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	<title>URBANOPHIL &#187; Grünanlagen</title>
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	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
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		<title>8ha für Pioniere der Zwischennutzung</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 09:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Pfeiffer-Kloss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Mai-Wochenende wurde das Tempelhofer Feld für die Berliner und Berlinerinnen zugänglich gemacht, zur Freude der zahlreichen Besucher und Besucherinnen &#8211; bis am Samstag um 17 Uhr plötzlich alle Zugänge verschlossen waren, niemand mehr rein, niemand heraus konnte und, was das Schlimme ist, niemand wusste, warum. Warum sich nun vor allen Eingängen Menschenmassen drängten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5516" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-5516" title="tempelhofpioniere_karte470" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2010/05/tempelhofpioniere_karte470.jpg" alt="" width="470" height="339" /><p class="wp-caption-text">Übersicht des Tempelhofer Felds (oder Park) mit den Flächen, die nun für die Pioniernutzung freigegeben werden.</p></div>
<p style="text-align: left;">Am zweiten Mai-Wochenende wurde das Tempelhofer Feld für die Berliner und Berlinerinnen zugänglich gemacht, zur Freude der zahlreichen Besucher und Besucherinnen &#8211; bis am Samstag um 17 Uhr plötzlich alle Zugänge verschlossen waren, niemand mehr rein, niemand heraus konnte und, was das Schlimme ist, niemand wusste, warum. Warum sich nun vor allen Eingängen Menschenmassen drängten und stauten, warum sich plötzlich an ganz andere Begebenheiten erinnernde Szenen abspielten, in denen Menschen über den Zaun aus dem Gelände heraus kletterten. Kein Wunder, dass latente Aggression zu spüren war.</p>
<p style="text-align: left;">Denn das war wieder ein Beispiel für die gelinde gesagt lausige Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Senatsverwaltung, die bei der Debatte um den Volksentscheid begann und sich bei der Frage um die Öffnung des Feldes als Grünfläche zuspitzte.</p>
<p><span id="more-5514"></span></p>
<p style="text-align: left;">Niemand glaubt doch ernsthaft, die Senatsverwaltung handele aus Bösartigkeit. Aber es wäre sehr schön, wenn sie ihr Handeln besser kommunizieren würde: Es gibt Gründe, warum der Park erst jetzt und nur beschränkt zugänglich ist. Warum aber gibt es dazu keine Broschüre? Das an den Eröffnungstagen augegebene Faltblatt sparte diese Fragen aus. Warum nicht ein kleines Zusatzblatt zur Eröffnungsproblematik?</p>
<p>Nun werden die Kreativen gesucht, die die Zwischennutzung antreiben. Es wäre zu wünschen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren rund um das Feld neu justiert. Vielleicht geht das ja in diesem Zusammenhang?</p>
<p>Am 17. Mai startete das Bewerbungsverfahren für Pionier- und Zwischennutzungen auf dem Tempelhofer Feld. Das dafür zuständige &#8220;Tempelhof Projekt&#8221;, Geschäftsfeld der Adlershof Projekt GmbH sucht:</p>
<blockquote><p>nachhaltige Projekte, die dazu beitragen, die Entwicklung des Tempelhofer Parks zu fördern, attraktive Angebote für die Erholungs- und Freizeitnutzung zu schaffen und neue unternehmerische, soziale und kulturelle Ideen umzusetzen.</p></blockquote>
<p>Dafür stehen zu Anfang zunächst 8 ha zur Verfügung, die in thematische Felder gegliedert sind. Nachbarschaftliche Nutzungen am Eingang Oderstraße, Sport- und Freizeit am Columbiadamm und Kultur, Kunst und kreative Start-Up Unternehmen am Tempelhofer Damm.</p>
<p>Im Lauf der Zeit wird entschieden, welche Nutzungen sich etablieren können und damit bleiben oder welche anderen Dauernutzungen weichen sollen. Darüber entscheidet aber nicht alleine die Zeit, wenn heute die Chance genutzt wird, das Tempelhofer Feld mitzugestalten, für heute, morgen und vielleicht auch übermorgen.</p>
<p>Bewerbungsfrist: <strong>ab sofort</strong> und über die Projekte, die bis zum 14. Juni eingereicht werden, wird noch bis Ende Juni entschieden.</p>
<p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.tempelhof-projekt.de" target="_blank">www.tempelhof-projekt.de</a></p>
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		<title>Keine Architektur ohne Natur</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 08:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Kolshorn (Gastautor)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Grünanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wahrscheinlich nicht der erste Test, der die psychischen Auswirkungen von natürlicher und gebauter Umwelt auf den Menschen untersuchen soll. An der Universität in Michigan, USA, versuchten Marc Berman, John Jonides und Stephan Kaplan in zwei Experimenten zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen. Sie ließen zwei Testgruppen für fast eine Stunde jeweils durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wahrscheinlich nicht der erste Test, der die psychischen Auswirkungen von natürlicher und gebauter Umwelt auf den Menschen untersuchen soll. An der Universität in Michigan, USA, versuchten <a href="http://www.lsa.umich.edu/psych/people/directory/profiles/?id=bermanm">Marc Berman</a>, John Jonides und Stephan Kaplan in <a href="http://www.scribd.com/doc/9727009/The-Cognitive-Benefits-of-Interacting-With-Nature">zwei Experimenten</a> zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen. Sie ließen zwei Testgruppen für fast eine Stunde jeweils durch eine Park oder das Stadtzentrum gehen und unterzogen sie anschließend einem psychologischen Test. Die &#8220;Stadtgruppe&#8221; fiel nicht nur durch eine schlechtere Laune auf, sondern hatte auch größere Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten.</p>
<p>In einem zweiten Test wurden den Gruppen dann Fotos von natürlichen und städtischen Szenen gezeigt. Und auch hier wurde der gleiche Effekt festgestellt. Interessant ist die Erklärung, die herangezogen wird und an dieser Stelle ein Laien versucht wiederzugeben. In der Stadt wirken wesentlich mehr Reize auf den Menschen ein, der damit beschäftigt ist, diese zu verarbeiten. Hierfür ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4frontaler_Cortex">Präfrontale Cortex</a>, ein Teil der Großhirnrinde, zuständig. Gerade dieser Teil des Gehirn steuert aber auch die Kontrolle von Handlungen. Die Abwehr der Reizüberflutung ist der Konzentration im Weg. Der <a href="http://www.boston.com/bostonglobe/ideas/articles/2009/01/04/how_the_city_hurts_your_brain/">Boston Globe</a> zieht von hier Parallelen zu einem höheren Gewalt- und Konsumverhalten in Städten.</p>
<p>Frances Kuo, Direktorin des &#8220;Landscape and Human Health Laboratory&#8221; an der Universtität von Illinois, formuliert die Ergebnisse so: &#8220;<a href="http://www.boston.com/bostonglobe/ideas/articles/2009/01/04/how_the_city_hurts_your_brain/">Ich glaube die Stadt zeigt, wie schwach einige unserer &#8220;höheren&#8221; geistigen Fähigkeiten tatsächlich sind</a>&#8220;.</p>
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		<title>Alkoholverbot im öffentlichen Raum</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/alkoholverbot-im-offentlichen-raum/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 11:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Kolshorn (Gastautor)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grünanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Trinkende Jugendliche sind seit längerem ein politischer Dauerbrenner. Die Stadt Berlin hat gehandelt und seit Anfang des Jahres für 4 Grünanlagen ein Alkoholverbot ausgesprochen. Dazu gehört unter anderem der Bereich um den Fernsehturm. Hier sollen neben den Minderjährigen vor sich selber auch Touristen und Anwohner geschützt werden. So sehr diese Maßnahme der Stadt auch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trinkende Jugendliche sind seit längerem ein politischer Dauerbrenner. Die Stadt Berlin hat gehandelt und seit Anfang des Jahres für 4 Grünanlagen ein <a href="http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/detail_dpa_19785046.php">Alkoholverbot ausgesprochen</a>. Dazu gehört unter anderem der Bereich um den Fernsehturm. Hier sollen neben den Minderjährigen vor sich selber auch Touristen und Anwohner geschützt werden.<br />
So sehr diese Maßnahme der Stadt auch bei den <a href="http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafYTcE.html">Befragten des Fernsehsenders TV.Berlin</a> auf Zustimmung stößt, steht das Vorgehen auf juristisch wackeligen Füßen. Wie die <a href="http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/erklaerungen/alkoholverbot.htm">juristische Fakultät der Humboldt Universität</a> feststellte, fehlt sowohl eine Grundlage im Grünanlagengesetz als auch in der Verfassung. Hier wird ein Scheitern des Gesetzes nahe gelegt, sollte sich jemand auf die Allgemeine Handlungsfreiheit berufen. Ganz unbetroffen hiervon ist die Frage, ob solche Maßnahmen Probleme lösen oder nur zu <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/alkohol/116101/index.php">anderen Orten verlagern</a>.</p>
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		<title>Urbanophile Themenrouten für die Lange Nacht der Museen</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/urbanophile-themenrouten-fur-die-lange-nacht-der-museen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 15:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Grünanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nun schon zum 23. Mal wiederkehrende Lange Nacht der Museen in Berlin greift mit dem Motto „Schlösser, Gärten und Parks“ ein durchaus (landschafts)planerisches Thema auf. Mit diesem Motto schließt die Lange Nacht an den in diesem Jahr erstmalig stattgefunden Tag der Parks und Gärten mit dem Motto „Lust am Garten“ sowie der Veranstaltung &#8220;Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Bodemuseum" src="http://urbanophil.net/bilder/bodemuseum.jpg" alt="Bodemuseum" width="430" height="300" /></p>
<p>Die nun schon zum 23. Mal wiederkehrende Lange Nacht der Museen in Berlin greift mit dem Motto „Schlösser, Gärten und Parks“ ein durchaus (landschafts)planerisches Thema auf. Mit diesem Motto schließt die Lange Nacht an den in diesem Jahr erstmalig stattgefunden <a href="http://www.berlins-gruene-seiten.de/Veranstaltungen/2008/Lust-am-Garten.php" target="_blank">Tag der Parks und Gärten</a> mit dem Motto „Lust am Garten“ sowie der Veranstaltung &#8220;Tag der <a href="http://www.langertagderstadtnatur.de/" target="_blank">StadtNatur</a>&#8221; Anfang Juli an. Für das Programm der Langen Nacht der Museen wurden Dauerausstellungen und Bestände nach Objekten durchforstet, die mit dem Thema „Schlösser, Gärten und Parks“ in Verbindung stehen, woraus ein ansprechendes und umfassendes Programm für den 30. August entstand.</p>
<p>Neben den von den Organisatoren bereit gestellten Routen, die verschiedene Museen aufgrund ihrer räumlichen Lage zusammen bringen, haben wir &#8220;urbanophile Themenrouten&#8221; erstellt, die hier als <a href="http://www.urbanophil.net/dokumente/UrbanophileThemenrouten.pdf" target="_blank">pdf</a> heruntergeladen werden können. Bei diesen sind die Museen nicht nach räumlichen Kriterien geordnet, sondern aufgrund eines bestimmtes Thema, beispielsweise &#8220;Wohnen&#8221;, &#8220;Kunst.Design&#8221; oder &#8220;Architektur.International&#8221; für den städtisch und architektonisch, bzw. an urbaner Kultur interessierten Museumsgänger in einer Route zusammengefasst. Die Texte stammen aus dem aktuellen Programm der Langen Nacht der Museen, welches in Gänze (mit genauen Adressen) <a href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/programm/" target="_blank">hier</a> einzusehen ist.</p>
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