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Schlagwort »Fotografie«
Städtebau & Architektur →

The Worst-of Postmodernism

Über Geschmack lässt sich vortrefflich streiten. Und damit natürlich auch über Architektur. Um diesen Streit zu befördern, haben die Kollegen von Archinect ihre Besucher aufgefordert, Fotos von den verrücktesten Gebäuden der Postmoderne hochzuladen. Das bislang zusammengetragene Bildmaterial kann sich sehen lassen – ein Gebäude ist absurder als das nächste. Und John Hejduks Wohngesicht darf natürlich nicht fehlen!

Wer sich im Geschmacksstreit als Anhänger der Postmoderne zu erkennen geben will, dem sei dieses T-Shirt als Kampfausrüstung empfohlen.

Video, Film & Fotografie →

easyJet-Onboard-Magazin: Modefotos im Holocaust-Mahnmal

Der easyJetset und Berlin sind ja spätestens seit Tobias Rapps Buch Lost and Sound synonym zueinander zu verwenden. Nun scheint easyJet es wohl etwas zu weit getrieben zu haben. Wie NewStatesman berichtet, finden sich in der aktuellen Ausgabe des Onboard-Hochglanzmagazin der Airlines Fotos, die Models zeigen, die modische Outfits im Holocaust-Mahnmal zur Schau tragen.

That company [easyJet] has yet to speak up about the matter, so it remains unclear whether the fine folks at INK publishing are ignorant or just stupid. Looks like Hannah Arendt is right once again.
Quelle: http://blog.archpaper.com/wordpress/archives/5381

Mittlerweile hat easyJet offensichtlich reagiert und die komplette Ausgabe des Magazins zurückgezogen.

Städtebau & Architektur →

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres „Recht aus Stadt“ zur „Gesellschaftlichen Produktion von Raum“ soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung „Die gefährdete Moderne“ ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

Video, Film & Fotografie →

Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche Faszination ausüben. Amüsant ist die Sammlung von Ansichtskarten mit dem ICC.
Eintritt frei
Di-Fr 10-17
So 11-17

Schloßstraße 69 in Charlottenburg, gegenüber Schloss Charlottenburg

Kunst & Kultur →

Interaktive Streetart

FelleimerVogelhäuschen

Jeder, der dem Thema Stadt und öffentlicher Raum auf die eine oder andere Art verbunden ist, hat wahrscheinlich seinen ganz eigenen Spleen dieses Interesse zu pflegen. Manche fotografieren Brücken, z. B. im Venedig des Nordens, andere stellen Hundehütten zwischen Bahngleise und dann gibt es jene, die versuchen die verschiedensten Variationen von Streetart fotografisch zu erfassen.

(PO 002 from Vimeo.)

Und es gibt natürlich die Verrückten, die mit Streetart den öffentlichen Raum erst interessanter gestalten. Manchmal kennen sich Raum-Gestalter und -Fotografierer, ohne voneinander zu wissen, dass man ähnliche Interessen pflegt. Das wird erst dann offenbar, wenn man sich zufällig „auf frischer Tat“ trifft. Durch eine solche Begegnung in Stockholm wurde jetzt in Erfahrung gebracht, dass sich im letzten Jahr eine bislang weitgehend unbekannte Gruppe junger Raumbespielungsaktivisten daran gemacht hat, die schwedische Hauptstadt auf ganz kreative Weise interaktiv zu bespaßen. An verschiedenen Stellen der Stadt wurden Installationen – zumeist Vogelhäuschen – angebracht, die (fast) alle durch unterschiedliche Funktionen interaktiv gestaltet waren und zum Mitmachen aufforderten. Sehr interessant z. B. die ‚königliche Flaschenpost‘, das „flammenwerfende Vogelhäuschen“ und das „kommunizierende Vogelhäuschen“. Sympathisch größenwahnsinnig dagegen das mitten auf einer Verkehrsinsel installierte mehrstöckige „Vogelhochhäuschchen“. Und am imposantesten, weil am lautesten und weithin hörbar: „Das trötende Vogelhäuschen“.

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