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Schlagwort »Fotografie«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Dharavi – Ein Slum in Bildern und Zahlen

Dharavi hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km2 in dem Stadtteil von Mumbai, Indien.Vor anderthalb Jahren titelte der Spiegel, der Slum oder vielmehr das Gebiet wären für 2,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, in der Hoffnung dort würden so Büros und Appartements entstehen. Müssten die Bewohner dann weichen, würde eine Wirtschaftseinheit von jährlich 650 Millionen US-Dollar vertrieben.

Diese Zahl wird in der Fotoreportage „Mumbai’s Hidden Heart“ von der Los Angeles Times genannt. Aber nicht nur wegen der Zahlen ist die Reportage sehenswert, sondern vor allem wegen der eindrucksvollen Bilder.

Kunst & Kultur →

Ausstellungseröffnung „Humboldt Landvermesser“

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GPS-Drawing von Marzahn-Hellersdorf

Die beiden Künstler Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr stellten am vergangenen Sonntag die Ergebnisse ihres mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojektes Landvermesser K. und Humboldt Landvermesser – HM2 vor. Neben Filmsequenzen ihrer 3 an die Flaneure angelehnten Begehungen, an denen auch urbanophil.net beteiligt war, ist dort eine Fotoserie öffentlicher Gebäude (1, 2, 3), Zeichnungen und Interviews mit Bewohnern, anderen Künstlern und verantwortlichen Stadtplanern zu sehen.

Neben dem großen GPS-Drawing (siehe Foto) aller Begehungen der beiden Künstler durch die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, sind dort die ersten Ergebnisse meines Forschungsprojektes zur „Emotionalen Stadtkartierung“ zu sehen (genauere Infos hierzu demnächst auf digiphil.de).

Wer also in Marzahn ist, sollte einen Abstecher in die Galerie M machen.

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Kunst & Kultur →

urban curators

© urban curators

© urban curators

Die urban curators, zu Deutsch urbane Museumsdirektoren, sehen ihre Mission darin, ungenutzte, verlassene Räume ihrer Stadt wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen. Sechs Studenten der Rhode Island School of Design hatten die Idee, alte, stilvolle Bilderrahmen z.B. an maroden Wagons oder zerfallenden Häusern temporär zu befestigen. Durch den ungewöhnlichen Gegensatz von Rahmen und Hintergrund entsteht ein Kontrast, der die besonderen, ästhetischen Qualitäten dieser unscheinbaren Objekte und Räume hervorhebt.

Das Projekt hat einen künstlerischen Anspruch. Der Rahmen, den man in einer Galerie erwarten würde, soll den Betrachter dazu bewegen, Verbindungen zwischen Urbanität und Museumscharakter herzustellen. Er soll ermutigt werden, sein gängiges Verständnis von schön und hässlich zu überdenken – Spontanität und Marodes werden zur Alternative von übertriebenem Designwahn. Der nicht-urbanophile Betrachter wird durch das Projekt für seine Umgebung sensibilisiert.

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Fotoausstellung „Under Ground“

Foto Under Ground - Ausstellung

(Quelle: Loredana Nemes)

Noch bis Sonntag, den 8. Februar, ist im Berliner Museum für Kommunikation die Ausstellung „Under Ground“ der Fotografin Loredana Nemes zu besichtigen. In den Städten Bukarest, Berlin, London, New York, Paris und Moskau fotografierte Nemes Menschen in U-Bahnen. Die bestechend schönen schwarz-weiß Fotografien sind einzelne Momentaufnahmen oder kleine Fotoserien, die den Besucher sofort zu Interpretationen der dargebotenen Szenerien anregen. So könnte oben stehendes Foto auch ein gutes Motiv für die BVG-Kampagne „Augenblicke“ abgeben, wobei dort ja bereits auf „qualitätsvolle“ Comic-Ästhetik gesetzt wird. Wer vor dem Besuch noch etwas mehr über die Ausstellung erfahren möchte, kann sich auch bei YouTube informieren.

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Spectacular City – Architekturfotografie

In unseren Tagen wird die beste Architektur oft nicht gebaut, sondern auf Hochglanzpapier gedruckt und bestaunt. Spektakuläre Fotografien porträtieren Schönheit und Potenzial urbaner Landschaften, berühmter Bauwerke und menschenleerer Straßen.
Die Ausstellung, die vom Rotterdamer NAI, dem niederländischen Architektur Instutitut, zusammengestellt wurde, ist international die erste Bestandsaufnahme dieser Art und enthüllt den Besuchern eine neue Welt. Zu sehen sind rund 100 Fotografien aus den letzten zehn Jahren von international berühmten Künstlern wie Andreas Gursky, Thomas Struth, Thoms Ruff und Olivo Barbieri, Thomas Demand, Andreas Gefeller, Heidi Specker, Michael Wesely, Todd Hido – um nur einige der bekanntesten zu nennen. Darunter, das mag nicht überraschen eine Vielzahl von Fotografen, die an der Düsseldorf Kunstakademie studiert haben.

Ort: NRW-Forum, Düsseldorf, Infos unter: www.nrw-forum.de/index.php

Zeitraum: noch bis 6.5.2007

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