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Schlagwort »Google Earth«
Digitale Stadt →

Google Earth, der Blick von oben und die Auswirkungen auf unsere Städte

Entwurf des Büros ALL-Architekten

Ein Entwurf für ein Gebäude, welches auch per Google Earth zu sehen wäre (Quelle: ALL-Architekten)

Ein Beitrag in eigener Sache: Ich freue mich mitteilen zu können, dass mein Artikel “Ein neuer Blick auf die Welt – Die Demokratisierung der Gottesperspektive” auf Telepolis veröffentlicht wurde.

In dem Artikel, mit dem ich an meine Diplomarbeit zum Thema “Google Earth in der Stadtplanung” anknüpfe, beschreibe ich die Veränderungen der Weltsicht durch technische Entwicklungen, wie Flugzeug und Bahn. Wenn diese Entwicklungen der Mehrheit der Menschen zur Verfügung steht, dann verändern sie mit der Zeit deren Sehgewohnheiten – und damit auch unsere Umwelt. Die Auswirkungen (auf Architektur und die gebaute Umwelt) durch die zunehmende Verbreitung von Virtual Globes werden anhand von unterschiedlichen Beispielen dargestellt.

Aber lest selbst. Über weiterführende Gedanken, Kritik und Kommentare würde ich mich freuen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Statistik (NL) und Google Earth

Räumliche Planungen und Statistiken werden von niederländischen Institutionen in zunehmendem Umfang und immer abgestimmter frei für Google Earth zur Verfügung gestellt. Das nationale Statistikamt (cbs.nl) hat unter anderen einen kml-layer mit Stadtteilabgenzungen (`buurt’) und -Informationen veröffentlicht. Die vom Bauministerium (vrom.nl) mitfinanzierte `nieuwekaart’ visualisiert jährlich alle raumrelevanten Planungen in Flächen und Informations-placemarks für GIS und Google-Earth.
leidscherijn_lucht_u_nieuwekaart2007_u_cbs__4_2008_.jpg
Dadurch sind alle niederländischen Bauvorhaben – wie am Beispiel der Utrechter Stadterweiterung `Leidsche Rijn’(größtes Vinex-Gebiet) dargestellt – visualisierbar und mit diversen Projektdaten versehen. Ab 2009 werden alle Planungebenen durch das neue Raumordnungsgesetz und ein Programm zum digitalen Austausch und zur Veröffentlichung verpflichtet. (erstversion: publicspace.nu)

Digitale Stadt →

Emotionen und Google Earth

emomap
Erste Visualisierungen der Daten (Quelle: CPE)
An der TU Kaiserslautern läuft derzeit das Projekt emomap, welches sich mit der Kartierung von psychologischen Daten im städtischen Raum beschäftigt. Im Rahmen von Spaziergängen durch die Mannheimer Innenstadt werden – mittels des Smart-BandsHautwiderstand und Pulsschlag, sowie per GPS die Geokoordinaten gemessen. Diese können dann in z.B. in Google Earth visualisiert werden. Das Projekt knüpft an die Projekte Biomapping (wir berichteten), e-motion-city.com und Erkenntnisse zur Nutzung von Google Earth in der Stadtplanung an. Ziel ist dabei herauszufinden, ob und wie sich emotionale Regungen von Menschen im Stadtraum messen lassen.

Die Studenten haben eigene Blogs (1, 2, 3, 4), auf denen die Entwicklung mitverfolgt werden kann. Seminarleiter Peter Zeile und Mitinitiator Stefan Höffken (urbanophi.net) werden im Rahmen des Vortrags “Google Earth, GPS, Geotagging und neue Möglichkeiten für die Stadtplanung – Ein emotionales Kiezportrait” auf der CORP die ersten Ergebnisse präsentieren (das komplette Paper hier).

Digitale Stadt →

Berliner Gewerbeimmobilien in Google Earth

Nachdem Berlin mit seinem 3D-Stadtmodell ja einiges Aufsehen und auch Kritik (wir berichteten: 1,2,3) erregte, ist nun ein neues Feature hinzugefügt worden. Nun können “detaillierte Informationen zur Immobilienbranche” in Google Earth abgerufen werden, da die Berlin Partner GmbH “ihre Gewerbeimmobilien-Datenbank mit insgesamt rund 1.300 Einträgen mit dem […] Stadtmodell Berlins verknüpft” hat (BLC Berlin). Wer also eine Immobilie kaufen oder mieten möchte, kann sie schon im Vorfeld virtuell betrachten.

So weit, so gut. Allerdings frage ich mich, ob man nicht aus so einem Programm mehr machen könnte für eine Stadt, als die leeren Immobilien zu verorten. Nichts gegen diese Nutzung, die ja ihre Berechtigung hat. Aber großer Teil des vorhandenen Know-Hows bleibt ungenutzt. Vorstellbar sind etwa Bürgerinformationen, Bebauungspläne, etc. die der Bürger in Google Earth abrufen könnte. Auch wenn das nicht die Aufgabe von Berlin Partner ist, sollte Berlin die Chance für weitere Ideen ergreifen.

Kunst & Kultur →

Zeitalter der Kartierung

Die Karten von Google-Earth sind allgegenwärtig. Aber es gibt daneben eine Vielzahl von Menschen, die Karten aus unterschiedlichsten Anlässen und zu den ungewöhnlichsten Themen erstellen. 5 von ihnen widmet der Radiosender “This American Life” eine einstündige Sendung, die im Internet zu hören ist. Eingeteilt nach den Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken, kommen Menschen zu Wort die Karten von Schäden in der Straße, Kürbissen und dem eigenen Körper erstellen. Mit geschichtlichen Rückblicken wird so die Entwicklung hin zu einem Zeitalter der Kartierung beschrieben, in dem wir uns gerade befinden. Denn Kartierung bedeutet ein “Weg der Beschreibung der Welt”. Allerdings überwiegt im Laufe der Sendung die Motivation der Porträtierten über eine Beschreibung der Kartenwerke.

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    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
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    all-day Symposium: Wer gestaltet die Stadt @ KISD
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    Am 27. November 2014 lädt die Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zum öffentlichen Symposium Wer gestaltet die Stadt? Formen kritischer Stadtforschung und Raumpraxis ein. Aus verschiedenen disziplinären Perspektiven werden sich Wissenschaftler/innen[...]
    19:00 Stadtentwicklung im doppelten Be... @ Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
    Stadtentwicklung im doppelten Be... @ Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
    Nov 27 @ 19:00 – 21:00
    Stadtentwicklung im doppelten Berlin - Buchvorstellung @ Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer | Berlin | Berlin | Deutschland
    Im Oktober 2014 ist das Buch "Stadtentwicklung im doppelten Berlin - Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte" im Ch.Links-Verlag erschienen. Es geht zurück auf die Vortragsreihe "Teilung und Mauer - Stadtentwicklung im Doppelten Berlin", die die Stiftung Berliner[...]

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