is-pan-tao/

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