Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »Flanieren«
urbanoREVIEW →

Buchrezension: „Das Erbe des Flanierens“ von Karsten Michael Drohsel

Abb. transcript Verlag

Schon nach den ersten Seiten merkt der Leser, dass „Das Erbe des Flanierens“ ein besonderes Buch ist. Wie beim Flanieren streift der Blick direkt zu Beginn interessiert über Textfragmente und Hervorhebungen, die in das Layout eingearbeitet sind und ihm dadurch Spannung verleihen. Es ist aber keine Beliebigkeit eingestreuter Zitate und Gedanken, sondern von Anfang an ein Trainieren der eigenen Wahrnehmung, das Karsten Michael Drohsel im Sinn hat und das, ganz im Sinne des Buches, einen neuen Blick auf altbekannte Muster bedingt. Der Autor, selbst Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplaner, distanziert sich von Anfang an von einigen klassischen Verfahren der räumlichen Planung und entwirft mit dem Souveneur eine Methode, die ganz neue Zugänge zu unserer gebauten Umwelt bietet.

weiterlesen →

urbanoSALON →

urbanoSalon#10: Das Erbe des Flanierens

Abb. Samtweberei Krefeld

Wozu erinnern wir uns? Was hat lokale Erinnerung mit uns zu tun? Was ist eine Erinnerung wert? Und wer legt eigentlich fest, woran erinnert werden soll? Diesen und anderen Fragen wollen wir uns ausgehend vom Buch „Das Erbe des Flanierens: Der Souveneur – ein handlungsbezogenes Konzept für urbane Erinnerungsdiskurse“ annähern.

Es diskutieren:
Karsten Michael Drohsel (Buchautor)
Nicolas Beucker (Hochschule Niederrhein)
Georg Opdenberg (Landvermesser und Ur-Krefelder)
Moderation: Tobias Meier (urbanophil.net)

Mittwoch, 11.10.2017, 19:00 Uhr
Café Lentz, Alte Samtweberei
Lewerentzstr. 104, 47798 Krefeld

Der Eintritt ist frei.

Städtebau & Architektur →

urbanoREISE #1 – Madrid

Ob Spanien oder Italien, Hauptsache Madrid.

von Verena Pfeiffer-Kloss und Anna Galda

Gran Vía Madrid

Madrid ist bekanntlich die Hauptstadt Spaniens. 3 Millionen Menschen sind hier gemeldet, 5.000 teilen sich jeweils einen Quadratkilometer der hügeligen Stadtfläche. So ist Madrid dicht bebaut und oftmals auch ziemlich in die Höhe strebend. Die Straßen schlängeln sich beinahe arabisch und sind doch lange, weitläufige und sonnige städtische Bühnen. Auf den Kopfsteinpflastern der kleineren Straßen und an den Rändern der Plätze hat kaum ein Auto Platz, entsprechend ungestört ist hier das quirlige Perlen der spanischen Sprache. Bar an Bar, Restaurant an Restaurant, Kioske, Designläden und Modelabels, lokal, national, international. Stühle, Tische, Leute. Sangría mit frischen Apfelstücken, Gin-Mixgetränke mit Erdbeeren in hohen, bauchigen Gläsern, Sonne im Gesicht, nie Gedränge. Eigenartig: Madrid riecht nicht. Völlig clean, neutral und nur ab und an ein Duft von Tapas und Kaffee.

weiterlesen →

Kunst & Kultur →

Veranstaltungshinweis und Rezension „Morgens um sechs bei Haubentaucher & Co.“ von Christoph Stölzl

Christoph Stölzl, den Berlinern und Berlinerinnen vielleicht noch bekannt als Senator für Kultur und Wissenschaft, ist eine Person, mit einem sehr interessanten, da wechselvollen Leben, in das jedoch eine Konstante, nämlich die der Kultur und der Zuneigung zu Menschen und Geschichten, eingeschrieben ist.

Davon, dass er diesen Feldern sehr zugeneigt und ständig neugierig ist sowohl in ihnen, als auch an deren Rändern, Entdeckungen zu machen, zeugt nicht nur sein berufliches und privates Engagement, sondern auch sein m.E. exzellenter Musikgeschmack, den er seinerzeit, wenn ich mich richtig erinnere, in der Hörbar Rust auf Radio Eins bewiesen hat.

Jüngst erschien im Schweizer Nimbus Verlag ein neuerlicher Beweis der Leidenschaft und Neugier: eine mit „Morgens um Sechs bei Haubentaucher und Co.“ betitelte Sammlung „Berliner Flanierstücke“, die er zwischen 2008 und 2010 für den Feuilleton der „Berliner Morgenpost“ aufnahm und verdichtete.

Abb.: Cover des Buches, mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Abb.: Cover des Buches, mit freundlicher Genehmigung des Verlags

weiterlesen →

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Vortrag zu „Die Politik der Erinnerung vs. Erinnerungspolitik“

Morgen Abend wird Karsten Michael Drohsel im Rahmen der Ringvorlesung „Die Stadt als Medium. Urbanität im Widerstreit“ einen Vortrag mit dem Thema „Die Politik der Erinnerung vs. Erinnerungspolitik“ halten, in dem er u.a. seine Diplomarbeit „Der Souveneur. Ein handlungsbezogenes Erinnerungskonzept“ und zwei aktuelle Erinnerungsdiskurse vorstellt.

whats your story?

Abb.: KMD

Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Württembergischen Kunstvereins und des IZKT der Universität Stuttgart. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei zu besuchen. Ort: Universität Stuttgart, Keplerstr. 11 (K I), Raum 11.62, 70174 Stuttgart, Zeit 19:30 Uhr.

Den Flyer der Veranstaltung gibt es hier

Alle weiteren Infos hier

Ein Link zur Arbeit des Souveneurs hier

nach oben ↑
Themen